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Ausstellung in Hegne
Unter dem Leitgedanken "Auferstehung - aus dem Ewigen ist kein Ausweg" steht die neue Ausstellung im Bodenseekloster Hegne. Rund 60 Künstler aus Baden-Württemberg setzen sich dabei mit dem Kern der christlichen Osterbotschaft auseinander.


"Die Ausstellung will zeigen, wie Gegenwartskünstler mit der traditionellen christlichen Bildersprache zur Auferstehung umgehen", sagte Kurator Peter Stengele. Es gehe darum, den Dialog zwischen Kunst und Kirche praktisch werden zu lassen. Bis zum 24. September werden Malerei, Skulptur und Fotoarbeiten gezeigt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Menschliches Leben vollzieht sich und wird beschrieben in den Koordinaten Geburt – Liebe – Tod. Das Christentum fügt eine weitere, eine „theologische“, hinzu: die Auferstehung. Damit wird nicht nur die Frage nach dem persönlichen Schicksal gestellt, sondern das Verhältnis von Raum und Zeit wird neu ausgelotet. Es werden Ausgangspunkt und Ziel der ureigenen Antwort auf die Frage nach einem „Leben nach dem Tod“ benannt. Dies wiederum gibt auch dem „Leben vor dem Tod“ eine andere Deutung, nicht nur als Vision der Ewigkeit … Im Ursprung der Darstellung von Jesu Geburt, Tod und Auferstehung findet sich in den biblischen Texten des Neuen Testaments eine bildhafte und erzählerische Sprache, an die sich seit der Spätantike eine reiche ikonographische Tradition anschließt.

Diese Bilder prägen bis heute unsere Vorstellungen in diesen zentralen Themen menschlicher Existenz und christlichen Glaubens. Haben sie heute noch Gültigkeit und können sie weiterhelfen? Oder sind sie „überholt“? Braucht es neue Bilder? Gibt es sie? Künstlerinnen und Künstler aus der GCK Freiburg und aus dem Kunstverein Rottenburg-Stuttgart haben sich diesen Fragen und der Aufgabe eines zeitgenössisch-künstlerischen Ausdrucks des theologisch-spirituellen Themas "Auferstehung" gestellt.

Spiritual Peter Stengele, Dr. Isabelle von Marschall und Provinzoberin Sr. Benedicta-Maria Kramer (v.l.n.r.) beim Rundgang durch die Kunstausstellung.

Im Hindergrund links das Werk von Julia Elsässer-Eckert und rechts auf der Stele eine Arbeit von Konrad Braun.

Das Eröffnungsreferat hielt Frau Dr. Isabelle von Marschall (über die unten genannte Homepage von Kloster Hegne abrufbar).

Besucher können die "AuferstehungsBilder" täglich bis 24.09.2013 im Haus St. Elisabeth zwischen 10-17 Uhr anschauen.
Besuchergruppen bitten wir, sich im Referat Bildung 07533.807-260 anzumelden.
Gruppenführungen sind nach Terminabsprache möglich.


Ein ausführlicher Artikel findet sich in der Kirchenzeitung des Erzbistums Freiburg: Konradsblatt 13/2013, S. 22-25

Nähere Informationen unter: http://www.kloster-hegne.de/news/de/2013-04-28_Ausstellung_Auferstehung.php und http://www.kloster-hegne.de/kunst/ausstellung/de/index.php


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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:35