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Gemeinsam den Aufbruch wagen
Die KirchenBauStelle clara.francesco war der zentrale Anlaufpunkt für die Franziskanische Familie. Im Zelt der Netzwerkinitiative clara.francesco wurde unser franziskanisches Verständnis von dienender Kirche durch Wasserreichen und Schuhe putzen deutlich.
An Klagemauer und Kirchenträume konnten eigene Gedanken geschrieben werden, ebenso auf die Bausteine der Holzkirche.


„Gemeinsam den Aufbruch wagen,
miteinander Sehnsucht spürn.
Die gute Nachricht weitertragen
und das Ziel nicht aus dem Blick verliern.“


Dieser Kanon stand symbolisch für den Aufbruch im gemeinsamen Gottesdienst.


Der Himmel ging über allen auf beim gemeinsamen Gottesdienst am Stand der KirchenBauStelle clara.francesco

Zunächst kannte ihn keiner außer dem Zelebranten, Br. Stefan Federbusch, der ihn mitgebracht hatte.
Aufbruch heißt, sich auf Unbekanntes einlassen. Aufbruch heißt, Unbekanntes einüben. Das kostet Zeit und Mühe.
Am Ende kannten und konnten ihn die gut sechzig Schwestern und Brüder, die mithalfen, dem Katholikentag in Mannheim ein franziskanisches Gesicht zu geben.


Einweisung in die verschiedenen Dienste

Aufbruch heißt, aus Sehnsucht Neues gestalten. Aufbruch heißt, das Ziel nicht aus dem Blick verliern. Aufbruch heißt, die gute Nachricht weiter tragen in einer Form und Sprache, die die Menschen von heute verstehen.





















Gruppenbild der Mitwirkenden [Foto: Patrick Tavanti]

Der Gottesdienst am Morgen des Christi-Himmelfahrtstages an unserem Zelt in der Kirchenmeile bildete den gelungenen Auftakt für die verschiedenen franziskanischen Aktivitäten.



Immer wieder beliebt ist das Tau-Schnitzen, vor allem bei Kindern und Jugendlichen.







Die dienende Kirche symbolisierte das Schuhe-Putzen.



Auf Tapetenrollen gab es die Möglichkeit, Kirchenklagen und Kirchenträume aufzuschreiben.



Kirchbau macht Freude! Kirche ist eine Baustelle: „Ecclesia semper reformanda“. Dafür standen die Bauklötze, die zum Kirchenbau einluden.



Immer wieder wurde auf- und umgebaut.



Einer der Programmpunkte auf bzw. vor der kleinen Bühne der Kirchenmeile VI: Meditativer Tanz mit Sr. Theresia Dauser.



Bischöflicher Besuch in der Kirchen-Bau-Stelle:
Erzbischof Ludwig Schick
aus Bamberg.


Br. Stefan Federbusch, Erzbischof Ludwig Schick und Sr. Christina Mülling vor der KirchenBauStelle

Auch Klara kam als Gestalt des Aufbruchs auf dem Katholikentag nicht zu kurz. Br. Jeremias Borgards OFMcap, Sr. M. Hiltrud Vacker OSF und Sr. Franziska Spang OSCcap stellten sie unter dem Titel „Klara von Assisi – selbstbe-stimmt glauben“ in geschwisterlicher Weise vor. An beiden Tagen war der Workshop so gut besucht, dass der Raum vorzeitig geschlossen werden musste.


Sr. Franziska Katharina Spang (Klarissin), Sr. Christina Mülling und Sr. Regina Fucik

Ebenfalls im geistlichen Zentrum fand die Werkstatt „Mit der Schöpfung in Bewegung. Die vier Elemente des Sonnen-gesangs des Franziskus" mit Patrick Tavanti und Br. Gregor Wagner OFM statt.


Handpuppenanimation schon für die Kleinsten: Sr. Gertrud Smitmans begeistert einen der jüngsten Katholikentagsbesucher

Rund 100 Menschen machten sich auf den spirituellen Pilgerweg durch die Stadt: „Mannheim to go“, den Br. Andreas Brands vorbereitet hatte.


Stand der Missionszentrale der Franziskaner

Nicht ganz so viele Teilnehmende kamen zum Melodram für Sprecher und Orgel: „Das Schweigen Gottes“ von Patrick Tavanti, was seinen Grund sicher auch darin hatte, das der Veranstaltungsort relativ außerhalb lag.



Die Sießener Franziskanerinnen waren in Kooperation mit der Facenda de Esperanza und der Christusbruderschaft Selbitz wieder mit einer Ansprech-Bar neben der Jugendkirche vertreten.


Der Schauspieler Jörg Simmat als Franziskus

Im Bereich Konzert kam Franziskus an zwei weiteren Orten zum Tragen: Im zweiten Teil der Oratorien-Trilogie Rede und Antwort von Gregor Linßen und im Rockpoem der Gruppe WunderbunTd.
Das Oratorium Rede und Antwort: Adam stellt am Beispiel von Franz von Assisi den Mensch als Ebenbild Gottes in den Mittelpunkt. Geschätzte 300 Leute ließen sich im Rosengarten von dieser großartigen Aufführung begeistern.


Szene aus dem Rockpoem "Franziskus"

Rund 200 Menschen fanden sich im Capitol ein zum Rockpoem „Franziskus“. Die Gruppe WunderbunTd aus Freiberg und der Schauspieler Jörg Simmat schafften es auf eindruckvolle Weise, Lieder von Rio Reiser mit der Biografie von Franziskus zu verbinden und ihn in seiner Mensch-lichkeit, seinem Suchen und Ringen, und seiner damit verbundenen Faszination darzustellen.

Text und Bilder: Br. Stefan Federbusch


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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:22