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Franziskaner verlassen Eggenfelden
Die Franziskaner verlassen nach 364 Jahren den niederbayerischen Ort Eggenfelden.

Am traditionellen Termin des Klosterfestes, am 04. August 2013, feierte der Provinzialminister P. Cornelius Bohl mit den Mitbrüdern und der Klostergemeinde einen festlichen Gottesdienst.


Am 4. August, dem traditionellen Termin des Klosterfestes in Eggenfelden, verabschiedeten sich die Franziskaner von Eggenfelden. Provinzial Cornelius Bohl feierte das Hochamt in der überfüllten Klosterkirche mit Provinzvikar Franz Josef Kröger, Guardian Gregor Huber, Vikar Josef Breunig, Ortspfarrer Egon Dirscherl und weiteren Konzelebranten.


Feierliche Messe zum Abschied


Blick in die Kirche

In seiner Predigt dankte Provinzial Cornelius der Bevölkerung von Eggenfelden für die Verbundenheit mit den Franzis-kanern und wies darauf hin, dass es für die Provinzleitung keine leichte Entscheidung war, das traditionsreiche Kloster Eggenfelden zu schließen. Am Ende des Gottesdienstes sprachen Pfarrer Dirscherl und Bürgermeister Werner Schiessl Grußworte.


Das letzte Klosterfest mit Franziskanern


Ein Bier zum Abschied...

Anschließend wurde das traditionelle Klosterfest im Garten des Klosters gefeiert, das diesem Tag trotz aller Abschieds-stimmung doch auch eine fröhliche Note gab. Das Kloster wurde 1649 gegründet. Zum 31. August 2013 wird die Deutsche Franziskanerprovinz, die das Nutzungsrecht für Kirche und Kloster innehat, die Nutzung an die Stadt Eggenfelden als Eigentümerin der Immobilie zurückgeben. Die Klosterkirche wird weiterhin von der Pfarrei für gottesdienstliche Zwecke genutzt werden, das Kloster wird u. a. für Besinnungstage und ähnliche Zwecke genutzt werden.

Br. Georg Andlinger

Quelle: www.franziskaner.de


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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:35