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Franziskanische Spurensuche in Bamberg und Nürnberg
Auf franziskanische Spurensuche in Bamberg und Nürnberg begaben sich die 14 Teilnehmenden vom 16. - 18. Mai 2011. Akzente in Bamberg waren Führungen in der Staatsbibliothek, im Dom, im Diözesanmuseum und durch die Stadt zu franziskanischen und anderen Stätten, in Nürnberg stand die Klarissin Caritas Pierckheimer im Mittelpunkt. Außer dem Besuch des Caritas-Pirckheimer-Hauses gab es eine Führung durch die Citypastoralkirche St. Klara, einen Besuch im Kirchencafe „Fenster zur Welt – Fenster zur Stadt“ sowie einen Stadtrundgang, u.a. zur Straße der Menschenrechte und zur Lorenzkirche.


BAMBERG

Das Montanahaus der Dillinger Franziskanerinnen bildete die Basisstation für die INFAG-Studienreise nach Bamberg und Nürnberg. Je einen Tag ging es auf franziskanische Spurensuche.


Die Gruppe der Teilnehmenden
Foto: Namentlich nicht bekannter "Freund und Helfer"

Diese begann am 17. Mai 2011 mit einem Besuch in der Staatsbibliothek in Bamberg, nach München die zweitbedeutendste, was den Buchbestand angeht. Der Leiter Prof. Dr. Werner Tägert erschloss auch die Räume, die sonst der Öffentlichkeit unzugänglich bleiben. Insbesondere ein kleines Gebetbuch einer Klarisse hatte es allen angetan, in der sich eine Miniatur mit der Darstellung der Stigmatisation des hl. Franziskus befindet. Dieses Büchlein wird auch bei der Franziskusausstellung in Paderborn zu sehn sein.


In der Staatsbibliothek Bamberg

Die nächste Station, den Bamberger Dom, brachte in seiner Führung H. Bornschlägel nahe. Auch hier dürfte mit dem Chorraum ein dem Publikum sonst nicht zugänglicher Gebäudeteil betreten werden. So ergab sich die Gelegenheit, das Papstgrab Clemens II. (das einzige Grab eines Papstes nördlich der Alpen) sowie das wunderschön geschnitzte Chorgestühl in Augenschein zu nehmen.


Im Bamberger Dom


Eine dritte Führung erfolgte durch H. Walter Milutzki, der im Diözesanmuseum neben den Ausstellungsstücken aus dem Papstgrab vor allem die Kaisermäntel präsentierte, unter ihnen der berühmte Sternenmantel.


Gebäude auf dem Gelände des einstigen Siechenhauses

Der Nachmittag diente der weiteren Stadterkundung, insbesondere unter franziskanischem Aspekt. Sr. Maria Uttenreuther führte zu den Plätzen, an denen einst das Franziskanerkloster und das Kapuzinerkloster gestanden haben, zur Elisabethkirche mit dem Franziskusbrunnen sowie in die Siechenstraße, in der die ersten Franziskaner Bambergs den Bedürftigen halfen.


Der Franziskusbrunnen - das Wasser fließt aus der Seitenwunde




Franziskanisch-klarianische Spuren in Bamberg


Der Klarabrunnen auf dem ehemaligen Gelände des Klarissenklosters


NÜRNBERG


Broncetafel im Caritas-Pierckheimer-Haus

Am zweiten Tag ging es zunächst zum Caritas-Pierkheimer-Haus, einem Bildungshaus der Diözese, das auf dem Gelände des ehemaligen Klarissenklosters errichtet ist und den Namen der berühmtesten Äbtissin trägt. Caritas Pirckheimer (1467-1532) hat bis zuletzt Widerstand gegen die Einführung des reformatorischen Bekenntnisses geleistet. Die hochgebildete Schwester stand in regem Briefkontakt mit zahlreichen Humanisten.


Die Offene Kirche St. Klara in Nürnberg

Nach einer Information über ihr Leben und Wirken folgte der Besuch in der angrenzenden Kirche St. Klara, wo der Leiter der Citypastoral, P. Ansgar Wiedenhaus SJ, das Konzept der Offenen Kirche vorstellte.


Im "Fenster zur Welt"

Nach einem Mittagessen bei den „Barfüßern“ erfolgte der Besuch in der Nürnberger Stadtkirche und ihren Einrichtungen „Fenster zur Welt“ (Eine-Welt-Laden) und „Fenster zur Stadt“ (Kirchencafe und Beratungsstelle).


Die Straße der Menschenrechte

Abschließend ging es zur Straße der Menschenrechte, zu der die Jugend-Referentin des CPH, Marica Münch, über Nürnberg als Stadt der Menschenrechte informierte.


Klarianische Spuren in Nürnberg

Die verbleibende Zeit reichte noch für einen kurzen Gang zur Hauptkirche St. Lorenz, bevor sich die Teilnehmenden auf die Rückreise begaben.

Text und Bilder: Br. Stefan Federbusch


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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:22