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Schwester Marina Buding feierte ihre Erstprofess
„Es lohnt sich diesen Weg zu gehen“, so Rektor Richard Baus in seiner Predigt anlässlich der ersten Profess von Schwester Marina Buding und der goldenen Jubiläen von Schwester M. Irene Klein und Schwester M. Johannita Wirtz. Eigentlich richtete sich dieser Satz an die Goldjubilarinnen, aber auch Schwester Marina fühlte sich angesprochen.


Ende April feierte die junge Ordensfrau ihre erste Profess bei den Waldbreitbacher Franziskanerinnen.
Die Ordensgemeinschaft kennt sie nun schon fast zehn Jahre – 2002 kam sie das erste Mal auf den Klosterberg. „Ich merkte, dass diese Gemeinschaft die richtige für mich sein könnte“, erinnert sich Schwester Marina Buding. Dass sie unbedingt in eine franziskanische Gemeinschaft wollte, war der 36-Jährigen schon früh klar: Während ihrer Ausbildung zur Bäckerin und anschließend zur Konditorin im nordrhein-westfälischen Werne arbeitete sie aktiv in der Jugendarbeit der dortigen Kapuziner mit. Hier merkte sie während einer Vesper, dass ein Leben als Ordensschwester ihr Weg sein würde.


Sr. Marina Buding (rechts) verspricht die Gelübde

„In der franziskanischen Lebensweise steckt so viel Leben – das entspricht genau meinem Naturell“, erzählt sie. „Ich arbeite gern mit Menschen und ich bin gern in der Natur“, fügt sie hinzu, und man merkt ihr an, dass sie für sich genau die richtige Entscheidung getroffen hat.


Schwester Marina Buding erkennt mit ihrer Unterschrift die Ordensregeln der Waldbreitbacher Franziskanerinnen an

Und die hat sich Schwester Marina gut überlegt. Von 2002 bis 2005 hatte sie bereits einmal Kandidatur und Postulat, die ersten beiden Schritte in ein Ordensleben, durchlaufen. „Ich war mir sicher, dass die Waldbreitbacher meine Gemeinschaft werden können, dennoch habe ich mich entschieden, erst noch eine Ausbildung in einem sozialen Beruf zu machen“, denkt Schwester Marina zurück. Deswegen ging sie nach Hamburg und absolvierte dort eine Ausbildung zur Altenpflegerin. „Die Arbeit mit den alten Menschen ist genau mein Ding, und hier hat sich meine Berufung noch mehr gefestigt“, ist die junge Frau dankbar, sich diese Zeit genommen zu haben. Bewusst ist sie dann die ersten Schritte der Ordensausbildung noch einmal gegangen. Im Februar 2008 begann sie ihre erneute Kandidatur und im November 2008 ihr Postulat. „Diese Phasen noch einmal zu durchlaufen, hat mir sehr gut getan“, erzählt die junge Schwester. Ostermontag 2009 wurde dann aus der Postulantin die Novizin Schwester Marina.


Generaloberin Sr. M. Basina Kloos gratuliert ihrer neuen Mitschwester

Während der feierlichen Messe versprach Schwester Marina die Gelübde für drei Jahre. Generaloberin Schwester M. Basina Kloos übergab ihr die Ordensregel, die ihr nun Lebensorientierung ist, das Stundenbuch, mit dem sie sich verpflichtet am Gebet der Kirche teilzunehmen und die Kerze als Zeichen des Glaubens. Mit ihrer Unterschrift in das Schwesternverzeichnis erkennt die junge Ordensschwester die Ordensregel an und gehört damit offiziell der Gemeinschaft der Waldbreitbacher Franziskanerinnen an. Den Ring und das Waldbreitbacher Kreuz wird sie bei ihrer ewigen Profess in fünf Jahren erhalten. „Aber bis dahin ist noch Zeit“, erklärt Schwester Marina. Die nächsten Monate wird sie erst mal im Rahmen ihrer weiteren Ordensausbildung in Brasilien verbringen, und in der dortigen Region der Waldbreitbacher Franziskanerinnen mitarbeiten.


Schwester Marina Buding freut sich über die vielen Glückwünsche anlässlich ihrer ersten Profess. Hier gratuliert ihr Schwester Evamaria Durchholz von der Ordensleitung.


Quelle: waldbreitbacherfranziskanerinnen.de


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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:34