Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
startseite_09_stipendiatenvortrag [d.m.Y H:i]
federbusch angelegt
startseite_09_stipendiatenvortrag [d.m.Y H:i] (aktuell)
Zeile 1: Zeile 1:
 <​html><​br /> <​html><​br />
-<div class="​linkfeld"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp; ​ </​span></​a></​div>​+<div class="​linkfeld"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite_archiv01"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp; ​ </​span></​a></​div>​
 <div class="​ueberschrift_1">​Was sagt uns die Botschaft von Franz von Assisi heute?</​div>​ <div class="​ueberschrift_1">​Was sagt uns die Botschaft von Franz von Assisi heute?</​div>​
 <div class="​ueberschrift_5_ohne_rand">​Die Stipendiatengruppe der Universit&​auml;​t Augsburg besuchte am 28. April 2009 auf Einladung der Katholischen Deutschen Studentenverbindung Algovia Augsburg einen Vortrag von Sr Petra Gr&​uuml;​nert OSF vom Kloster Maria Stern zu Leben und Wirken des Franz von Assisi. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt,​ was dieser bedeutsame Heilige uns Menschen in der heutigen Zeit sagen kann und welche Aktualit&​auml;​t seine Botschaft noch aufweist.</​div>​ <div class="​ueberschrift_5_ohne_rand">​Die Stipendiatengruppe der Universit&​auml;​t Augsburg besuchte am 28. April 2009 auf Einladung der Katholischen Deutschen Studentenverbindung Algovia Augsburg einen Vortrag von Sr Petra Gr&​uuml;​nert OSF vom Kloster Maria Stern zu Leben und Wirken des Franz von Assisi. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt,​ was dieser bedeutsame Heilige uns Menschen in der heutigen Zeit sagen kann und welche Aktualit&​auml;​t seine Botschaft noch aufweist.</​div>​
Zeile 9: Zeile 9:
 Bei der Vorstellung von <font color="#​ff6600">​Schwester Petra Gr&​uuml;​nert</​font>​ verwies Leinesser auf die zahlreichen T&​auml;​tigkeiten und das gro&​szlig;​e Engagement der Referentin, welches vor allem im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit liegt und umfangreiche Bildungsma&​szlig;​nahmen in Form von Seminaren oder Schnupperwochenenden im Kloster beinhaltet. Er hob die Tatsache hervor, dass gerade der Orden Maria Stern die Stadt Augsburg entscheidend gepr&​auml;​gt habe. Es sei aus dem kirchlichen,​ kulturellen aber auch gesellschaftlichen Leben nicht mehr wegzudenken. ​ <br /> Bei der Vorstellung von <font color="#​ff6600">​Schwester Petra Gr&​uuml;​nert</​font>​ verwies Leinesser auf die zahlreichen T&​auml;​tigkeiten und das gro&​szlig;​e Engagement der Referentin, welches vor allem im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit liegt und umfangreiche Bildungsma&​szlig;​nahmen in Form von Seminaren oder Schnupperwochenenden im Kloster beinhaltet. Er hob die Tatsache hervor, dass gerade der Orden Maria Stern die Stadt Augsburg entscheidend gepr&​auml;​gt habe. Es sei aus dem kirchlichen,​ kulturellen aber auch gesellschaftlichen Leben nicht mehr wegzudenken. ​ <br />
 <br /> <br />
-<img height="​150"​ width="​111"​ src="/​seiten/​userfiles/​Sr_-Petra-Gruenert.gif" class="​bild_links"​ alt="" />Zu Beginn ihrer Ausf&​uuml;​hrungen wies Sr. Petra auf den Umstand hin, nach welchem ihr eigener Werdegang &​Auml;​hnlichkeiten mit dem des Heiligen Franz von Assisi aufweise. Beide sollten sie zun&​auml;​chst die Gesch&​auml;​ftst&​auml;​tigkeit der Familien fortf&​uuml;​hren und waren im kaufm&​auml;​nnischen Bereich beheimatet. Nach dem Abitur durchlief die Referentin zun&​auml;​chst eine Lehre zur Industriekauffrau,​ bevor sie sich entschloss, ein Theologiestudium zun&​auml;​chst in Freiburg/​Breisgau und dann in Augsburg zu absolvieren. Nach ihrem Eintritt in den Franziskanerorden und ihren wachsenden Aufgaben im sozialen Bereich nahm sie noch einen Aufbaustudiengang der Caritaswissenschaften auf.  Auch bei Franz von Assisi h&​auml;​tte es zun&​auml;​chst den Anschein gehabt, dass sein Weg in die &​ouml;​konomische Richtung ginge. Als Sohn eines reichen Stoffh&​auml;​ndlers seiner Heimatstadt Assisi habe der junge Francesco vor allem die materiellen Vorz&​uuml;​ge,​ die das Leben ihm zu bieten hatte, genossen und sich wenig Gedanken &​uuml;​ber Fragen des Glaubens gemacht. Erst eine Traumvision w&​auml;​hrend seiner Reise in das Heilige Land und ein Erlebnis mit einem Aussatzkranken h&​auml;​tten bei ihm einen radikalen Sinneswandel herbeigef&​uuml;​hrt. ​ Franziskus habe sich zu Beginn seines Wirkens vor allem dem Wiederaufbau zerfallener Kirchengeb&​auml;​ude und Kapellen gewidmet. Die finanziellen Mittel f&​uuml;​r diese Projekte h&​auml;​tte er dem Verkaufserl&​ouml;​s von Stoffen aus den Best&​auml;​nden seines Vaters entnommen, ohne diesen davon unterrichtet zu haben. Dies und seine Weigerung, den eingeschlagenen Weg zu verlassen, h&​auml;​tte schlie&​szlig;​lich zum Bruch mit dem Vater und der Familie gef&​uuml;​hrt. ​ Seither geh&​ouml;​rten das verst&​auml;​rkte Engagement f&​uuml;​r die Armen und Ausgesto&​szlig;​enen,​ zu denen er sich nun selbst z&​auml;​hlte,​ zu seinem T&​auml;​tigkeitsfeld. <br />+<img height="​150"​ width="​111" alt=""​ class="​bild_links" src="/​seiten/​userfiles/​Sr_-Petra-Gruenert.gif"​ />Zu Beginn ihrer Ausf&​uuml;​hrungen wies Sr. Petra auf den Umstand hin, nach welchem ihr eigener Werdegang &​Auml;​hnlichkeiten mit dem des Heiligen Franz von Assisi aufweise. Beide sollten sie zun&​auml;​chst die Gesch&​auml;​ftst&​auml;​tigkeit der Familien fortf&​uuml;​hren und waren im kaufm&​auml;​nnischen Bereich beheimatet. Nach dem Abitur durchlief die Referentin zun&​auml;​chst eine Lehre zur Industriekauffrau,​ bevor sie sich entschloss, ein Theologiestudium zun&​auml;​chst in Freiburg/​Breisgau und dann in Augsburg zu absolvieren. Nach ihrem Eintritt in den Franziskanerorden und ihren wachsenden Aufgaben im sozialen Bereich nahm sie noch einen Aufbaustudiengang der Caritaswissenschaften auf.  Auch bei Franz von Assisi h&​auml;​tte es zun&​auml;​chst den Anschein gehabt, dass sein Weg in die &​ouml;​konomische Richtung ginge. Als Sohn eines reichen Stoffh&​auml;​ndlers seiner Heimatstadt Assisi habe der junge Francesco vor allem die materiellen Vorz&​uuml;​ge,​ die das Leben ihm zu bieten hatte, genossen und sich wenig Gedanken &​uuml;​ber Fragen des Glaubens gemacht. Erst eine Traumvision w&​auml;​hrend seiner Reise in das Heilige Land und ein Erlebnis mit einem Aussatzkranken h&​auml;​tten bei ihm einen radikalen Sinneswandel herbeigef&​uuml;​hrt. ​ Franziskus habe sich zu Beginn seines Wirkens vor allem dem Wiederaufbau zerfallener Kirchengeb&​auml;​ude und Kapellen gewidmet. Die finanziellen Mittel f&​uuml;​r diese Projekte h&​auml;​tte er dem Verkaufserl&​ouml;​s von Stoffen aus den Best&​auml;​nden seines Vaters entnommen, ohne diesen davon unterrichtet zu haben. Dies und seine Weigerung, den eingeschlagenen Weg zu verlassen, h&​auml;​tte schlie&​szlig;​lich zum Bruch mit dem Vater und der Familie gef&​uuml;​hrt. ​ Seither geh&​ouml;​rten das verst&​auml;​rkte Engagement f&​uuml;​r die Armen und Ausgesto&​szlig;​enen,​ zu denen er sich nun selbst z&​auml;​hlte,​ zu seinem T&​auml;​tigkeitsfeld. <br />
 <br /> <br />
 Im Laufe der Zeit habe er immer mehr Anh&​auml;​nger um sich scharen k&​ouml;​nnen und seine Gemeinschaft sei stetig angewachsen. Der g&​ouml;​ttliche Auftrag, welchen er nach intensiven Gebeten empfangen zu haben glaubte, n&​auml;​mlich die verfallene Kirche wieder aufzubauen, wurde nun auch auf die Erneuerung der Weltkirche als Institution &​uuml;​bertragen. So sei auch der Grundsatz des Franz von Assisi &​bdquo;​Die Welt ist unser Kloster&​ldquo;​ als Auftrag zum Engagement und Einsatz f&​uuml;​r den wahren Glauben bei den V&​ouml;​lkern zu verstehen. Diese Einsicht, so Sr. Petra Gr&​uuml;​nert,​ sei gerade in der heutigen Zeit, welche ma&​szlig;​geblich von dem Streben nach materiellen G&​uuml;​tern bestimmt wird, von elementarer Wichtigkeit. ​ Sie stellte heraus, dass eine Kernbotschaft der Franziskanischen &​Uuml;​berlieferung laute, dass es wesentlich wichtigere und vor allem auch best&​auml;​ndigere Werte g&​auml;​be als Besitz und Karriere. Die Menschen m&​uuml;​ssten dies begreifen und sich mehr um einander als nur um sich selbst k&​uuml;​mmern. ​ <br /> Im Laufe der Zeit habe er immer mehr Anh&​auml;​nger um sich scharen k&​ouml;​nnen und seine Gemeinschaft sei stetig angewachsen. Der g&​ouml;​ttliche Auftrag, welchen er nach intensiven Gebeten empfangen zu haben glaubte, n&​auml;​mlich die verfallene Kirche wieder aufzubauen, wurde nun auch auf die Erneuerung der Weltkirche als Institution &​uuml;​bertragen. So sei auch der Grundsatz des Franz von Assisi &​bdquo;​Die Welt ist unser Kloster&​ldquo;​ als Auftrag zum Engagement und Einsatz f&​uuml;​r den wahren Glauben bei den V&​ouml;​lkern zu verstehen. Diese Einsicht, so Sr. Petra Gr&​uuml;​nert,​ sei gerade in der heutigen Zeit, welche ma&​szlig;​geblich von dem Streben nach materiellen G&​uuml;​tern bestimmt wird, von elementarer Wichtigkeit. ​ Sie stellte heraus, dass eine Kernbotschaft der Franziskanischen &​Uuml;​berlieferung laute, dass es wesentlich wichtigere und vor allem auch best&​auml;​ndigere Werte g&​auml;​be als Besitz und Karriere. Die Menschen m&​uuml;​ssten dies begreifen und sich mehr um einander als nur um sich selbst k&​uuml;​mmern. ​ <br />
Zeile 21: Zeile 21:
 <br /> <br />
 <hr width="​100%"​ size="​2"​ /> <hr width="​100%"​ size="​2"​ />
-<div class="​linkfeld"><​font size="​1"><​font color="#​993300"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp;&​nbsp;</​a><​a href="#​anfang"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ Seitenbeginn &​nbsp;</​span></​a></​font></​font></​div></​html>​+<div class="​linkfeld"><​font size="​1"><​font color="#​993300"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite_archiv01">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp;&​nbsp;</​a><​a href="#​anfang"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ Seitenbeginn &​nbsp;</​span></​a></​font></​font></​div></​html>​
Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:33