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-<div class="​linkfeld"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp; ​ </​span></​a></​div>​ +
-<div class="​ueberschrift_1">​Ein Hund geht den Franziskusweg</​div>​ +
-<div class="​ueberschrift_5_ohne_rand">&​bdquo;​Ein bekehrter M&​ouml;​rder geht den Franziskusweg&​ldquo;,​ <br /> +
-&​bdquo;​Ein ehemaliger Drogenabh&​auml;​ngiger geht den Franziskusweg&​ldquo;​ - all das w&​auml;​ren Buchtitel, die man bei Pilgerberichten akzeptieren w&​uuml;​rde. Aber &​bdquo;​Ein Hund (!) geht den Franziskusweg&​ldquo;​ - da ist im ersten Moment auch dem Buchkritiker des &​bdquo;​antonius&​ldquo;​ die Luft weggeblieben. Hat sich da etwa ein Hund bekehrt? Hat er vielleicht auch noch Wallfahrtslieder gesungen?</​div>​ +
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-<div class="​normaler_text"><​strong><​font color="#​993300">​Pecorino und die Kunst des Pilgerns </​font></​strong><​br /> +
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-<img height="​246"​ width="​150"​ src="/​seiten/​userfiles/​Cover-Pecorino(1).jpg"​ class="​bild_links"​ alt=""​ />Schon nach dem Prolog wird aber klar, worum es wirklich geht. Der bekannte Fotograf <font color="#​ff6600">​Toni Anzenberger</​font>,​ sein <font color="#​ff6600">​Hund Pecorino</​font>​ und der Journalist <font color="#​ff6600">​Claudio Honsal</​font>​ wanderten nach Assisi, der Stadt des gro&​szlig;​en Heiligen und Tierfreundes Franz von Assisi. Die drei Freunde starteten ein 300 km langes Teilst&​uuml;​ck des so genannten Franziskusweges im italienischen Dovodola und gelangten nach zw&​ouml;​lf Tagesetappen ans Ziel. <br /> +
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-Das Originelle an dem Reisebericht ist die Erz&​auml;​hlperspektive:​ Pecorino, der haarige Vierbeiner, schildert &​bdquo;​so wie ihm die Schnauze gewachsen ist&​ldquo;​ die Erfahrungen dieses eindrucksvollen,​ spannenden und besinnlichen Fu&​szlig;​marsches. Das taschengro&​szlig;​e B&​uuml;​chlein ist best&​uuml;​ckt mit vielen kunstvollen Landschafts-Fotos und gliedert sich, den Tagesetappen entsprechend,​ in zw&​ouml;​lf Kapitel. <br /> +
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-Der Hund, dem angeblich sogar ein echter Pilgerpass ausgestellt wurde, erf&​auml;​hrt beim Aufstieg auf den Berg La Verna, dass Pilgern sch&​ouml;​n,​ aber auch sehr anstrengend sein kann: &​bdquo;​Man ist Franziskus, seinem Gedankengut und der Natur hier etwas n&​auml;​her - nicht nur aus der Hundeperspektive. Das f&​auml;​llt mir auch auf, wenn ich die Gesichter meiner beiden Mitpilger betrachte. Ihr Ausdruck wechselt zwischen Begeisterung &​uuml;​ber den beeindruckenden Ausblick und stillem Staunen &​uuml;​ber die Mystik des Ortes. Beinahe and&​auml;​chtig wandern wir weiter &​uuml;​ber den steilen, gepflasterten Pfad bergauf zur Klosterpforte. Gesch&​auml;​tzte 25 Prozent d&​uuml;​rfte die Steigung betragen. Die Sonne brennt durch die dichten Baumwipfel, der Schwei&​szlig;​ tropft von den Menschenstirnen,​ meine Zunge wird l&​auml;​nger und l&​auml;​nger (...)&​ldquo;<​br /> +
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-Pecorino berichtet aber nicht nur von den Eindr&​uuml;​cken der Reise, sondern erz&​auml;​hlt auch Anekdoten aus seinem Hundeleben mit Herrchen Toni. Claudio Honsal &​uuml;​bernahm die &​bdquo;​Stimme&​ldquo;​ des Tieres und sorgt mit pointierten Spitzz&​uuml;​ngigkeiten beim Lesen f&​uuml;​r den ein oder anderen Schmunzler eine Heiterkeit, die dieses Buch von den meisten anderen Wallfahrtsberichten unterscheidet. <br /> +
-Fazit: Einem Hund die Schilderung einer Pilgerreise ins &​bdquo;​Maul&​ldquo;​ zu legen, ist eine &​bdquo;​tierische&​ldquo;​ Idee, die hier gelungen verwirklicht wurde. ​ <br /> +
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-Br. Philipp Klinger OFM  <br /> +
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-<font color="#​0000ff">​Toni Anzenberger &amp; Claudio Honsal <br /> +
-Pecorino und die Kunst des Pilgerns. Ein Hund geht den Franziskusweg. <br /> +
-Residenz-Verlag;​ 17,90 Euro. </​font><​br /> +
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-Quelle: antonius, 5/6 2011, S. 15<br /> +
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-<​strong><​font color="#​993300">​Die Augen des Glaubens sehen weiter ​  </​font></​strong><​br /> +
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-<img height="​212"​ width="​150"​ src="/​seiten/​userfiles/​Cover-AugenDesGlaubens.jpg"​ class="​bild_links"​ alt=""​ />Der gr&​ouml;&​szlig;​te Schatz, den ein Geistlicher an die Menschen weitergeben kann, ist der Reichtum seiner Gedanken. Genau so ein Schatz steckt in der neuen Publikation des Franziskanerpriesters,​ Theologen und Philosophen <font color="#​ff6600">​P. Willibald Hopfgartner</​font>​. &​bdquo;​The best of&​ldquo;​ - sagt man in der Musikbranche zu einer Sammlung gelungener Werke. <br /> +
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-Im Fall von &​bdquo;​Die Augen des Glaubens sehen mehr - Orientierung in un&​uuml;​bersichtlicher Zeit&​ldquo;​ handelt es sich nicht nur um eine Sammlung tiefer Gedanken, die die Grundlage f&​uuml;​r viele Predigten und Zeitungsbeitr&​auml;​ge des Franziskaners gebildet haben, sondern auch um eine besondere Auswahl visueller Elemente: Fotos, Malereien und Skulptur-Abbildungen. Bereits das Coverbild des Buches l&​auml;​sst erahnen, was den Leser erwartet: Der Prophet Samuel, der mit dem Finger auf sein Auge zeigt, bezeugt vor K&​ouml;​nig Saul sein Sehen, sein ganzheitliches Sehen. Das ist eine Sehnsucht, die den Menschen von alters her begleitet. <br /> +
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-Inhaltlich gliedert sich das fast 200 Seiten umfassende, handgro&​szlig;​e B&​uuml;​chlein in drei Kapitel. Der kunstkundige Geistliche beginnt seine geistige Arbeit mit den Quellen der Existenz, widmet sich weiter der Gesellschaft mit kritischen &​Uuml;​berlegungen und Beobachtungen und kommt schlie&​szlig;​lich auf die Geheimnisse Gottes zu sprechen. Die einzelnen Kapitel umfassen je 20 - 23 Themen, welche einzeln auf knapp zwei Seiten klar verst&​auml;​ndlich und stichhaltig er&​ouml;​rtert werden. So spiegeln sie, fast wie Kurzgeschichten anmutend, die Gedankenwelt des Autors wider, der auch am Bozner Franziskanergymnasium Deutsch, Philosophie und Religion unterrichtet. <br /> +
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-Ein Gedanke, zum Beispiel, befasst sich mit der Einsamkeit. &​bdquo;​Fruchtbare Einsamkeit&​ldquo;​ ist der Titel. Der Franziskaner spricht hier von zwei Arten des Alleinseins:​ Die eine, die schmerzlich weh tut und nur durch Zuwendung geheilt werden kann, und die andere, die Frucht bringt: &​bdquo;​Es gibt aber auch eine Einsamkeit, die dem Menschen wesentlich, die fruchtbar und notwendig ist. [...] Diese innere Einsamkeit ist schlie&​szlig;​lich der Quellgrund der Gottesbeziehung. Ja, noch mehr: Diese Einsamkeit ist die Voraussetzung f&​uuml;​r die ewige Seligkeit. [...] Man darf diese Einsamkeit nicht zudecken oder vergeuden im rastlosen &​Uuml;​berall dabei sein wollen, das heute so vielen erstrebenswert erscheint.&​ldquo;​ <br /> +
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-P. Willibald Hopfgartner schafft es mit Feingef&​uuml;​hl und philosophischer Tiefe, vergessene Fragen nach Hintergr&​uuml;​nden wieder zu aktualisieren bzw. dem gewohnten Blick auf die Wirklichkeit seine Selbstverst&​auml;​ndlichkeit zu nehmen. Lassen Sie sich inspirieren! ​ <br /> +
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-Br. Philipp Klinger OFM  <br /> +
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-<font color="#​0000ff">​Willibald Hopfgartner <br /> +
-Die Augen des Glaubens sehen weiter. Orientierung in un&​uuml;​bersichtlicher Zeit. <br /> +
-Athesia-Verlag;​ 14,90 Euro. </​font><​br /> +
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-Quelle: antonius 3/4 2011, S. 15</​div>​ +
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-<hr size="​2"​ width="​100%"​ /> +
-<div class="​linkfeld"><​font size="​1"><​font color="#​993300"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp;&​nbsp;</​a><​a href="#​anfang"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ Seitenbeginn &​nbsp;</​span></​a></​font></​font></​div></​html>​+
Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:34