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Festgottesdienst in Schönbrunn
Mit einem Festgottesdienst am 13. Januar 2011 haben die Franziskanerinnen von Schönbrunn bei Dachau das Jubiläumsjahr zu ihrem hundertjährigen Bestehen begonnen.


Als Zelebranten hatten die Schwestern den Ordensrefe-renten des Erzbistums München-Freising, Prälat Lorenz Kastenhofer, eingeladen.

Die Festmesse ist zugleich die Auftaktveranstaltung des Jubiläumsjahres 2011, das unter dem Motto „Gemeinsam für das Leben“ steht. In diesem Rahmen werden die Franziskanerinnen zudem am 27. Januar, dem Gedenktag der Opfer des nationalsozialistischen Regimes, eine gemeinsame Mahnwache halten.

Außerdem gedenkt der Konvent Ende März 2011 an einem eigens eingerichteten „Tag der Erinnerung“ der aus Schönbrunn deportierten Menschen. Beide Ereignisse stehen im Zusammenhang mit einer derzeitigen engagierten Aufarbeitung der Ordensgeschichte im Zeitalter des NS-Regimes.

Die Wurzeln der Schönbrunner Franziskanerinnen reichen in das Jahr 1861 zurück. Zum damaligen Zeitpunkt scharte die Gräfin Viktoria von Butler eine Gruppe engagierter Frauen um sich, die im Geiste franziskanischer Gemeinschaft lebten. Gemeinsam widmeten sie sich in der Epoche der Industrialisierung und einsetzenden Massenverarmung der Pflege und Bildung behinderter Menschen.
Genau 50 Jahre später war aus der Gruppe engagierter Katholikinnen eine Ordensgemeinschaft geworden: Der Münchner Erzbischof Franziskus von Bettinger approbierte die vorgelegten Ordensregeln am 13. Januar 1911 und schuf somit die offizielle kirchliche Anerkennung der Gemeinschaft. Noch heute widmen sich die Ordensschwestern mit ihrem Franziskuswerk Schönbrunn der Förderung und Betreuung behinderter Menschen.

Nähere Informationen zum Orden: www.schoenbrunn.de/franziskanerinnen

Nähere Informationen zum Franziskuswerk Schönbrunn: www.schoenbrunn.de/franziskuswerk

Quelle: www.orden.de


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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:22