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Neue Generaloberin der Elisabethschwestern ernannt
Es ist von exemplarischer Bedeutung: Erstmals hat im Ruhrbistum Essen eine Ordensgemeinschaft eine Generaloberin aus einer anderen Kongregation erhalten, weil es nicht mehr möglich war, eine aus den eigenen Reihen zu finden.

Sr. M. Diethilde Bövingloh wurde am Palmsonntag 2014 zur Generaloberin der Barmherzigen Schwestern von der Heiligen Elisabeth zu Essen-Bredeney ernannt.


Sr. M. Diethilde Bövingloh (67) ist Franziskanerin von Münster-St. Mauritz und begleitet die Elisabethinnen bereits seit einigen Monaten als vom Bischof berufenes Mitglied der Gereralleitung. Die vorhergehende Generaloberin musste einige Wochen nach ihrem Amtsantritt die Aufgabe aus Gesundheitsgründen zurückgeben. Die Schwestern sehen sich zurzeit nicht dazu in der Lage, aus den eigenen Reihen eine geeignete Kandidatin für das Leitungsamt zu benennen. Deshalb haben sie den zuständigen Bischof von Essen, Dr. Franz-Josef Overbeck gebeten, Schwester Diethilde als ihre Generaloberin zu berufen. Als Nicht-Mitglied der Gemeinschaft konnten die Schwestern sie nicht selbst wählen. Es ist das erste Mal im Ruhrbistum und wohl auch darüber hinaus, dass eine Ordensgemeinschaft eine Generaloberin aus einer anderen Kongregation erhält.


v. l. n. r.: Sr. Reginalda Andres, Sr. Ursula Kaiser, Sr. Diethilde Bövingloh, Sr. Waltraud Poggel, Weihbischof Ludger Schepers

Die neue Generaloberin wurde zu Beginn des Generalkapitels durch den Essener Bischofsvikar für die Orden, Weihbischof Ludger Schepers, in ihr Amt eingeführt.
Im Anschluss daran wählten die Schwestern aus den eigenen Reihen drei gleichberechtigte Ratsschwestern, Sr. M. Reginalda Andres, Sr. M. Ursula Kaiser und Sr. M. Waltraud Poggel. Gemeinsam mit der Generaloberin werden sie die Ordensgemeinschaft in den nächsten drei Jahren führen und leiten.

Die Barmherzigen Schwestern von der Heiligen Elisabeth haben zurzeit in ihren eigenen Reihen keine Kandidatin für dieses Leitungsamt. Die größte Herausforderung der kommenden Jahre wird für die Gemeinschaft das Älterwerden der 48 Schwestern sein. Sie haben bereits heute ein Durchschnittsalter von 83 Jahren. Zudem ist das Mutterhaus in Essen-Schuir für sie zu groß geworden. Deshalb werden die Schwestern dieses Haus in den nächsten Jahren aufgeben und ein neues, kleines Mutterhaus am Seniorenstift Kloster Emmaus in Essen-Schönebeck bauen und beziehen. Damit reagieren sie auch auf die zunehmende Pflegebedürftigkeit der Schwestern.


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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:23