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federbusch
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-<​html><​br /> +
-<div class="​linkfeld"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp; ​ </​span></​a></​div>​ +
-<div class="​ueberschrift_1">​Generalkapitel der Franziskanerinnen von der Heiligen Familie</​div>​ +
-<div class="​ueberschrift_5_ohne_rand">​In B&​uuml;​tgenbach fand das Generalkapitel der Franziskanerinnen von der Heiligen Familie statt. <br /> +
-Es stand unter dem Motto: &​bdquo;​Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben&​ldquo;​. <br /> +
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-Die Kapitularinnen w&​auml;​hlten am 26. Januar 2012 <br /> +
-Sr. Marianne Jungbluth zur neuen Generaloberin.</​div>​ +
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-<div class="​normaler_text">​Sie wurde zwar Anfang Juli 2011 in W&​uuml;​rzburg,​ wo sie f&​uuml;​r die Interfranziskanische Arbeitsgemeinschaft (Infag) t&​auml;​tig war, mit 67 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Aber ihr &​bdquo;​Jungblut&​ldquo;,​ das sie sich bis heute bewahrt hat, l&​auml;​sst sie eine neue Herausforderung angehen. ​ <br /> +
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-<img height="​510"​ width="​400"​ src="/​seiten/​userfiles/​Eupen-Gk5.gif"​ alt=""​ /><br /> +
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-Am Donnerstagnachmittag wurde in B&​uuml;​tgenbach im Beisein von <font color="#​ff6600">​Bischof Aloys Jousten</​font>​ die Ordensfrau <font color="#​ff6600">​Marianne Jungbluth</​font>​ (Bild oben) zur neuen Generaloberin der Franziskanerinnen von der hl. Familie gew&​auml;​hlt. Damit &​uuml;​bernimmt die Herbesthalerin die Nachfolge der gleichaltrigen <font color="#​ff6600">​Sr. Edmunda ​ (Irene Huynen)</​font>​ aus Eupen, die im April 2006 im Kloster &​bdquo;​Helgoland&​ldquo;​ in Mayen/Eifel zur Generaloberin gew&​auml;​hlt worden war.  <br /> +
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-<img height="​263"​ width="​400"​ src="/​seiten/​userfiles/​Eupen-GK6.gif"​ alt=""​ /><br /> +
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-In der vergangenen Woche fand das alle sechs Jahre stattfindende Generalkapitel der Kongregation im B&​uuml;​tgenbacher Kloster &​bdquo;​Jungfrau der Armen&​ldquo;​ statt. Achtzehn Ordensfrauen aus Ostbelgien, Deutschland und Holland nahmen an dieser f&​uuml;​r die Franziskanerinnen von der hl. Familie wichtigen Tagung teil.   Unter der Moderation von Sr. <font color="#​ff6600">​Basina Kloos</​font>,​ Generaloberin des Franziskanerinnenklosters Waldbreitbach bei Koblenz, warfen die Teilnehmerinnen einen Blick auf die aktuelle Situation der Kongregation und das Einbeziehen von Laienkr&​auml;​ften in die t&​auml;​gliche Arbeit, um f&​uuml;​r wesentliche Aufgaben frei zu bleiben. Die Situation der Ordensniederlassungen im Kongo und die Lage der deutschen Schwestern, wo die verschiedenen Ordensh&​auml;​user in die Stiftung St. Elisabeth von Waldbreitbach eingeflossen sind, wurden in den Blick genommen. Auch wurden Fragen der franziskanischen Spiritualit&​auml;​t besprochen und das Anliegen der Stifterin f&​uuml;​r die Zukunft &​bdquo;​neu buchstabiert&​ldquo;,​ wie Sr. Marianne erl&​auml;​uterte. <br /> +
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-<img height="​276"​ width="​400"​ src="/​seiten/​userfiles/​Eupen-GK3.gif"​ alt=""​ /><br /> +
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-Erstmals fand das Sachkapitel nicht direkt im Anschluss an das Wahlkapitel statt. Es wird im April nachgeholt, und dann sollen auch Vertreterinnen aus dem Kongo daran teilnehmen. <br /> +
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-Beim Wahlkapitel,​ das unter dem Motto stand &​bdquo;​Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben&​ldquo;,​ wurden ebenfalls drei R&​auml;​tinnen gew&​auml;​hlt,​ die der neuen Generaloberin zur Seite stehen. Es handelt sich hierbei um Sr. Wilma aus Dongen (Niederlande),​ Sr. Ignatia aus Aachen und die aus Holzheim stammende 52-j&​auml;​hrige Sr. Marie-Th&​eacute;​r&​egrave;​se aus Eupen. ​  <​br /> +
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-<img height="​297"​ width="​400"​ src="/​seiten/​userfiles/​Eupen-GK1.gif"​ alt=""​ /><br /> +
-<font size="​1">​Die neue Generaloberin inmitten der Generalratsschwestern</​font>​ <br /> +
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-<font size="​1"><​span style="​font-size:​ 12pt; font-family:​ &​quot;​Times New Roman&​quot;;">​v.l.n.r.:<​span style="">&​nbsp;​ </​span>​Sr. Wilma (Dongen), Sr. Marie-Th&​eacute;​r&​egrave;​se (Eupen), Generaloberin Sr. Marianne, Sr. Ignatia (Aachen)</​span></​font><​br /> +
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-<font color="#​993300">​Brunnen </​font><​br /> +
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-&​bdquo;​Den (eigenen) Brunnen tiefer graben.&​ldquo;​ Unter diesem Leitgedanken sieht die neue Generaloberin die zukunfts-weisende und tragende Vision ihres Lebensweges. Den Brunnen tiefer graben, um den versiegten Wasserquell wieder freizulegen,​ sei eine Erfahrung gewesen, die sie Anfang der 1990er Jahre im Kongo gemacht habe, als die trockene Jahreszeit nicht enden wollte und das Wasser im hauseigenen Klosterbrunnen zweimal versiegte. ​  Das habe sie in den Jahren ihrer T&​auml;​tigkeit bei der Infag mit &​bdquo;​Herzblut&​ldquo;​ immer wieder versucht. &​bdquo;​Ich durfte dem Miteinander und dem Austausch der franziskanischen Familie zur Verleben-digung des franziskanisch-klarianischen Charismas in unserer Zeit nach innen und nach au&​szlig;​en dienen&​ldquo;,​ erkl&​auml;​rte die ehemalige Gesch&​auml;​ftsf&​uuml;​hrerin der (Ordens-)Gemeinschaften der franziskanisch-klarianischen Familie im deutschen Sprachraum. ​  <​br /> +
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-<font color="#​993300">​Belgic blue  </​font><​br /> +
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-Insgesamt f&​uuml;​nfzehn Jahre war Sr. Marianne Jungbluth f&​uuml;​r die Infag e.V. in W&​uuml;​rzburg t&​auml;​tig,​ davon die letzten neun Jahre als Gesch&​auml;​ftsf&​uuml;​hrerin. Anfang Juli wurde sie zur Verabschiedung in den &​bdquo;​Ruhestand&​ldquo;​ f&​uuml;​r ​ viele Jahre guter Zusammenarbeit in &​bdquo;​das blaue Band der Sympathie&​ldquo;​ eingewickelt,​ dann auch wieder aus Zeichen des Loslassens ausgewickelt,​ um anschlie&​szlig;​end ihre Nachfolgerin Sr. Christina M&​uuml;​lling damit zu &​bdquo;​verwickeln&​ldquo;​. ​ Die Farbe Blau tauchte bei ihrer Verabschiedung immer wieder auf mit Blick auf ihren &​bdquo;​belgic blue&​ldquo;,​ den kleinen VW-Polo, der Sr. Marianne zu so manchen Orten begleitet hat. Ihre bisherigen Arbeitsschwerpunkte bestanden in der Leitung der Infag-Gesch&​auml;​ftsstelle und in der Verantwortung f&​uuml;​r den internationalen Begegnungsort Santo Stefano in Assisi (Italien), wo G&​auml;​stegruppen aufgenommen,​ Konzert- und Theaterabende angeboten werden. Zudem organisierte sie Gro&​szlig;​veranstaltungen von Kirchen- und Katholikentagen,​ Mitgliederversammlungen sowie die Begleitung verschiedener Seminare. ​  <​br /> +
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-<font color="#​993300">​Zur Person <br /> +
-Nach 50 Jahren wieder zum Ursprungsort zur&​uuml;​ck ​ </​font><​br /> +
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-Erstmals von sich h&​ouml;​ren lie&​szlig;​ Marianne Jungbluth am 18. M&​auml;​rz 1944 im Heimatort der Mutter in Kapellen-Erft (Grevenbroich) im Dreieck K&​ouml;​ln-D&​uuml;​sseldorf-M&​ouml;​nchen-gladbach,​ wo sie als &​Auml;​ltestes von sechs Kindern der Eheleute Joseph Jungbluth und Gertrud Barth das Licht der Welt erblickte. Ihr Vater starb im Jahr 2005, die Mutter verbringt ihren Lebensabend im Seniorenheim Astenet. Aufgewachsen ist Marianne Jungbluth allerdings im Heimatort des Vaters, in Herbesthal, wohin die Familie nach dem Krieg gezogen war. Im Jahr 1962 trat sie in die Gemeinschaft der Franziskanerinnen von der hl. Familie in Eupen ein, legte 1965 ihre zeitliche Profess und f&​uuml;​nf Jahre sp&​auml;​ter ihre Ewige Profess ab. Von 1965 bis 1967 &​uuml;​bernahm sie die Leitung der K&​uuml;​che des Altenpflegeheims in Welkenraedt,​ erwarb von 1967 bis 1972 in L&​uuml;​ttich das Graduat in Krankenpflege und das p&​auml;​dagogische Bef&​auml;​higungszeugnis. Ihr wurde alsdann von 1972 bis 1973 die Leitung der Abteilung &​bdquo;​Innere Medizin Frauen&​ldquo;​ des Eupener St. Nikolaus-Hospitals anvertraut und von 1973 bis 1984 die Leitung der Krankenpflegeschule. ​ <br /> +
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-1983/84 begann Sr. Marianne ihre erste T&​auml;​tigkeit f&​uuml;​r die Infag in W&​uuml;​rzburg. 1989 folgte die Aussendung nach Dungu (Kongo). 1995 kehrte sie nach Europa zur&​uuml;​ck,​ wo sie bis 1997 die Leitung des ordenseigenen Bildungshauses in Mayen/Eifel &​uuml;​bernahm. Ihr blauer Polo &​bdquo;​Belgic blue&​ldquo;​ steuerte als n&​auml;​chstes Stollberg im Harz (Sachsen-Anhalt) an, wo Sr. Marianne von 1997 bis 1999 in der Betreuung von Menschen mit Behinderung und Suchtkranken t&​auml;​tig war. Danach leitete sie das Haus der Stille in Heiligenkreuz bei Graz, wo sie bis 2002 Leiterin und Begleiterin im Franziskanischen Rasthaus f&​uuml;​r Priester und Ordensleute war.  Schlie&​szlig;​lich begann am 1. April 2002 die zweite Etappe f&​uuml;​r die Infag, diesmal als Gesch&​auml;​ftsf&​uuml;​hrerin. Im Juli 2011 schlie&​szlig;​lich f&​uuml;​hrte sie der Weg zur&​uuml;​ck in ihre Heimat nach Eupen, wo sie vor 50 Jahren ihren Weg als Ordensfrau begann. ​ (kli)  <br /> +
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-<font color="#​993300">​IN ZAHLEN <br /> +
-75 Ordensfrauen in vier L&​auml;​ndern ​ </​font><​br /> +
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-Die Kongregation der Franziskanerinnen von der hl. Familie, die im Jahr 1907 650 Schwestern, beim 125-j&​auml;​hrigen Bestehen im Jahre 1982 342 Schwestern in &​uuml;​ber 26 Niederlassungen und beim 150-J&​auml;​hrigen im Jahre 2007 genau 100 Ordensfrauen hatte, z&​auml;​hlt heute 75 Profess-Schwestern und einige Novizinnen und Postulantinnen im Kongo. In Deutschland z&​auml;​hlt die Kongregation 20 Ordensfrauen in Aachen, K&​ouml;​ln und im Seniorenzentrum Polch. Ebenso viele Schwestern leben im Kloster De Terebint in Dongen (Holland). In Ostbelgien wirken 19 Ordensfrauen im Eupener Mutterhaus-Konvent &​bdquo;​Kl&​ouml;​sterchen&​ldquo;​ (Generalat),​ im Elisabethhaus (Haus der Stille), im Kloster &​bdquo;​Jungfrau der Armen&​ldquo;​ B&​uuml;​tgenbach und in Banneux. ​ Im Kongo leben 16 Ordensfrauen (und mehrere Novizinnen und Postulantinnen),​ verteilt auf die H&​auml;​user in Dungu, Kisangani (Konvent und Noviziat) und Amadi, wo 1958 die erste Niederlassung von den niederl&​auml;​ndischen Schwestern der Kongregation gegr&​uuml;​ndet wurde. ​ <br /> +
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-Text und Bilder: Lothar Klinges (B&​uuml;​tgenbach)</​div>​ +
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