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"Ich lebe in der Hoffnung und vom Vertrauen auf den Herrn."
Am 28. April diesen Jahres dürfen wir den 35. Jahrestag der Seligsprechung unserer Gründerin Franziska Schervier, der "seligen Franziska von Aachen", begehen. Am 17. April 2009 wurde in Cincinnati ihr Heiligsprechungsprozess eröffnet.
Auf ihre Fürsprache hin hat ein Schwerkranker dort Heilung erfahren dürfen.


Bei ihrer Seligsprechung sagte Papst Paul VI. in seiner Ansprache: "Mitunter sind die Heiligen mehr zu bewundern als nachzuahmen; die selige Franziska hingegen bietet sich als Vorbild franziskanischer Heiligkeit in beispielhafter Weise zur Nachahmung an." Wir brauchen in unserer heutigen Zeit Menschen, die uns Orientierung für unser Leben und Handeln geben können. Nicht, dass wir genau so leben können und müssen wie sie, sondern, dass ihr Leben uns inspiriert und Wege zeigt, in unserer Zeit und Welt sinnvoll zu leben und den Glauben an Christus zu bezeugen.

Was war es, das Franziska bewegte und zur Mutter der Armen werden ließ? Lassen wir sie selbst zu uns sprechen:

"Der Anblick des gekreuzigten und von allem entblößten Herrn hatte mein Herz tief ergriffen. Es drängte mich, ihm die abgehende Kleidung in seinen Armen zu bieten und in gleicher Weise ihm Speise und Trank zu reichen. Daher gab ich mich den Werken der Liebe in der mannigfachsten Weise und aus ganzer Seele hin. Ich suchte den Herrn aus allen Kräften und aus ganzem Herzen zu lieben."

"Ich erkannte so offenbar in den Armen und Leidenden meinen göttlichen Herrn, als hätte ich ihn in den selben mit leiblichen Augen gesehen."

"Wir sollen das Gebet lieben wie eine Speise, die zum Leben notwendig ist. Im vertrauenden und liebenden Gebet erhalten wir die Kraft, unsere tägliche Hingabe an Gott zu vollziehen."

"Was mit fortreißt ist das Beispiel. Wir müssen Grundsätze haben und an diesen festhalten, aber beim Vertreten des Grundsatzes sollen wir ruhig und geduldig bleiben."

"Ich lebe in der Hoffnung und vom Vertrauen auf den Herrn."

Soweit einiges zur Motivation von Franziska Schervier.
Wir haben das Unsrige, heute zu leben und zu tun.
Arme, haben wir allezeit unter uns.

Sr. Katharina Maria Finken SPSF

Quelle: www.orden.de


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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:21