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 Die Verschiedenartigkeit verdeutlichten sie anhand der Kartoffel&​uuml;​bung. Nachdem jede/r ihre/seine Kartoffel eine Weile in H&​auml;​nden gehalten hatte, wurden die Kartoffeln eingesammelt und gemischt mit dem Auftrag, die eigene Kartoffel wiederzufinden,​ was mehr oder weniger gelang. <br /> Die Verschiedenartigkeit verdeutlichten sie anhand der Kartoffel&​uuml;​bung. Nachdem jede/r ihre/seine Kartoffel eine Weile in H&​auml;​nden gehalten hatte, wurden die Kartoffeln eingesammelt und gemischt mit dem Auftrag, die eigene Kartoffel wiederzufinden,​ was mehr oder weniger gelang. <br />
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-Das Geh&​ouml;​rte wurde in zwei Workshopgruppen vertieft. In der einen Gruppe ging es um kulturelle (und religi&​ouml;​se Muster). Hamza &​Ouml;​zkan und Mich&​egrave;​l Schnabel erl&​auml;​uterten dabei weitere Hintergr&​uuml;​nde aus der islamischen Tradition wie das Verst&​auml;​ndnis der Scharia oder die Bedeutung des Kopftuchs. &​Auml;​hnlich dem Christentum mit seinen Konfessionen gibt es auch im Islam sehr unterschiedliche Richtungen. Wenn beispielsweise in Talkshows nur bestimmte (h&​auml;​ufig radikale) Personen eingeladen werden, f&​uuml;​hlt sich die Mehrzahl der Muslime nicht ad&​auml;​quat vertreten. Erg&​auml;​nzend berichteten zwei Frauen aus Armenien und Somalia von ihren Erfahrungen,​ als sie nach Deutschland kamen. Es zeigte sich, dass die kulturellen Differenzen aufgrund des religi&​ouml;​sen Hintergrunds von christlich-orthodox und islamisch unterschiedlich gro&​szlig;​ waren. Als ein wichtiger Punkt blieb hier die Unterscheidung zwischen kulturbedingt und religionsbedingt. <br />+Das Geh&​ouml;​rte wurde in zwei Workshopgruppen vertieft. In der einen Gruppe ging es um kulturelle (und religi&​ouml;​se Muster). Hamza &​Ouml;​zkan und Mich&​egrave;​l Schnabel erl&​auml;​uterten dabei weitere Hintergr&​uuml;​nde aus der islamischen Tradition wie das Verst&​auml;​ndnis der Scharia oder die Bedeutung des Kopftuchs. &​Auml;​hnlich dem Christentum mit seinen Konfessionen gibt es auch im Islam sehr unterschiedliche Richtungen. Wenn beispielsweise in Talkshows nur bestimmte (h&​auml;​ufig radikale) Personen eingeladen werden, f&​uuml;​hlt sich die Mehrzahl der Muslime nicht ad&​auml;​quat vertreten. Erg&​auml;​nzend berichteten zwei Frauen, Lusine Harutyunian ​aus Armenien und Zahra Yusuf Abdi aus Somalia von ihren Erfahrungen,​ als sie nach Deutschland kamen. Es zeigte sich, dass die kulturellen Differenzen aufgrund des religi&​ouml;​sen Hintergrunds von christlich-orthodox und islamisch unterschiedlich gro&​szlig;​ waren. Als ein wichtiger Punkt blieb hier die Unterscheidung zwischen kulturbedingt und religionsbedingt. <br />
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 <img src="/​seiten/​userfiles/​GS2019-4.jpg"​ alt=""​ width="​400"​ height="​267"​ /><br /> <img src="/​seiten/​userfiles/​GS2019-4.jpg"​ alt=""​ width="​400"​ height="​267"​ /><br />
-<font size="​1">​Sr. Beate Krug (3. v.r.) und Br. Stefan Federbusch (2. v.l.) mit einen Teil der eingeladenen ReferentInnen</​font><​br />+<font size="​1">​Sr. Beate Krug (3. v.r.) und Br. Stefan Federbusch (2. v.l.) vom Vorbereitungsteam ​mit Lusine Harutyunian,​ Michel Schnabel, Hamza &​Ouml;​zkan,​ Sr. M. Luzia Z&​auml;​hringer und Zahra Yusuf Abdi (v.l.n.r.)</​font><​br />
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 Die zweite Gruppe besch&​auml;​ftigte sich mit &​bdquo;​Begegnungen &ndash; wie wir denken, wie wir handeln&​ldquo;​. Sie wurde begleitet von <font color="#​FF6600">​Fr. Dillenz</​font>​ und <font color="#​FF6600">​H. Kus</​font>​ von der <font color="#​993300">​Jugendbildungsst&​auml;​tte Unterfranken</​font>​ in W&​uuml;​rzburg. In verschiedenen &​Uuml;​bungen ging es um die Frage der Wahrnehmung. Die eingangs geschildete &​Uuml;​bung verdeutlichte die notwendige Unterscheidung zwischen Beobachtung und Interpretation. Unterschiedliche Positionen zeigten sich in der Definition von Kultur. Die VertreterInnen der Jugendbildungsst&​auml;​tte vertraten einen Kulturrelativismus,​ bei dem Kultur dekonstruktiviert und vorrangig dem einzelnen Menschen zugeordnet wird. Der traditionelle Kulturbegriff geht davon aus, dass es bei aller Dynamik gemeinsame Werte gibt, die Menschen verbindet und diese sich in kulturellen Mustern ausdr&​uuml;​cken. Ein Kulturdialog zielt auf den Austausch &​uuml;​ber diese Werte, um ein gegenseitiges Verst&​auml;​ndnis zu wecken. Erst dann kann es gelingen, Vielfalt als Bereicherung anzusehen, indem ich die Angst vor dem Fremden &​uuml;​berwinde und innerlich bereit bin, mich durch die Begegnung ver&​auml;​ndern zu lassen. <br /> Die zweite Gruppe besch&​auml;​ftigte sich mit &​bdquo;​Begegnungen &ndash; wie wir denken, wie wir handeln&​ldquo;​. Sie wurde begleitet von <font color="#​FF6600">​Fr. Dillenz</​font>​ und <font color="#​FF6600">​H. Kus</​font>​ von der <font color="#​993300">​Jugendbildungsst&​auml;​tte Unterfranken</​font>​ in W&​uuml;​rzburg. In verschiedenen &​Uuml;​bungen ging es um die Frage der Wahrnehmung. Die eingangs geschildete &​Uuml;​bung verdeutlichte die notwendige Unterscheidung zwischen Beobachtung und Interpretation. Unterschiedliche Positionen zeigten sich in der Definition von Kultur. Die VertreterInnen der Jugendbildungsst&​auml;​tte vertraten einen Kulturrelativismus,​ bei dem Kultur dekonstruktiviert und vorrangig dem einzelnen Menschen zugeordnet wird. Der traditionelle Kulturbegriff geht davon aus, dass es bei aller Dynamik gemeinsame Werte gibt, die Menschen verbindet und diese sich in kulturellen Mustern ausdr&​uuml;​cken. Ein Kulturdialog zielt auf den Austausch &​uuml;​ber diese Werte, um ein gegenseitiges Verst&​auml;​ndnis zu wecken. Erst dann kann es gelingen, Vielfalt als Bereicherung anzusehen, indem ich die Angst vor dem Fremden &​uuml;​berwinde und innerlich bereit bin, mich durch die Begegnung ver&​auml;​ndern zu lassen. <br />
Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 22.08.2019 21:35