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Antonia-Werr-Zentrum GmbH gegründet
Die Oberzeller Franziskanerinnen haben zum 1. Januar 2010 das Antonia-Werr-Zentrum St. Ludwig (Wipfeld/Landkreis Schweinfurt) in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung übertragen.


Als Körperschaft des öffentlichen Rechts ist die Kongregation von nun an alleinige Gesellschafterin dieser gemeinnützigen heilpädagogisch/therapeutischen Einrichtung für Mädchen und junge Frauen.

Generaloberin Schwester Veridiana Dürr vom Kloster Oberzell überreicht der bisherigen Gesamtleiterin und neuen Geschäftsführerin der Antonia-Werr-Zentrum GmbH Schwester Agnella Kestler die Gründungsurkunde.

So können die Oberzeller Franziskanerinnen weiterhin maßgeblich Einfluss auf die Einrichtung nehmen und führen damit auch die Anliegen der Gründerin Antonia Werr (1813-68) fort. Mit der neuen Rechtsform wird die Organisation und Verantwortung für die Einrichtung stärker in den Betrieb vor Ort verlegt. Dieser ist gegenüber der Gesellschafterin rechenschaftspflichtig. Mit der Gründung der Antonia-Werr-Zentrum GmbH sichert die Kongregation die rechtliche und wirtschaftliche Basis für die gemeinnützige heilpädagogisch/therapeutische Einrichtung für Mädchen und junge Frauen.

Der Auftrag der Gesellschafterin für Mädchen und Frauen einzustehen, wird unter dem Dach des Caritasverbandes der Diözese Würzburg weitergeführt. Zur Geschäftsführerin wurde die bisherige Gesamtleiterin des Antonia-Werr-Zentrums, Schwester Agnella Kestler, berufen. Sie führt die GmbH in Zusammenarbeit mit dem bisherigen stellvertretenden Gesamtleiter Alfred Hußlein und dem Verwaltungsleiter Georg Repp.

Das Logo des Antonia-Werr-Zentrum (blau, Bild links) zeigt stilisiert zwei Frauenköpfe. Die Gründerin der Kongregation der Dienerinnen der heiligen Kindheit Jesu OSF, Antonia Werr, und ein Mädchen oder eine junge Frau, der sie Halt gibt. Dahinter das Wappen mit dem Leitspruch der Schwestern vom Kloster Oberzell: "Gott ist die Wahrheit!"

Das Antonia-Werr-Zentrum beschäftigt rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Erzieherischen Hilfen, Schule und Ausbildung. Im Stationären Bereich verfügt das Zentrum über 68 Heimplätze für Mädchen, junge Frauen und Mütter, dazu fünf Plätze für Kinder sowie sechs Plätze in der Jugendschutz/Inobhutnahme-Stelle. Bis zu 20 Maßnahmen können im Ambulanten Bereich betreut werden. Dem Heim sind eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt soziale und emotionale Entwicklung mit Hauptschule, eine Klasse zur Lernförderung, die Berufsschule sowie verschiedene Ausbildungsbetriebe angeschlossen. Ziel der Förderung ist die personale, schulische und berufliche Integration der Mädchen und jungen Frauen.

Sr. Agnella Kestler, Sr. Katharina Ganz

Bildnachweis: Kloster Oberzell


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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:33