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federbusch
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 <div class="​ueberschrift_1">​Freiwilliges Ordensjahr &​Ouml;​sterreich - Mitleben und mitarbeiten</​div>​ <div class="​ueberschrift_1">​Freiwilliges Ordensjahr &​Ouml;​sterreich - Mitleben und mitarbeiten</​div>​
 <div class="​ueberschrift_5_ohne_rand">​Viele Menschen nehmen Orden als fremde, abgeschlossene Welt wahr. Auch wenn zahlreiche Frauen- und M&​auml;​nnerorden sich als weltoffen pr&​auml;​sentieren:​ letztlich kommt man nur hinein, wenn man sich an sie bindet. <br /> <div class="​ueberschrift_5_ohne_rand">​Viele Menschen nehmen Orden als fremde, abgeschlossene Welt wahr. Auch wenn zahlreiche Frauen- und M&​auml;​nnerorden sich als weltoffen pr&​auml;​sentieren:​ letztlich kommt man nur hinein, wenn man sich an sie bindet. <br />
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 <div class="​normaler_text">​Was Ordensleute bewegt, aus welchen Quellen sie sch&​ouml;​pfen,​ was sie tun und wie sie leben, das kann man beschreiben. Wirklich kennen lernen wird man es nur, wenn man es konkret im Mitleben mit einer Gemeinschaft erlebt, mit ihr betet und feiert, mit ihr Freiraum und Arbeitszeit teilt, im Miteinander erf&​auml;​hrt,​ wof&​uuml;​r die Ordensleute brennen und wof&​uuml;​r sie sich engagieren. <br /> <div class="​normaler_text">​Was Ordensleute bewegt, aus welchen Quellen sie sch&​ouml;​pfen,​ was sie tun und wie sie leben, das kann man beschreiben. Wirklich kennen lernen wird man es nur, wenn man es konkret im Mitleben mit einer Gemeinschaft erlebt, mit ihr betet und feiert, mit ihr Freiraum und Arbeitszeit teilt, im Miteinander erf&​auml;​hrt,​ wof&​uuml;​r die Ordensleute brennen und wof&​uuml;​r sie sich engagieren. <br />
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-<​img ​width="​400"​ height="​239" ​src="/​seiten/​userfiles/​Ordensjahr-Bild1.gif"​ alt=""​ /><br />+<img src="/​seiten/​userfiles/​Ordensjahr-Bild1.gif"​ alt="" width="​400"​ height="​239" /><br />
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 Die M&​ouml;​glichkeit,​ Ordensleben so von innen her kennen zu lernen, bietet das Freiwillige Ordensjahr. &​bdquo;​Das Interesse am Projekt ist gro&​szlig;&​quot;,​ berichtet <font color="#​FF6600">​Sr. Ruth Pucher</​font>​ [im Bild oben links], die Koordinatorin des Freiwilligen Ordensjahres. Bei ihr laufen die F&​auml;​den sowohl f&​uuml;​r die Interessentinnen als auch f&​uuml;​r die teilnehmenden Ordensgemeinschaften zusammen. <br /> Die M&​ouml;​glichkeit,​ Ordensleben so von innen her kennen zu lernen, bietet das Freiwillige Ordensjahr. &​bdquo;​Das Interesse am Projekt ist gro&​szlig;&​quot;,​ berichtet <font color="#​FF6600">​Sr. Ruth Pucher</​font>​ [im Bild oben links], die Koordinatorin des Freiwilligen Ordensjahres. Bei ihr laufen die F&​auml;​den sowohl f&​uuml;​r die Interessentinnen als auch f&​uuml;​r die teilnehmenden Ordensgemeinschaften zusammen. <br />
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 Das Projekt &​bdquo;​Freiwilliges Ordensjahr&​quot;​ geht &​uuml;​ber das &​uuml;​bliche &​bdquo;​Gast im Kloster&​quot;​ oder &​bdquo;​Kloster auf Zeit&​quot;​ hinaus, an dem bereits viele Kommunit&​auml;​ten teilnehmen. &​bdquo;​Es geht um ein echtes Mitleben - Mitbeten - Mitarbeiten&​quot;,​ betont Ruth Pucher, &​bdquo;​um ein Miteinander- und Voneinander-Lernen&​quot;​. Daf&​uuml;​r braucht es Zeit. Mindestens 3 Monate, maximal ein Jahr k&​ouml;​nnen die Teilnehmenden bei den Ordensgemeinschaften mitleben. Sie werden nicht nur in den t&​auml;​glichen Gebets- und Arbeitsrhythmus der Ordensgemeinschaft eingebunden,​ sie gehen in dieser Zeit ca. 30 Stunden pro Woche einer beruflichen oder ehrenamtlichen T&​auml;​tigkeit nach - innerhalb oder au&​szlig;​erhalb der jeweiligen Gemeinschaft. F&​uuml;​r Studierende kann das Studium an die Stelle der Arbeit treten. Hinzu kommen Mitarbeit im Haushalt bzw. kleine Dienste auf dem Gel&​auml;​nde des Klosters. Junge Menschen, die sich f&​uuml;​r ein Ordensjahr unter der Tr&​auml;​gerschaft des Freiwilligen Sozialen Jahrs (FSJ) entscheiden,​ w&​auml;​hlen eine Einsatzstelle nach den Vorgaben des FSJ. Im Freiwilligen Ordensjahr werden die Teilnehmerinnen durch ein Mitglied des Ordens begleitet, mit dem sie regelm&​auml;&​szlig;​ig sprechen, ihre Erfahrungen im Zusammenleben und in der Arbeit austauschen,​ ihre Gottesbeziehung und Gottsuche und Lebensthemen thematisieren k&​ouml;​nnen. An verbindlichen Fortbildungswochenenden,​ die von den Ordensgemeinschaften organisiert werden, lernen sie andere Ordensjahr-Teilnehmerlnnen kennen und bekommen sie Impulse zu Themen wie Gebet, Lebensstil, Engagement f&​uuml;​r die Welt u.a.  <br /> Das Projekt &​bdquo;​Freiwilliges Ordensjahr&​quot;​ geht &​uuml;​ber das &​uuml;​bliche &​bdquo;​Gast im Kloster&​quot;​ oder &​bdquo;​Kloster auf Zeit&​quot;​ hinaus, an dem bereits viele Kommunit&​auml;​ten teilnehmen. &​bdquo;​Es geht um ein echtes Mitleben - Mitbeten - Mitarbeiten&​quot;,​ betont Ruth Pucher, &​bdquo;​um ein Miteinander- und Voneinander-Lernen&​quot;​. Daf&​uuml;​r braucht es Zeit. Mindestens 3 Monate, maximal ein Jahr k&​ouml;​nnen die Teilnehmenden bei den Ordensgemeinschaften mitleben. Sie werden nicht nur in den t&​auml;​glichen Gebets- und Arbeitsrhythmus der Ordensgemeinschaft eingebunden,​ sie gehen in dieser Zeit ca. 30 Stunden pro Woche einer beruflichen oder ehrenamtlichen T&​auml;​tigkeit nach - innerhalb oder au&​szlig;​erhalb der jeweiligen Gemeinschaft. F&​uuml;​r Studierende kann das Studium an die Stelle der Arbeit treten. Hinzu kommen Mitarbeit im Haushalt bzw. kleine Dienste auf dem Gel&​auml;​nde des Klosters. Junge Menschen, die sich f&​uuml;​r ein Ordensjahr unter der Tr&​auml;​gerschaft des Freiwilligen Sozialen Jahrs (FSJ) entscheiden,​ w&​auml;​hlen eine Einsatzstelle nach den Vorgaben des FSJ. Im Freiwilligen Ordensjahr werden die Teilnehmerinnen durch ein Mitglied des Ordens begleitet, mit dem sie regelm&​auml;&​szlig;​ig sprechen, ihre Erfahrungen im Zusammenleben und in der Arbeit austauschen,​ ihre Gottesbeziehung und Gottsuche und Lebensthemen thematisieren k&​ouml;​nnen. An verbindlichen Fortbildungswochenenden,​ die von den Ordensgemeinschaften organisiert werden, lernen sie andere Ordensjahr-Teilnehmerlnnen kennen und bekommen sie Impulse zu Themen wie Gebet, Lebensstil, Engagement f&​uuml;​r die Welt u.a.  <br />
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-<​img ​width="​400"​ height="​229" ​src="/​seiten/​userfiles/​Ordensjahr-Bild2.gif"​ alt=""​ /><br />+<img src="/​seiten/​userfiles/​Ordensjahr-Bild2.gif"​ alt="" width="​400"​ height="​229" /><br />
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 <font color="#​993300">​Offen f&​uuml;​r alle </​font><​br /> <font color="#​993300">​Offen f&​uuml;​r alle </​font><​br />
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 Jungen Menschen und solchen in einer Phase der Um- oder Neuorientierung in einem Orden einen &​bdquo;​Freiraum f&​uuml;​r Gott und die Welt&​quot;​ anzubieten und ihnen eine Stimme zu geben, er&​ouml;​ffnet f&​uuml;​r beide Seiten gro&​szlig;​e Chancen. F&​uuml;​r die Ordensgemeinschaften,​ Neues kennen zu lernen, tiefere Einsicht zu gewinnen, wie junge Menschen heute leben und denken und ihren Weg in die Zukunft gestalten. Die Begegnung mit den jungen Leuten auf Augenh&​ouml;​he,​ ohne gleich an einen Eintritt und den langen Prozess bis zur endg&​uuml;​ltigen Ordenszugeh&​ouml;​rigkeit zu denken und Hoffnungen in sie zu setzen, die sie nicht erf&​uuml;​llen wollen oder k&​ouml;​nnen,​ kann befreiend sein. Es ist aber auch eine gro&​szlig;​e Herausforderung f&​uuml;​r die Kommunit&​auml;​ten. F&​uuml;​r die Interessierten ergibt sich die M&​ouml;​glichkeit,​ ohne jahrelange Kandidatur, Postulat und Noviziat ein anderes Lebensmodell zu erproben, neue Sichtweisen und Arbeitsfelder zu erleben, die Kraft des t&​auml;​glichen Gebets und einer Gemeinschaft zu erfahren und zu entdecken, wozu sie in ihrem Lebensumfeld berufen sind. Ein 29-j&​auml;​hriger Interessent sagte bei einem Infotag: &​bdquo;​Ich habe einfach die Sehnsucht, etwas Neues kennen zu lernen, um das Eigentliche zu finden!&​quot;​ Ruth Pucher: &​bdquo;​Die Zeit in der Ordensgemeinschaft kann dazu dienen, eine Balance von Gemeinschaft,​ Gebet und beruflichem Engagement zu finden.&​quot;​ Die Interessierten bereichern mit ihren Erfahrungen die Gemeinschaft und werden bereichert durch das Zusammenleben mit Ordensleuten,​ ohne eine dauerhafte Verbindlichkeit einzugehen. &​bdquo;​Wir haben eine Win-win-Situation. Es begegnen sich zwei Welten, die sich gegenseitig etwas zu sagen haben, die sich gegenseitig in den Fragen nach der Zukunft unterst&​uuml;​tzen k&​ouml;​nnen&​quot;,​ ist Ruth Pucher &​uuml;​berzeugt.<​br /> Jungen Menschen und solchen in einer Phase der Um- oder Neuorientierung in einem Orden einen &​bdquo;​Freiraum f&​uuml;​r Gott und die Welt&​quot;​ anzubieten und ihnen eine Stimme zu geben, er&​ouml;​ffnet f&​uuml;​r beide Seiten gro&​szlig;​e Chancen. F&​uuml;​r die Ordensgemeinschaften,​ Neues kennen zu lernen, tiefere Einsicht zu gewinnen, wie junge Menschen heute leben und denken und ihren Weg in die Zukunft gestalten. Die Begegnung mit den jungen Leuten auf Augenh&​ouml;​he,​ ohne gleich an einen Eintritt und den langen Prozess bis zur endg&​uuml;​ltigen Ordenszugeh&​ouml;​rigkeit zu denken und Hoffnungen in sie zu setzen, die sie nicht erf&​uuml;​llen wollen oder k&​ouml;​nnen,​ kann befreiend sein. Es ist aber auch eine gro&​szlig;​e Herausforderung f&​uuml;​r die Kommunit&​auml;​ten. F&​uuml;​r die Interessierten ergibt sich die M&​ouml;​glichkeit,​ ohne jahrelange Kandidatur, Postulat und Noviziat ein anderes Lebensmodell zu erproben, neue Sichtweisen und Arbeitsfelder zu erleben, die Kraft des t&​auml;​glichen Gebets und einer Gemeinschaft zu erfahren und zu entdecken, wozu sie in ihrem Lebensumfeld berufen sind. Ein 29-j&​auml;​hriger Interessent sagte bei einem Infotag: &​bdquo;​Ich habe einfach die Sehnsucht, etwas Neues kennen zu lernen, um das Eigentliche zu finden!&​quot;​ Ruth Pucher: &​bdquo;​Die Zeit in der Ordensgemeinschaft kann dazu dienen, eine Balance von Gemeinschaft,​ Gebet und beruflichem Engagement zu finden.&​quot;​ Die Interessierten bereichern mit ihren Erfahrungen die Gemeinschaft und werden bereichert durch das Zusammenleben mit Ordensleuten,​ ohne eine dauerhafte Verbindlichkeit einzugehen. &​bdquo;​Wir haben eine Win-win-Situation. Es begegnen sich zwei Welten, die sich gegenseitig etwas zu sagen haben, die sich gegenseitig in den Fragen nach der Zukunft unterst&​uuml;​tzen k&​ouml;​nnen&​quot;,​ ist Ruth Pucher &​uuml;​berzeugt.<​br />
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 <font color="#​993300">​N&​auml;​here Informationen und Anmeldung: </​font><​br /> <font color="#​993300">​N&​auml;​here Informationen und Anmeldung: </​font><​br />
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 Quelle: OrdensNachrichten 4/2016, S. 14-15</​div>​ Quelle: OrdensNachrichten 4/2016, S. 14-15</​div>​
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