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 <div class="​ueberschrift_1">​Klostersegnung in Alt&​ouml;​tting</​div>​ <div class="​ueberschrift_1">​Klostersegnung in Alt&​ouml;​tting</​div>​
 <div class="​ueberschrift_5_ohne_rand">​Ende November 2009 war es nach zweieinhalbj&​auml;​hrigen Umbauarbeiten fertig gestellt: Nun wurde das teils neu gebaute, teils renovierte Alt&​ouml;​ttinger Kapuzinerkloster St. Konrad (Bruder-Konrad-Platz 5) offiziell gesegnet. Am 17. Mai 2009 feierte der Passauer Bischof Wilhelm Schraml einen Festgottesdienst in der benachbarten St.-Anna-Basilika und segnete im Anschluss daran die Klosterr&​auml;​ume.</​div>​ <div class="​ueberschrift_5_ohne_rand">​Ende November 2009 war es nach zweieinhalbj&​auml;​hrigen Umbauarbeiten fertig gestellt: Nun wurde das teils neu gebaute, teils renovierte Alt&​ouml;​ttinger Kapuzinerkloster St. Konrad (Bruder-Konrad-Platz 5) offiziell gesegnet. Am 17. Mai 2009 feierte der Passauer Bischof Wilhelm Schraml einen Festgottesdienst in der benachbarten St.-Anna-Basilika und segnete im Anschluss daran die Klosterr&​auml;​ume.</​div>​
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 <font color="#​ff6600">​Papst Johannes Paul II.</​font>​ hat bei seinem Besuch 1980 im Kloster &​uuml;​bernachtet. <font color="#​ff6600">​Papst Benedikt XVI.</​font>​ betete 2006 vor dem gl&​auml;​sernen Sarkophag mit einer Nachbildung des Heiligen und der Kopfreliquie. <br /> <font color="#​ff6600">​Papst Johannes Paul II.</​font>​ hat bei seinem Besuch 1980 im Kloster &​uuml;​bernachtet. <font color="#​ff6600">​Papst Benedikt XVI.</​font>​ betete 2006 vor dem gl&​auml;​sernen Sarkophag mit einer Nachbildung des Heiligen und der Kopfreliquie. <br />
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-<font color="#​ff6600"><​img height="​107"​ width="​150"​ src="/​seiten/​userfiles/​Alt&​ouml;​ttingSchraml2.gif" class="​bild_links"​ alt="" />​Bischof Wilhelm Schraml</​font>​ bei der Einweihung w&​ouml;​rtlich:​ &​quot;​Unvergesslich ist das Wort, das unser Hl. Vater Papst Benedikt XVI. am 11. September 2006 hier in der Basilika sagte: &​bdquo;​In Alt&​ouml;​tting denken wir ganz besonders an den guten Bruder Konrad. Er hat auf ein gro&​szlig;​es Erbe verzichtet, weil er ganz Jesus Christus nachfolgen, ganz mit ihm sein wollte. Er hat sich, wie es der Herr im Gleichnis empfiehlt, wirklich auf den letzten Platz gesetzt, als dem&​uuml;​tiger Pfortenbruder. In seiner Pfortenstube hat er genau das verwirklicht,​ was uns Markus &​uuml;​ber die Apostel sagt: Mit ihm sein und gesandt sein zu den Menschen. Er konnte von seiner Zelle aus immer auf den Tabernakel hinschauen, immer &​bdquo;​bei ihm sein&​ldquo;​. Von diesem Blick her hat er die nicht zu zerst&​ouml;​rende G&​uuml;​te gelernt, mit der er den Menschen begegnete, die fast ohne Unterbrechung an seiner Pforte anl&​auml;​uteten &ndash; auch manchmal eher b&​ouml;​sartig,​ um ihn blo&​szlig;​zustellen;​ auch manchmal ungeduldig und laut: Ihnen allen hat er ohne gro&​szlig;​e Worte durch seine G&​uuml;​te und Menschlichkeit eine Botschaft geschenkt, die mehr wert war, als blo&​szlig;​e Worte. Bitten wir den Hl. Bruder Konrad, dass er uns hilft, den Blick auf den Herrn gerichtet zu halten und dass er uns so hilft, Gottes Liebe zu den Menschen zu bringen.&​ldquo; ​ <br />+<font color="#​ff6600"><​img height="​107"​ width="​150" alt=""​ class="​bild_links" src="/​seiten/​userfiles/​Alt&​ouml;​ttingSchraml2.gif"​ />​Bischof Wilhelm Schraml</​font>​ bei der Einweihung w&​ouml;​rtlich:​ &​quot;​Unvergesslich ist das Wort, das unser Hl. Vater Papst Benedikt XVI. am 11. September 2006 hier in der Basilika sagte: &​bdquo;​In Alt&​ouml;​tting denken wir ganz besonders an den guten Bruder Konrad. Er hat auf ein gro&​szlig;​es Erbe verzichtet, weil er ganz Jesus Christus nachfolgen, ganz mit ihm sein wollte. Er hat sich, wie es der Herr im Gleichnis empfiehlt, wirklich auf den letzten Platz gesetzt, als dem&​uuml;​tiger Pfortenbruder. In seiner Pfortenstube hat er genau das verwirklicht,​ was uns Markus &​uuml;​ber die Apostel sagt: Mit ihm sein und gesandt sein zu den Menschen. Er konnte von seiner Zelle aus immer auf den Tabernakel hinschauen, immer &​bdquo;​bei ihm sein&​ldquo;​. Von diesem Blick her hat er die nicht zu zerst&​ouml;​rende G&​uuml;​te gelernt, mit der er den Menschen begegnete, die fast ohne Unterbrechung an seiner Pforte anl&​auml;​uteten &ndash; auch manchmal eher b&​ouml;​sartig,​ um ihn blo&​szlig;​zustellen;​ auch manchmal ungeduldig und laut: Ihnen allen hat er ohne gro&​szlig;​e Worte durch seine G&​uuml;​te und Menschlichkeit eine Botschaft geschenkt, die mehr wert war, als blo&​szlig;​e Worte. Bitten wir den Hl. Bruder Konrad, dass er uns hilft, den Blick auf den Herrn gerichtet zu halten und dass er uns so hilft, Gottes Liebe zu den Menschen zu bringen.&​ldquo; ​ <br />
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 Ich meine, unser Christentum bedarf einer gr&​uuml;​ndlichen Korrektur, gerade heute, wo uns von &​uuml;​berall her das &​bdquo;​Haupt voll Blut und Wunden, voll Schmerz und voller Hohn&​ldquo;​ mit einem Realismus anblickt, der jeder &​auml;​sthetischen Verkl&​auml;​rung spottet. Es gilt zu begreifen, dass die Welt nur durch das konsequente Eingehen auf die gekreuzigte Liebe Gottes neu werden kann: durch das Opfer und die dienende Hingabe, und nicht durch Erkenntnis und Bewusstseinserweiterung oder durch noch so starke Worte von Humanit&​auml;​t und Humanisierung. ​ Auferstehen zum ewigen Leben in Herrlichkeit &ndash; oder soll ich sagen: heilig werden &ndash; k&​ouml;​nnen wir nur, wenn wir das Kreuz angenommen und gl&​auml;​ubig bejaht haben. Wenn wir wie Bruder Konrad vor dem gekreuzigten Herrn in die Knie sinken und ihn anbeten als den wahren Heiland der Welt. Darin wird das Licht der Hoffnung in unseren Herzen erz&​uuml;​ndet. Darin erfahren wir seine g&​ouml;​ttliche Kraft und Gnade. Die Anbetung des Herrn ist es, die uns st&​auml;​rkt,​ unseren Lebensweg mutig zu gehen und ihn zu verstehen, dass er nicht anders verlaufen kann, als der seine: als Weg, der durch Gehorsam und Leiden zur Vollendung f&​uuml;​hrt;​ durch Gehorsam und Leiden, aber eben zur Herrlichkeit und Heiligkeit beim Vater im Himmel. ​ <br /> Ich meine, unser Christentum bedarf einer gr&​uuml;​ndlichen Korrektur, gerade heute, wo uns von &​uuml;​berall her das &​bdquo;​Haupt voll Blut und Wunden, voll Schmerz und voller Hohn&​ldquo;​ mit einem Realismus anblickt, der jeder &​auml;​sthetischen Verkl&​auml;​rung spottet. Es gilt zu begreifen, dass die Welt nur durch das konsequente Eingehen auf die gekreuzigte Liebe Gottes neu werden kann: durch das Opfer und die dienende Hingabe, und nicht durch Erkenntnis und Bewusstseinserweiterung oder durch noch so starke Worte von Humanit&​auml;​t und Humanisierung. ​ Auferstehen zum ewigen Leben in Herrlichkeit &ndash; oder soll ich sagen: heilig werden &ndash; k&​ouml;​nnen wir nur, wenn wir das Kreuz angenommen und gl&​auml;​ubig bejaht haben. Wenn wir wie Bruder Konrad vor dem gekreuzigten Herrn in die Knie sinken und ihn anbeten als den wahren Heiland der Welt. Darin wird das Licht der Hoffnung in unseren Herzen erz&​uuml;​ndet. Darin erfahren wir seine g&​ouml;​ttliche Kraft und Gnade. Die Anbetung des Herrn ist es, die uns st&​auml;​rkt,​ unseren Lebensweg mutig zu gehen und ihn zu verstehen, dass er nicht anders verlaufen kann, als der seine: als Weg, der durch Gehorsam und Leiden zur Vollendung f&​uuml;​hrt;​ durch Gehorsam und Leiden, aber eben zur Herrlichkeit und Heiligkeit beim Vater im Himmel. ​ <br />
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-<img height="​100"​ width="​150"​ src="/​seiten/​userfiles/​Alt&​ouml;​ttingSchraml(1).gif" class="​bild_links"​ alt="" />Heute darf ich nach diesem heiligen Messopfer das von Grund auf sanierte Kloster St. Konrad segnen. Es ist ein Geschenk, das der Orden der Kapuziner gleichsam sich selbst gemacht hat zum Jubil&​auml;​um der Heiligsprechung seines gro&​szlig;​en Mitbruders. Als Bischof danke ich dem Orden der Kapuziner von ganzem Herzen, dass er damit ein so &​uuml;​berw&​auml;​ltigendes Zeichen gegen&​uuml;​ber dem Erbe des hl. Bruder Konrads bei uns in Alt&​ouml;​tting gesetzt hat.  Damit dienen die Kapuziner uns, liebe Schwestern und Br&​uuml;​der,​ denn sie zeigen uns erneut, worauf es in unserem christlichen Leben ankommt: nicht auf Geld, Ehre, Genuss und Macht. Es kommt darauf an, &​bdquo;​den Blick auf den Herrn gerichtet zu halten, damit er uns hilft, Gottes Liebe zu den Menschen zu bringen&​ldquo;​ (Papst Benedikt XVI.). Erst so empf&​auml;​ngt unser Leben seine innere Sch&​ouml;​nheit. Erst so empf&​auml;​ngt unsere Welt ein menschenw&​uuml;​rdiges und menschenfreundliches Gesicht. Daf&​uuml;​r legen die Kapuzinerbr&​uuml;​der Zeugnis ab. Und das d&​uuml;​rfen die vielen Pilgerinnen und Pilger, die hierher kommen an diesen Ort der Gnade, erfahren: mit dem Herzen Christi beten, lieben, arbeiten und leiden. So wird durch uns Jesus Christus selbst gegenw&​auml;​rtig unter den Menschen. ​ <br />+<img height="​100"​ width="​150" alt=""​ class="​bild_links" src="/​seiten/​userfiles/​Alt&​ouml;​ttingSchraml(1).gif"​ />Heute darf ich nach diesem heiligen Messopfer das von Grund auf sanierte Kloster St. Konrad segnen. Es ist ein Geschenk, das der Orden der Kapuziner gleichsam sich selbst gemacht hat zum Jubil&​auml;​um der Heiligsprechung seines gro&​szlig;​en Mitbruders. Als Bischof danke ich dem Orden der Kapuziner von ganzem Herzen, dass er damit ein so &​uuml;​berw&​auml;​ltigendes Zeichen gegen&​uuml;​ber dem Erbe des hl. Bruder Konrads bei uns in Alt&​ouml;​tting gesetzt hat.  Damit dienen die Kapuziner uns, liebe Schwestern und Br&​uuml;​der,​ denn sie zeigen uns erneut, worauf es in unserem christlichen Leben ankommt: nicht auf Geld, Ehre, Genuss und Macht. Es kommt darauf an, &​bdquo;​den Blick auf den Herrn gerichtet zu halten, damit er uns hilft, Gottes Liebe zu den Menschen zu bringen&​ldquo;​ (Papst Benedikt XVI.). Erst so empf&​auml;​ngt unser Leben seine innere Sch&​ouml;​nheit. Erst so empf&​auml;​ngt unsere Welt ein menschenw&​uuml;​rdiges und menschenfreundliches Gesicht. Daf&​uuml;​r legen die Kapuzinerbr&​uuml;​der Zeugnis ab. Und das d&​uuml;​rfen die vielen Pilgerinnen und Pilger, die hierher kommen an diesen Ort der Gnade, erfahren: mit dem Herzen Christi beten, lieben, arbeiten und leiden. So wird durch uns Jesus Christus selbst gegenw&​auml;​rtig unter den Menschen. ​ <br />
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 Auf der Insel L&​eacute;​rins vor der franz&​ouml;​sischen Mittelmeerk&​uuml;​ste bl&​uuml;​hten einst ber&​uuml;​hmte Kl&​ouml;​ster. Eucherius, der Bischof von Lyon, war selber M&​ouml;​nch auf L&​eacute;​rins. Er sagte im 5. Jahrhundert von dieser Insel: &​bdquo;​L&​eacute;​rins,​ du bist fruchtbar. Wer deine Kl&​ouml;​ster aufsucht, findet dort Gott.&​ldquo;​ M&​ouml;​ge dieses Wort des Bischofs Eucherius auch von dem neusanierten Kloster und von allen Kl&​ouml;​stern in Alt&​ouml;​tting gelten: &​bdquo;​Du bist fruchtbar. Wer deine Kl&​ouml;​ster aufsucht, findet dort Gott.&​ldquo;​ Heiliger Bruder Konrad, bitte f&​uuml;​r uns.&​quot; ​ <br /> Auf der Insel L&​eacute;​rins vor der franz&​ouml;​sischen Mittelmeerk&​uuml;​ste bl&​uuml;​hten einst ber&​uuml;​hmte Kl&​ouml;​ster. Eucherius, der Bischof von Lyon, war selber M&​ouml;​nch auf L&​eacute;​rins. Er sagte im 5. Jahrhundert von dieser Insel: &​bdquo;​L&​eacute;​rins,​ du bist fruchtbar. Wer deine Kl&​ouml;​ster aufsucht, findet dort Gott.&​ldquo;​ M&​ouml;​ge dieses Wort des Bischofs Eucherius auch von dem neusanierten Kloster und von allen Kl&​ouml;​stern in Alt&​ouml;​tting gelten: &​bdquo;​Du bist fruchtbar. Wer deine Kl&​ouml;​ster aufsucht, findet dort Gott.&​ldquo;​ Heiliger Bruder Konrad, bitte f&​uuml;​r uns.&​quot; ​ <br />
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