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Franziskanische Familie auf dem ÖKT
Auf dem Ökumenischen Kirchentag in München waren die Mitglieder der Franziskanischen Familie in vielen Bereichen zu entdecken:
im Geistlichen Zentrum, im Cafe Sophie&Flori, im Jugendzentrum, im Forum Zeichen der Hoffnung,
auf der Agora, auf Podien, in Workshops und bei Gebetszeiten, im Franziskanerkloster St. Anna.


Die kirchliche ökumenische Großwetterlage

Das nass-kalte Wetter in München während des ÖKTs spiegelte die derzeitige kirchliche Großwetterlage wider. Während das ökumenische Miteinander auf kirchlicher Leitungsebene vielen zu langsam voranschreitet (Kristallisationspunkt: gemeinsames Abendmahl), zeigte sich an der Basis ein kreatives und kooperatives Miteinander.

Aus dem gegenseitigen Kennenlernen erwächst Vertrauen und der Weg eines gemeinsamen Miteinanders.

Auf einem Podium standen dafür 5 Schlüssel, die uns für die Ökumene zur Verfügung stehen:
Jesus Christus, das Bündnis der Liebe, das Wort Gottes, Versöhnung und die Vielfalt der Charismen.

Schlüssel, die die Mitglieder der Franziskanischen Familie zu leben versuchen.

Clara.francesco

Etwa 120 Mitwirkende aus den verschiedensten franziskanischen (Ordens-)Gemeinschaften arbeiteten in der Ökumenisch-geschwisterlichen Netzwerkinitiative clara.francesco mit.


Begrüßungs- und Planungsrunde im Pfarrzentrum St. Anna

Zu den Aufgaben gehörte der Willkommensbereich im Geistlichen Zentrum (Messehalle B2), wo bei einem Becher frischen Wassers die Gelegenheit zum Verweilen und zum Gespräch bestand.


Der Willkommensbereich im Geistlichen Zentrum

In der Oase der Versuchung lockten drei Pavillons mit je einer Versuchung: ein Laptop für die weltweite Kommunikation, ein 100-Euro-Schein für das Geld (und die Macht), Alkohol und Chips / Schokolade für Drogen und die kleine Verlockung zwischendurch.
Die Frage: „Was ist meine persönliche Versuchung?“ lud ein zum Gespräch. Welche Sehnsucht und Suche steckt hinter (m)einer Sucht?


Franziskanerinnen und Franziskaner beim Mittagsgebet im Geistlichen Zentrum

Der zweite Teil des Geistlichen Zentrums befand sich im Ökumenischen Kirchenzentrum München-Riem, nur wenige Meter von den Messehallen entfernt. Wie auch in der Messehalle gab es hier verschiedenste Workshopangebote, die u.a. von Schwestern und Brüdern gestaltet wurden, beispielsweise zu Tanz / Getanztes Gebet, Theater zum Sonnengesang oder eine Hinführung zum kontemplativen Jesusgebet. Das etwas andere Cafe Sophie&Flori lud zum Verweilen, Durchatmen und Stärken ein.


Das Kirchencafe Sophie&Flori im Ökumenischen Kirchenzentrum Riem


„Miteinander für Europa“

Im Themenbereich 4: Glauben leben gestalteten die Bewegungen und Neuen Geistlichen Gemeinschaften das Forum „Zeichen der Hoffnung“. In der Eissporthalle ging es den kompletten Freitag um das „Miteinander für Europa“. Begonnen wurde der Tag mit einer Bibelarbeit, die Sr. Anna-Maria aus der Wische (Christuskommunität Selbitz) und P. Lothar Penner gestalteten. Das Mittagsgebet übernahmen die Franziskanerinnen von Sießen gemeinsam mit den Schwestern der Christusbruderschaft Selbitz.


Mittagsgebet mit den Sießener Franziskanerinnen und den Schwestern der Christusbruderschaft Selbitz


Das Podium „Hoffnungsvolle Wege in der Ökumene“, mit organisiert u.a. von Sr. Marianne Jungbluth, wurde von der Pantomimengruppe der Ordensleute der Diözese Rottenburg-Stuttgart bereichert, in der auch Sr. Maria Hanna Löhlein (Mitglied im Infag-Regionalvorstand DLB) mitspielt.


Zentrum Jugend


Im Jugendzentrum waren die Franziskanerinnen von Sießen in Kooperation mit der Christusbruderschaft Selbitz und der Facenda de Esparenza mit einer AnsprechBar vertreten.



Stets Ansprech-Bar: Franziskanisches Zelt im Kirchendorf des Jugendzentrums

AGORA

Auf der Agora stellten sich in vier Messehallen über 900 Gruppierungen aus dem weiten Spektrum kirchlicher Organisationen und Institutionen vor; unter anderem waren auch die Dillinger Franziskanerinnen mit einem Stand vertreten.


Dillinger Franziskanerinnen auf der Agora



Die Deutsche Ordenskonferenz (DOK) präsentierte Ordenschristen als „Abenteurer der Hoffnung“. Hier waren die Aachener Franziskanerinnen stark involviert.

„Abenteurer der Hoffnung“ –
Der Stand der DOK auf der Agora (Bild links)


Weltkirchlicher Akzent

Für den weltkirchlichen Akzent stand der Franziskaner-bischof Luis Flavio Cappio (im Bild links), der auf den Podien „Die Steppe wird blühen – Visionäre Ausblicke auf gelingende Leben“ im Geistlichen Zentrum und „James Bond 007 wird Realität: Wasser – der wichtigste Rohstoff der Welt“ im Jugendzentrum vertreten war.

In der Klosterkirche St. Anna hielt er zusammen mit P. Hermann Schalück ofm (im Bild rechts) ein Friedensgebet und beteiligte sich an der Talkrunde „München – reiche Stadt auf der Seite der Armen?“. In Kooperation mit dem Netzwerk „Fair teilen statt sozial spalten“ fand am Samstag Abend ein Festgottesdienst in der Klosterkirche statt unter dem Bibelwort: „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr“.



Bild auf der Aktuell-Eingangsseite:

Puzzleteile in der großen Arche im Zentrum Jugend im Olympiapark - gestaltet zum Thema "Hoffnung".



Text und Bilder: Br. Stefan Federbusch


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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:21