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Sitzung des INFAG-Gesamtvorstands
Der INFAG-Gesamtvorstand traf sich zur vorletzten Sitzung der Amtsperiode vom 14.-16. Februar 2016 in Gengenbach. Schwerpunkte der Beratungen waren die zukünftige Strukturierung und Finanzierung der INFAG sowie die Vorbereitung der Mitgliederversammlung.


Finanzielle Absicherung der Arbeit

Nach der letzten Sitzung des Gesamtvorstands wurde festgehalten: „Aktuell ist die Bildungsarbeit das Kernstück der INFAG-Aktivitäten. Die Weitergabe franziskanischer Spiritualität (sowohl innerhalb der Franziskanischen Familie als auch an interessierte Laien) wurde bei der Mitgliederversammlung 2010 als wesentliche Aufgabe angesehen. Um diese zu intensivieren, wurde in Kombination mit der Geschäftsführung die Stelle einer Bildungsreferentin geschaffen. Den organisatorischen Rahmen bildet die Geschäftsstelle mit den Mitarbeiterinnen in Würzburg. Der Gesamtvorstand hat in den vergangenen Jahren versucht, die Kosten soweit möglich zu senken. Die Mitgliederbeiträge, Spenden und sonstigen Erträge reichen jedoch zur Finanzierung der Personalkosten nicht aus. Mit den Mitgliedsgemeinschaften ist daher zu klären, wie die Arbeit für die kommenden drei bis sechs Jahre nach der Mitgliederversammlung gesichert werden kann. Dazu wurden verschiedene Modelle erörtert, die mit den Leitungsverantwortlichen zu diskutieren sind.“
Der INFAG-Vorsitzende Br. Ulrich Schmitz wird die Mitgliedsgemeinschaften in einem Schreiben in nächster Zeit detaillierter informieren und um entsprechende Beiträge bitten.


v.l.n.r.: Regina Postner, Sr. Christina Mülling, Sr. Hildegarrd Zäch, Br. Ulrich Schmitz, Sr. Dorothe Maria Lause, Sr. Michaela, Sr. Ulrike, Sr. Elisabeth Tschurtschenthaler

Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird vom 26.-30. September 2016 in Reute stattfinden. Als Motto wurde vom Vorstand gewählt: Geh horchend. Es wird darum gehen, aufeinander zu hören, wie die Zukunft gestaltet werden kann und welche Schritte dazu notwendig sind.
Dies betrifft zum Einen strukturelle Fragen wie den Punkt, wer Mitglied der INFAG sein kann. Hierzu gibt es Überlegungen, auch Weggemeinschaften / Assoziierten sowie Institutionen (GmbHs / Stiftungen) der Gemeinschaften die Mitgliedschaft zu ermöglichen. In den Blick genommen wurden die Situation der Regionen und die jeweilige Vertretung im Gesamtvorstand. Mit den genannten Punkten sind ggf. Satzungsänderungen verbunden, die auf der nächsten Sitzung geklärt und dann kommuniziert werden.
Zum Anderen geht es um inhaltliche Akzentsetzungen wie z.B. die Erarbeitung eines gemeinsamen franziskanischen Formationskonzepts. Aus den letzten Mitgliederversammlungen sind der Franziskanische Spiritualitätsweg, die Mitarbeiterschulung, das Jugendkapitel und das Noviziatsprojekt erwachsen. Auch bei der diesjährigen Mitgliederversammlung ist zu schauen, welche gemeinsamen Projekte im Sinne einer Vernetzung gewünscht werden.
Die offizielle Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt nach Ostern. Damit verbunden ist die Kandidatensuche für den Vorsitz und stellvertretenden Vorsitz des INFAG-Gesamtvorstands sowie für die fünf Mitglieder des Regionalvorstands DLB. Die Mitgliedsgemeinschaften sind bereits jetzt gebeten, geeignete Schwestern und Brüder für eine Kandidatur anzusprechen.
Vor der Sommerpause werden die Unterlagen für die Mitgliederversammlung verschickt (Rechenschaftsberichte, Vorschläge für Satzungsänderung, Anträge, Kandidatenliste usw.).

Gespräch mit Generalleitung

Der INFAG-Vorstand nutzt jeweils die Gelegenheit, mit den Leitungsverantwortlichen vor Ort ins Gespräch zu kommen, um zu hören, was die gastgebende Gemeinschaft gerade bewegt, welche Probleme es gibt und wie damit umgegangen wird. Die Gemeinschaft in Gengenbach feiert 2016 ihr 150-jähriges Gründungsjubiläum und hat dazu ein reichhaltiges Programm erstellt. Der Vorstand konnte die Ausstellung „Frauen – Glaube – Ursprung: Ein fotografischer Dialog der Religionen“ von Angela Jakob besuchen, die am 21. Februar 2016 eröffnet wird.


Der Infag-Gesamtvorstand beim Besuch der Ausstellung

Im Austausch berichteten Generaloberin Sr. Michaela und Ratsmitglied Sr. Ulrike, wie sie mit ihren Einrichtungen und Institutionen umgehen, um jeweils adäquate Weiterführungen zu ermöglichen, die im Sinne ihres Gründungsauftrags sind. Eine wesentliche Sorge gilt den alten und kranken Schwestern. Als „Zukunftsprojekt“ vor Ort wird gerade eine Begegnungsstätte mit Cafe gestaltet und ein „Raum der Geschichte“ konzipiert, in dem die Geschichte der Gemeinschaft dargestellt wird.

Berichte aus den Regionen

Wie üblich berichteten die Vertreter/innen aus den Regionen von den Aktivitäten, die seit der letzten Sitzung im September 2015 stattgefunden haben. Alles Wesentliche findet sich dazu auf den Homepages der INFAG DLB, Schweiz und Österreich. Wie bereits gemeldet, hat die INFAG Schweiz auf ihrer Generalversammlung im Oktober 2015 mit Sr. Nadja Bühlmann eine neue Vorsitzende gewählt.

Nächste Sitzung

Die nächste Sitzung des Gesamtvorstands findet vom 26.-28. Juni 2016 in Bamberg statt.

Br. Stefan Federbusch


Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:24