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„Mutter Rosa, Neues wagen – Liebe leben“
„Wir wollten den Menschen die Möglichkeit geben, Mutter Rosa neu zu begegnen und das Leben unserer Gründerin neu in den Blick zu nehmen“, sagt Schwester Dr. Evamaria Durchholz. Sie ist Mitglied der Ordensleitung der Waldbreitbacher Franziskanerinnen und mitverantwortlich für das Projekt, das am 4. Oktober Premiere feierte – gleichsam als Abschluss und Höhepunkt des Festjahres, das die Gemeinschaft anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens 2013 begeht.


Mutter Rosa, Neues wagen – Liebe leben
ist der Titel des Mysterienspiels, das Musik, Text, Tanz und Bewegung so miteinander verwebt, dass das Geheimnis und die Kraft göttlicher und menschlicher Beziehung greifbar werden.



In Waldbreitbach, im saarländischen Illingen sowie in Bitburg und Trier, dort also, wo die Waldbreitbacher Franziskanerinnen segensreich wirken beziehungsweise gewirkt haben, fanden insgesamt fünf Aufführungen statt. Die Orte waren bewusst gewählt, wollten Ordensleitung und Stiftungsvorstand doch möglichst vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber natürlich auch Menschen, die dem Orden und seiner Stifterin auf andere Weise verbunden sind, die Teilnahme ermöglichen und die Gelegenheit bieten, sich neu auf Mutter Rosa einzulassen.



Das Mysterienspiel ist eine seit Jahrhunderten bewährte geistige und geistliche Kunstform, um die Beziehung göttlicher und menschlicher Lebenswirklichkeiten sichtbar zu machen. Vier dieser Lebenswirklichkeiten greift das Mysterienspiel auf und zeigt wichtige Stationen und Weichenstellungen im Leben Mutter Rosas. „Die Grundstruktur ist dabei nicht biographisch, sondern prozesshaft“, betont Bruder Ulrich Schmitz, der Generalsuperior der Hausener Brüder, der das Mysterienspiel konzipiert und getextet hat. Diese Entdeckungsreise zu Mutter Rosa lädt den Besucher ein, neue Facetten im Leben und Wirken der Ordensgründerin und in ihrer Beziehung zu Gott zu erkennen.



Gleichsam wie ein roter Faden zieht sich das Motiv der Umarmung durch das Mysterienspiel. Der Zuschauer soll sozusagen „zur Umarmung eingeladen werden, sich mitnehmen lassen in die gefühlten Realitäten der gesprochenen, gesungenen oder getanzten Herzensbilder“, beschreibt Schwester Evamaria Durchholz, die für die Dramaturgie mit verantwortlich zeichnet.



Diese Herzensbilder brachten Schauspieler, Tänzer und Musiker ausdrucksstark und einfühlsam auf die Bühne.

Bildnachweis: Anne Orthen
Weitere Bilder in der Galerie unter der Quellenangabe

Quelle: www.waldbreitbacher-franziskanerinnen.de


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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:35