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Den Wandel gestalten
Wie sieht die Zukunft der Infag aus? Welche Schritte sind notwendig bis zur Mitgliederversammlung 2010? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der Infag-Gesamtvorstand bei seiner Sitzung vom 25.-28. Oktober 2009 in Landshut.


In der laufenden Amtsperiode wurden seit der Außerordentlichen Mitgliederversammlung eine Reihe von Projekten realisiert, über die u.a. hier auf der Homepage laufend informiert wird (Gebetskette, Franziskanische Impulse, Regionalwallfahrten usw.).

Vision „Infag 2014“

Der Gesamtvorstand richtete seine Aufmerksamkeit auf die Mitgliederversammlung 2010 und die möglichen Perspektiven für die mittelfristige Zukunft. Unter der Moderation von Franz-Josef Wagner wurden Ideen gesponnen für eine Vision „Infag 2014“.
Die Leitfrage ist, wie Infag ihrem satzungsmäßigem Zweck auch in Zukunft nachkommen kann, das franziskanische Erbe in Kirche und Gesellschaft lebendig zu erhalten.

Zwei Blickrichtungen zeichnen sich ab:
Der Blick nach innen auf die Mitgliedsgemeinschaften selbst: Welche Erwartungen gibt es in bezug auf die Interfranziskanische Arbeitsgemeinschaft? Welche Hilfestellungen brauchen die Mitgliedsgemeinschaften in ihrer derzeitigen Situation? Welche Art von Vernetzung ist dafür erforderlich? Welche Ressourcen stehen zur Verfügung und können in die Infag eingebracht werden (personell, finanziell, inhaltlich...)?

Der Blick nach außen auf die „Welt“: Mit welchen Menschen und Institutionen können wir kooperieren? Wie kann das Franziskanische Charisma insbesondere an Menschen im Umfeld der Gemeinschaften und an die Tausenden von Mitarbeiter/innen in den franziskanisch geprägten Einrichtungen vermittelt werden?

Aus der Sichtung der verschiedenen Ideen ergab sich eine erste vorläufige Skizze nach den Gesichtspunkten Zweck, Zielgruppen, Angebote und Struktur der Infag.
Diese Ideen sollen weiter verfolgt und mit den Mitgliedsgemeinschaften kommuniziert werden, um auf der Mitgliederversammlung 2010 konkrete Handlungsschritte zu beschließen. Genauere Informationen hierzu ergehen in den kommenden Wochen an die Leitungsverantwortlichen.

Spirituelle Fortbildung

In einem von Br. Stefan Federbusch gestalteten Studienvormittag zum Thema „Regel und Leben“ nahm sich der Vorstand Zeit für die eigene spirituelle Fortbildung. Mittels einer historischen Rückfrage sowie eines Regliodramas wurden durch Theorie und Praxis Zugänge zur Regel eröffnet und mit den persönlichen Erfahrungen der Vorstandsmitglieder verbunden.

Stadtführung


Wie bei den Treffen üblich, kam das Kulturelle in Form einer Stadtführung nicht zu kurz. Der ehemalige Pfarrer von St. Jodokus, Alfred Rössler, zeigte gleichermaßen kompetent und begeistert die (kirchlichen) Schätze Landshut auf.


Ebenso wichtig ist den Vorstandsmitgliedern die Begegnung mit der gastgebenden Gemeinschaft. Die Solanusschwestern warteten auch kulinarisch immer wieder mit Überraschungen auf. So gab es eine Premiere in der Geschichte der Kongregation: Ein eigens gegrilltes Spanferkel erfreute die Gaumen aller.

Besichtigung der Kinderklinik

Auch gehört es zum Programm, die Einrichtungen der Mitgliedsgemeinschaft zu besuchen. Ein Schwerpunkt der Solanusschwestern liegt in der Arbeit im ordenseigenen Kinderkrankenhaus St. Marien.
Der Geschäftsführer Bernhard Brand führte uns durch die einzelnen Abteilungen und präsentierte die verschiedenen Aufgabenbereiche der Klinik, die eine geschätzte Anlaufstelle für die gesamte Region ist. Das Wirken der Schwestern trägt wesentlich zum guten Image der Kinderklinik bei.

Jubiläumsvesper und Begegnung

Ein Höhepunkt der Tage war die Einladung an die Mitarbeiter/innen der Einrichtungen sowie Freunde und Förderer des Klosters zu einer feierlichen Vesper aus Anlass „800 Jahre Urregel von Franziskus – 800 Jahre Franziskanisches Charisma“.
Generaloberin Sr. Hedwig Scharnagel und der Infag-Vorsitzende Br. Ulrich Schmitz konnten rund 70 Personen willkommen heißen, die sich zum Stundengebet und zur anschließenden Begegnung versammelten. Die Schwestern übernahmen den musikalischen Part, Br. Stefan Federbusch die inhaltliche Gestaltung zum Thema „Franziskus und Schöpfung – ein ökologisches Leitbild für unsere Zeit“.

Auf diese Weise waren die Tage in Landshut reich gefüllt. Ein herzliches Dankeschön an die Solanusschwestern für ihre Gastfreundschaft und ihr großes Engagement!

Text und Bilder: Br. Stefan Federbusch



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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:33