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Pater Eugen erhält das Bundesverdienstkreuz am Band
In einer Feierstunde in der Würzburger Residenz wurde der Franziskaner P. Eugen Wetzel am 05. Februar 2010 für sein soziales und pastorales Engagement gewürdigt.
Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland am Bande gehört zu den höchsten Auszeichnungen, die die Bundesrepublik vergibt.


Im Fürstensaal der Würzburger Residenz überreichten Staatssekretär Gerhard Eck und der Regierungspräsident von Unterfranken Dr. Paul Beinhofer am 05.02.2010 die Insignien an fünf bemerkenswerte Personen, die sich durch ihr vorbildliches Verhalten um Land und Gemeinwohl besonders verdient machten.
In seiner Ansprache betonte der Staatssekretär, dass die künftigen Ordensträger sich weit über das übliche Maß für die Bürger eingesetzt haben und dadurch für viele zum Vorbild geworden sind. Bundespräsident Horst Köhler hatte bereits am 03.12.2009 die entsprechenden Urkunden der Verleihung auf Vorschlag des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer unterzeichnet.


Staatssekretär Eck (li.) und der unterfränkische Regierungspräsident, Dr. Beinhofer (re.) gratulieren Pater Eugen

In seiner Laudatio würdigte der Staatssekretär die besonderen Verdienste von P. Eugen:

„Pater Eugen (Anton Michael) Wetzel OFM (77) aus Großheubach, Landkreis Miltenberg, engagiert sich seit vielen Jahren in außergewöhnlicher Weise im kirchlichen und sozialen Bereich. 1952 trat er in den Franziskanerorden ein, studierte Philosophie und Theologie und wurde 1958 zum Priester geweiht. Als Pfarrer der Wallfahrtskirche in Gößweinstein hat er von 1988 bis 2006 das Gemeindeleben entscheidend geprägt. Zu seinen vielfältigen Arbeitsbereichen zählte nicht nur die Wallfahrtsseelsorge, sondern auch die Verwaltung der Klostergemeinschaft, des Kindergartens St. Franziskus, der Balthasar-Neumann-Buchhandlung und des Pfarr- und Wallfahrtszentrums. Aber auch die Jugendbetreuung, die Erwachsenenbildung und der Förderverein "Freunde der Basilika" lagen ihm am Herzen.

Besonderen Einsatz zeigte er bei der Erweiterung, dem Erhalt und Neubau von kirchlichen Gebäuden und Einrichtungen. So zeichnete er für den Bau des Pfarr- und Wallfahrerheimes in Gößweinstein verantwortlich, das 1994 seiner Bestimmung übergeben wurde. Er initiierte 1997 den Förderverein "Freunde der Basilika" und war bis 2006 dessen 2. Vorsitzender. Weiter konnte er den Kindergarten erweitern und modernisieren.

Neben den originären Amtsaufgaben als Pfarrer des Klosters St. Franziskus und der Pfarrgemeinde Gößweinstein war er in den Jahren 1991 bis 2003 als Dekan im Dekanat Ebermannstadt eingesetzt. Darüber hinaus war er langjährig als Mitglied im Diözesanfinanzausschuss des Erzbistums Bamberg tätig. Nach 18 Jahren als Wallfahrtsseelsorger in der Basilika zur Heiligsten Dreifaltigkeit ist er im Oktober 2006 ins Kloster Engelberg im Spessart versetzt worden. Für Ihr langjähriges selbstloses Engagement und Ihre beachtliche Hilfsbereitschaft im Dienst an den Menschen verleihen wir Ihnen heute das Bundesverdienstkreuz am Bande. Herzlichen Glückwunsch!“

Br. Maximilan Wagner

Lesen Sie auch einen Bericht auf der Homepage des Bistums Würzburg: www.nachrichten.bistum-wuerzburg.de

Foto: (c) Hans Backer


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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:34