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Franziskanischer Brückenbau
Unzählige Brücken bauen konnten die rund 70 franziskanischen Schwestern und Brüder, die sich beim 99. Deutschen Katholikentag in Regensburg bei der Netzwerkinitiative clara.francesco engagierten. Ein Parcour zum Sonnengesang des hl. Franziskus lockte auf der Katholikentagsmeile zahlreiche Besucher an.
In verschiedenen Workshops und Werkstätten wurde über franziskanische Themen diskutiert, meditiert, getanzt, gepilgert oder mit Handpuppen animiert.


Er begann zunächst feucht und regnerisch, der 99. Deutsche Katholikentag vom 28. Mai bis 01. Juni 2014 in Regensburg. Die rund 70 Schwestern und Brüder der Franziskanischen Familie ließen sich dadurch nicht schrecken und begannen mit einem gemeinsamen Gottesdienst ihren Einsatz auf der Kirchenmeile und bei verschiedenen Veranstaltungen.


Trotz Regen in der Vorfreude auf den Einsatz: Die Schwestern und Brüder vom Team clara.francesco

Unter dem Katholikentagsmotto „Mit Christus Brücken bauen“ lud Br. Stefan Federbusch als Zelebrant dazu ein, während der Tage viele Brücken untereinander und zu den Menschen zu bauen.Wie das gehen kann, erläuterte das Kernteam von clara.francesco, das den Einsatz organisatorisch und inhaltlich vorbereitet hatte.


Das Kernteam von clara.francesco: Daniel Korten, Sr. Susanna Stader, Br. Stefan Federbusch, Sr. Chiara-Maria Stock, Br. Igor Hollmann, Michaela Arndt, Sr. Gertrud Smitmans

Kernstück des Zeltes auf der Katholikentagsmeile war ein Parcour zum Sonnengesang des hl. Franziskus.
In vier Stationen konnte das Anliegen von Franziskus sinnenträchtig und leibhaftig erfahren werden.



Bei der ersten Station waren die Teilnehmenden eingeladen, sich in die Schöpfung zu stellen und Mutter Erde und die Pflanzen, Br. Feuer und Br. Wind wahrzunehmen.


Erste Station: Schöpfung


Mich in die Schöpfung stellen - als Teil meiner Mitwelt

Aus dem Brunnen und der Quelle des Lebens konnten sie ein Stückchen Stoff nehmen, in das ein Zitat der hl. Klara eingenäht war.


Klara-Brunnen: Quelle des Lebens

Die zweite Station – die Dunkelkammer – symbolisierte zugleich die Nacht als auch die persönliche Dunkelheit von Krankheit und Leid.


Zweite Station: Dunkelkammer

Dort herausgetreten, erlebte die/der Gehende in der dritten Station eine Überraschung: dem Kind in der Krippe. Gott antwortet auf das Dunkel mit der Menschwerdung. Für Franziskus war die Inkarnation Gottes das Fest der Feste. Gott, der sich klein macht und Mensch wird.



Weil ich von Gott angenommen bin, kann ich in den Spiegel schauen als seine geliebte Tochter, sein geliebter Sohn; als sein Ebenbild.



Ein Plakat daneben bot Gelegenheit zu notieren, wer oder was Gott für mich ist.



Durch Tuchstreifen mit Gedanken zur Menschwerdung führte der Weg zur vierten Station, zum Frieden. Versöhnt mit und durch Gott, versöhnt mit mir selbst kann ich Frieden stiften.



Zitate von Papst Franziskus inspirierten, selbst einen Gedanken des Friedens aufzuschreiben und mit ins Friedensnetz einzuknüpfen.


Papstzitate zum Thema Frieden


Ein Friedensnetz entsteht

Zur Erinnerung und Umsetzung im Alltag gab es für jede/n eine Karte mit dem Sonnengesang sowie ein Armband mit dem Franziskanischen Gruß „pace e bene“ = Frieden und Gutes.


Immer belebt: Das Zelt der Franziskanischen Familie

Ein Klassiker ist das Tauschnitzen, zu dem sich insbesondere Kinder und Jugendliche gerne motivieren lassen. Einige Hundert persönlich bearbeitete Taukreuze fanden auf diesem Weg neue Liebhaber/innen. Ebenso einige Hundert bereits fertige Segenszeichen des hl. Franziskus.



Da unser Zelt direkt hinter der Steinernen Brücke das erste auf der Ordensmeile war, riss der Strom der vorbei kommenden Katholikentagsbesucher nicht ab.



Die mehrfach ausgewechselten Plakate zum Beschriften, das prall gefüllte Friedensnetz und die ausgegebenen Materialien zeugen von einer regen Teilnahme und großen Resonanz auf unser Angebot.


Überraschende Gäste zum Thema Schöpfung…

Während am Donnerstag genügend Segen von oben kam und der Durst noch nicht allzu groß war, erquickte am Freitag und Samstag die Besucher/innen der angebotene Becher Wasser.


Papstzitate und Karikaturen für die Teilnehmenden der Werkstatt „Provokation Evangelium“, die von Sr. Beatrix Barth und Br. Stefan Federbusch durchgeführt wurde.


Werkstatt "Provokation Evangelium"

Neben dem Programm im Zelt waren Schwestern und Brüder auch bei anderen Veranstaltungen aktiv, die auf der Unterseite http://www.infag.de/seiten/doku.php/clara_francesco aufgelistet sind.

Exemplarisch genannt seien hier der Pilgerweg „über-brücken“ durch Regensburg mit ca. 60 Teilnehmenden, die Animation mit Handpuppen mit etwa 40 Teilnehmenden, die Werkstatt „Provokation Evangelium“ mit 35 Teilnehmenden, die Werkstatt „Geliebte Armut“ mit 45 Teilnehmenden.


Teilnehmende der Werkstatt „Geliebte Armut“, geleitet von Sr. Chiara-Maria Stock und Br. Stefan Federbusch

Der Katholikentag endete mit dem Abschlussgottesdienst im Stadion der Universität.



Das Kreuz des Katholikentags, zusammengesetzt aus Elementen, die den markanten Brücken der Stadt Regensburg nachempfunden wurden.



Auf zum 100. Deutschen Katholikentag nach LEIPZIG 2016!


Br. Stefan Federbusch neben einer Figur von Martin Luther, der zum nächsten Katholikentag nach Leipzig einlädt

Text und Bilder: Br. Stefan Federbusch


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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:23