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 &​quot;​Frau Merkel&​quot;,​ so Bruder Mauro weiter, &​quot;​ihre heutige Anwesenheit an dem Ort, der die sterblichen &​Uuml;​berreste und auch den Geist des heiligen Franziskus bewahrt, in der Stadt des Friedens und des Dialogs, ist ein Zeugnis f&​uuml;​r die Werte, die uns verbinden. Es sind dies der Respekt vor der menschlichen Person und die F&​ouml;​rderung ihrer Freiheit, sowie die Bem&​uuml;​hung um den Aufbau einer Gesellschaft,​ die f&​auml;​hig ist, andere aufzunehmen und die Unterschiede zu bewerten, der Einsatz f&​uuml;​r den Frieden und der Auftrag, das gemeinsame Haus zu besch&​uuml;​tzen.&​quot;​ <br /> &​quot;​Frau Merkel&​quot;,​ so Bruder Mauro weiter, &​quot;​ihre heutige Anwesenheit an dem Ort, der die sterblichen &​Uuml;​berreste und auch den Geist des heiligen Franziskus bewahrt, in der Stadt des Friedens und des Dialogs, ist ein Zeugnis f&​uuml;​r die Werte, die uns verbinden. Es sind dies der Respekt vor der menschlichen Person und die F&​ouml;​rderung ihrer Freiheit, sowie die Bem&​uuml;​hung um den Aufbau einer Gesellschaft,​ die f&​auml;​hig ist, andere aufzunehmen und die Unterschiede zu bewerten, der Einsatz f&​uuml;​r den Frieden und der Auftrag, das gemeinsame Haus zu besch&​uuml;​tzen.&​quot;​ <br />
 F&​uuml;​r den Kustos der Franziskaner ist diese Anekdote aus der Fr&​uuml;​hzeit des Ordens sehr aktuell. Ausgedr&​uuml;​ckt beispielsweise durch das Jugendaustauschprogramm Erasmus in den L&​auml;​ndern Europas, wo sich jeder f&​uuml;​hlt,​ als sei er im eigenen Land. &​quot;​Nat&​uuml;​rlich haben wir gro&​szlig;​e Herausforderungen vor uns, die &​Uuml;​berbewertung der weltweiten Finanzwirtschaft,​ die Globalisierung der M&​auml;​rkte,​ die leidende Sch&​ouml;​pfung,​ die wachsende soziale und wirtschaftliche Ungleichheit,​ die wachsende Beeintr&​auml;​chtigung demokratischer Institutionen,​ die epochale Migration und die Fremdenfeindlichkeit&​quot;,​ so Gambetti. F&​uuml;​r ihn seien es Fragen, die wir an uns selbst stellen m&​uuml;​ssen. &​quot;​Wohin geht Europa, was sind unsere gemeinsamen Visionen? Wollen wir eine gemeinsame Zukunft? K&​ouml;​nnen wir uns ein vereintes, vielf&​auml;​ltiges Europa vorstellen, das in wirtschaftlicher und finanzieller Einheit fortschreitet,​ aber auch dar&​uuml;​ber hinaus? Kann die Politik den Verunsicherten eine Orientierung geben?&​quot;​ <br /> F&​uuml;​r den Kustos der Franziskaner ist diese Anekdote aus der Fr&​uuml;​hzeit des Ordens sehr aktuell. Ausgedr&​uuml;​ckt beispielsweise durch das Jugendaustauschprogramm Erasmus in den L&​auml;​ndern Europas, wo sich jeder f&​uuml;​hlt,​ als sei er im eigenen Land. &​quot;​Nat&​uuml;​rlich haben wir gro&​szlig;​e Herausforderungen vor uns, die &​Uuml;​berbewertung der weltweiten Finanzwirtschaft,​ die Globalisierung der M&​auml;​rkte,​ die leidende Sch&​ouml;​pfung,​ die wachsende soziale und wirtschaftliche Ungleichheit,​ die wachsende Beeintr&​auml;​chtigung demokratischer Institutionen,​ die epochale Migration und die Fremdenfeindlichkeit&​quot;,​ so Gambetti. F&​uuml;​r ihn seien es Fragen, die wir an uns selbst stellen m&​uuml;​ssen. &​quot;​Wohin geht Europa, was sind unsere gemeinsamen Visionen? Wollen wir eine gemeinsame Zukunft? K&​ouml;​nnen wir uns ein vereintes, vielf&​auml;​ltiges Europa vorstellen, das in wirtschaftlicher und finanzieller Einheit fortschreitet,​ aber auch dar&​uuml;​ber hinaus? Kann die Politik den Verunsicherten eine Orientierung geben?&​quot;​ <br />
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 +<img src="/​seiten/​userfiles/​Merkel-assisi2018-10.jpg"​ width="​400"​ height="​267"​ alt=""​ /><br />
 +<font size="​1">​Bruder Thomas Freidel (rechts mit erhobener Hand) erl&​auml;​utert Bundeskanzlerin Angela Merkel die Krypta der Unterkirche der Basilika San Francesco</​font><​br />
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 Die Bundeskanzlerin hatte nach ihrer Ankunft das Grab des heiligen Franziskus in der Krypta der Basilika besucht, wo ihr vom deutschen Pilgerseelsorger in Assisi, <font color="#​FF6600">​Bruder Thomas Freidel</​font>,​ die Geschichte und die spirituelle Botschaft des Ortes erl&​auml;​utert wurden, bevor sie dann in der Oberkirche die Lampe des Friedens in Empfang nahm, &​uuml;​berreicht vom vorherigen Preistr&​auml;​ger,​ dem kolumbianischen Pr&​auml;​sidenten Manuel Santos. Die Regierungschefin zeigte sich sehr interessiert am Leben und an der Arbeit der Franziskaner an ihrem Ursprungsort. &​ldquo;​Ich bin bewegt und erfreut in Assisi zu sein, in dieser faszinierenden Kirche, in der die Fresken seit Jahrhunderten vom heiligen Franziskus erz&​auml;​hlen. Ihre Botschaft fasziniert, so wie das Leben des Heiligen selbst. Die Friedenslampe sagt, dass der Friede notwendig ist zum Leben, es ist eine Ehre, sie in Empfang zu nehmen, denn die Suche nach Frieden und Vers&​ouml;​hnung ist die vornehmste Aufgabe der Politik. Die Eskalation der Lage in Syrien zeigt, dass der Weg des Friedens gro&​szlig;​e Anstrengungen und Geduld ben&​ouml;​tigt&​rdquo;,​ so Merkel. ​ <br /> Die Bundeskanzlerin hatte nach ihrer Ankunft das Grab des heiligen Franziskus in der Krypta der Basilika besucht, wo ihr vom deutschen Pilgerseelsorger in Assisi, <font color="#​FF6600">​Bruder Thomas Freidel</​font>,​ die Geschichte und die spirituelle Botschaft des Ortes erl&​auml;​utert wurden, bevor sie dann in der Oberkirche die Lampe des Friedens in Empfang nahm, &​uuml;​berreicht vom vorherigen Preistr&​auml;​ger,​ dem kolumbianischen Pr&​auml;​sidenten Manuel Santos. Die Regierungschefin zeigte sich sehr interessiert am Leben und an der Arbeit der Franziskaner an ihrem Ursprungsort. &​ldquo;​Ich bin bewegt und erfreut in Assisi zu sein, in dieser faszinierenden Kirche, in der die Fresken seit Jahrhunderten vom heiligen Franziskus erz&​auml;​hlen. Ihre Botschaft fasziniert, so wie das Leben des Heiligen selbst. Die Friedenslampe sagt, dass der Friede notwendig ist zum Leben, es ist eine Ehre, sie in Empfang zu nehmen, denn die Suche nach Frieden und Vers&​ouml;​hnung ist die vornehmste Aufgabe der Politik. Die Eskalation der Lage in Syrien zeigt, dass der Weg des Friedens gro&​szlig;​e Anstrengungen und Geduld ben&​ouml;​tigt&​rdquo;,​ so Merkel. ​ <br />
Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 29.12.2018 12:02