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P. Cornelius Bohl neuer Provinzialminister
Mit Dekret vom 6. März 2012 bestätigte General-minister José Rodríguez Carballo die Wahl der neuen Provinzleitung der Deutschen Franziskanerprovinz durch das Generaldefinitorium. Nach dem Tod des bisherigen Provinzials Norbert Plogmann war eine Neubenennung der Provinzleitung nötig geworden.
Die Amtszeit der neuen Provinzleitung läuft bis zum nächsten ordentlichen Provinzkapitel 2013.


Neuer Provinzialminister der Deutschen Franziskanerprovinz ist der bisherige Provinzialvikar P. Dr. Cornelius Bohl, neuer Provinzialvikar ist P. Franz-Josef Kröger.

Cornelius Bohl wurde am 11.12.1961 in Fulda geboren und trat 1982 in die damalige Thüringische Franziskanerprovinz ein. Er studierte Philosophie und Theologie in Freiburg und in Wien. Am 12.5.1990 wurde er zum Priester geweiht. Von 1990 bis 1992 war er, kurz nach dem Fall der Mauer und der Öffnung der innerdeutschen Grenze, Kaplan in Halle a. d. Saale. Im Oktober 1992 ging P. Cornelius zum Studium der franziskanischen Spiritualität an die Päpstliche Universität Antonianum des Franziskanerordens in Rom. Dort wurde er 1997 zum Dr. theol. promoviert.
Von 1997 bis 2007 wer er mit der Leitung des Noviziat der vier deutschen Franziskanerprovinzen in Nürnberg und Wiedenbrück betraut. Zunächste vier Jahre als Submagister, dann als Leiter. Von September 2007 bis November 2010 war P. Cornelius Pfarrer in München St. Anna. Mit der Vereinigung der vier Franziskanerprovinzen in Deutschland zur Deutschen Franziskanerprovinz wurde er von der Generalleitung des Ordens im Juli 2010 zum Provinzialvikar der neuen Provinz ernannt und war damit der Vertreter des verstorbenen Provinzials P. Norbert Plogmann im Provinzialat in München.

Franz-Josef Kröger wurde am 21.2.1950 in Steinfeld / Mühlen im Oldenburger Münsterland geboren. 1970 trat er in die damalige Sächsische Franziskanerprovinz ein. Von 1971 bis 1976 studierte er Philosophie und Theologie in Münster und Würzburg. Am 26.3.1977 wurde er in Paderborn zum Priester geweiht. Nach der Priesterweihe war er in verschiedenen Klöstern der Sächsischen Franziskanerprovinz als Seelsorger, Postulatsleiter und Guardian tätig.
1996 wurde er als Provinzsekretär nach Werl versetzt. Als 1998 das Provinzialat von Werl nach Hannover verlegt wurde, führte er dort das Amt des Provinzsekretärs weiter und war gleichzeitig Guardian.
Auf dem Provinzkapitel 2007 wurde er zum Provinzvikar der Sächsischen Franziskanerprovinz gewählt, ab November 2008 übernahm er dazu noch das Amt des Provinzöko-nomen. Zu diesem Zweck musste er wieder nach Werl umziehen. P. Franz-Josef hatte das Amt des Provinzvikars und des Provinzökonomen bis zur Errichtung der Deutschen Franziskanerprovinz am 1.7.2010 inne.
In der neuen Deutschen Franziskanerprovinz wurde ihm wieder das Amt des Provinzökonomen im Provinzialat in München übertragen. Es war keine leichte Aufgabe, die unterschiedlichen Verwaltungsstrukturen der bisherigen vier Provinzen organisatorisch zusammenzuführen und zu vereinheitlichen. P. Franz-Josef wird neben seiner neuen Aufgabe als Provinzialvikar auch das Amt des Provinzökonomen weiterhin ausüben.

Quelle: www.franziskaner.de


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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:34