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-<div class="​linkfeld"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp; ​ </​span></​a></​div>​ +
-<div class="​ueberschrift_1">​Br. Jos&​eacute;​ Rodriguez Carballo neuer Generalminister</​div>​ +
-<div class="​ueberschrift_5_ohne_rand">​Die 152 Mitglieder des 187. Generalkapitels der Franziskaner w&​auml;​hlten am 04. Juni 2009 Br. Jos&​eacute;​ Rodriguez Carballo f&​uuml;​r weitere sechs Jahre zum Generalminister.</​div>​ +
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-<div class="​normaler_text"><​img height="​312"​ width="​600"​ alt=""​ class="​bild_links_und_rechts"​ src="/​seiten/​userfiles/​GK-Gruppenbild.gif"​ /><br /> +
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-Vom 24. Mai bis zum 20. Juni 2009 tagt in Assisi das 187. Generalkapitel der Franziskaner. <br /> +
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-Es steht unter dem Leitwort: &​bdquo;​Verk&​uuml;​nder des Wortes des Herrn in der ganzen Welt&​ldquo;​.<​br /> +
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-Die Wahl der neuen Generalleitung wurde unter dem Vorsitz des P&​auml;​pstlichen Delegaten, <font color="#​ff6600">​Kardinal Jos&​eacute;​ Saraiva Martins</​font>,​ durchgef&​uuml;​hrt.<​br /> +
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-<​strong><​font color="#​993300">​Generalminister</​font></​strong><​br /> +
-<font color="#​ff6600">​Br. Jos&​eacute;​ Rodriguez Carballo</​font>​ <br /> +
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-Er ist der 119. Nachfolger des Hl. Franziskus. <br /> +
-Bis 2015 wird er den Orden leiten, der rund 15.000 Mitglieder in 113 L&​auml;​ndern umfasst. ​ <br /> +
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-<​strong><​font color="#​993300">​Generaldefinitorium</​font></​strong><​br /> +
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-<font color="#​993300"><​img height="​150"​ width="​118"​ alt=""​ class="​bild_links"​ src="/​seiten/​userfiles/​GK-Perry.gif"​ />​Generalvikar (Bild links):</​font><​br /> +
-<font color="#​ff6600">​Br. Michael Anthony Perry </​font><​br /> +
-(Provinzial der Sacred Heart Provinz, USA)<br /> +
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-<font color="#​993300">​Generaldefinitoren:</​font><​br /> +
-<font color="#​ff6600">​Br. Vincenzo Brocanelli </​font>​(bisher Generalkurie)<​br /> +
-<font color="#​ff6600">​Br. Julio Cesar Bunadar</​font>​ (Argentinien)<​br /> +
-<font color="#​ff6600">​Br. Roger Marschall</​font>​ (Frankreich)<​br /> +
-<font color="#​ff6600">​Br. Nestor Schwerz </​font>​(bisher Generalkurie)<​br /> +
-<font color="#​ff6600">​Br. Erneste Karol Sibierka</​font>​ (bisher Generalsekret&​auml;​r)<​br /> +
-<font color="#​ff6600">​Br. Paskalis Bruno Syukur </​font>​(Indonesien)<​br /> +
-<font color="#​ff6600">​Br. Vicente Felipe Tapia </​font>​(Spanien)<​br /> +
-<font color="#​ff6600">​Br. Francis Walter</​font>​ (USA)<br /> +
-<font color="#​ff6600">​Br. Vinzent Zungu </​font>​(S&​uuml;​dafrika)<​br /> +
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-Bilder und Kurzbiografien:​ <a href="​http://​www.ofm.org/​ofmnews/?​p=2422">​www.ofm.org</​a><​br /> +
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-<font color="#​993300">​Biografie</​font>​ <font color="#​993300">​Generalminister</​font><​br /> +
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-<img height="​150"​ width="​116"​ alt=""​ class="​bild_links"​ src="/​seiten/​userfiles/​Carballo2.gif"​ />Br. Jos&​eacute;​ Rodriguez Carballo wird im August 56 Jahre alt. Er ist am 11.08.1953 in Santiago de Compostela geboren. Seine Feierliche Profess legte er am 01.01.1976 ab. Die Priesterweihe erfolgte am 29.06.1977 durch P. Paul VI. in St. Peter in Rom. Er ist Generalminister seit 2003 und diente dem Orden als Generaldefinitor und Generalsekret&​auml;​r f&​uuml;​r Ausbildung und Studien. Er war Provinzial der Provinz von Santiago de Compostela (Spanien); Pr&​auml;​sident der Vereinigung der Minderen Br&​uuml;​der in Europa und Ausbildungsleiter. Br. Jos&​eacute;​ hat ein Lizentiat in Biblischer Theologie (Jerusalem) und in Hl. Schrift (Rom). Er lehrte diese F&​auml;​cher am H&​ouml;​heren Seminar in Vigo (Spanien) und an der Theologischen Fakult&​auml;​t von Santiago de Compostela. Br. Jos&​eacute;​ spricht Spanisch, Italienisch,​ Portugiesisch,​ Franz&​ouml;​sisch und Englisch. ​ <br /> +
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-Seinen Rechenschaftsbericht &​uuml;​ber die erste Amtsperiode beendet Br. Jose wie folgt: ​ <br /> +
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-<font color="#​993300">​ES IST ZEIT ZU TR&​Auml;​UMEN ​ </​font><​br /> +
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-Das Schlimmste, das einem Menschen passieren kann, ist, dass er aufh&​ouml;​rt zu tr&​auml;​umen. Das bedeutet, dass er die F&​auml;​higkeit verloren hat, Zukunft zu gestalten, dass er darauf verzichtet, die Gegenwart mit Leidenschaft zu leben, und der Tod sich schlie&​szlig;​lich mit Riesenschritten n&​auml;​hert. Deshalb m&​ouml;​chte ich tr&​auml;​umen,​ m&​ouml;​chte,​ dass alle Br&​uuml;​der den Wunsch haben zu tr&​auml;​umen,​ um die Zukunft zu leben und zu gestalten. Darum lade ich euch ein, mit mir zu tr&​auml;​umen. Wenn einer alleine tr&​auml;​umt,​ kann der Traum reine Utopie bleiben, wenn zwei gemeinsam tr&​auml;​umen,​ wird sich der Traum vielleicht verwirklichen. Und wenn statt zwei etwa 16.000 tr&​auml;​umen?​ Liebe Br&​uuml;​der,​ ich lade euch ein, mit mir einige Tr&​auml;​ume zu teilen, die - Gott sei Dank - nicht nur meine sind.  <br /> +
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-Ich tr&​auml;​ume von einem kontemplativen franziskanischen Leben, in dem wir Br&​uuml;​der uns mit Leidenschaft bewegen, offen f&​uuml;​r das Wehen des Geistes. Ich tr&​auml;​ume von einem Leben, das - voller Staunen und Begeisterung - in der Begegnung mit Jesus Christus verwurzelt ist, der uns aufruft, ihm mit ganzem Herzen zu folgen, jede Stunde des Tages und mit vollem Einsatz. Ich tr&​auml;​ume von einem franziskanischen Leben, das in einer Welt, in der die G&​ouml;​tzen zahlreicher werden und der Glaube sich aufl&​ouml;​st oder auf Abwege kommt, zu einem prophetischen Schrei nach dem Absoluten Gottes wird.  <br /> +
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-Ich tr&​auml;​ume von einem franziskanischen Leben, das stets vom Wirken des Geistes bewegt wird und seinen Inspirationen treu ist. Das w&​uuml;​rde ein franziskanisches Leben sein, das neue Wege des Evangeliums erforschen, neue Pr&​auml;​senzen,​ wo Er es empfiehlt, er&​ouml;​ffnen kann. Ich tr&​auml;​ume von einem franziskanischen Leben, in dem die Passivit&​auml;​t,​ die Angst, die Anpassung und der Konformismus,​ wie sehr sie sich auch mit Logik und Klugheit maskieren m&​ouml;​gen,​ den Weg freigeben f&​uuml;​r K&​uuml;​hnheit und evangelische Kreativit&​auml;​t,​ Zeichen der Gegenwart des Geistes in uns.  <br /> +
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-Ich tr&​auml;​ume von einem franziskanischen Leben, das der Lebensform des hl. Franziskus folgt und dadurch f&​auml;​hig wird, das <​em>​Unmenschliche</​em>​ unserer Zeit zu erkennen, und den Mut hat, an die Peripherie zu gehen, an die Fronten, zu den <​em>​inhumanen Kl&​ouml;​stern</​em>,​ wohin niemand gehen will, um die Auss&​auml;​tzigen zu umarmen und sie der Liebe Gottes zu zeigen. ​ <br /> +
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-Ich tr&​auml;​ume von einem prophetischen franziskanischen Leben, das durch eine tiefe Vereinigung mit Christus sich in Leidenschaft und in eine Erfahrung verwandelt, die Leben begr&​uuml;​ndet;​ ich tr&​auml;​ume von einem Leben, das den dringenden Wunsch versp&​uuml;​rt,​ das barmherzige Antlitz Gottes, die Br&​uuml;​derlichkeit,​ die Vers&​ouml;​hnung,​ den Frieden und die Solidarit&​auml;​t zu verk&​uuml;​nden. Ich tr&​auml;​ume von einem franziskanischen Leben, das sich in Erinnerung verwandelt, die die Z&​auml;​rtlichkeit unseres Gottes und die Kraft seines Geistes bezeugt. ​ <br /> +
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-Ich tr&​auml;​ume von einem samaritanischen franziskanischen Leben in einer Welt voller Menschen, die verletzt, halbtot, vergewaltigt,​ ohne Sicherheit, verlassen an der Stra&​szlig;​e liegen. Ich tr&​auml;​ume von einem franziskanischen Leben, das sich der Mission widmet, eingegliedert und inkulturiert,​ Frucht einer tiefen Kontemplation,​ eines entschlossenen Loslassens und einer gro&​szlig;​en Liebe zu den Menschen, weil es nur so eine neue Kultur des Lebens und der Liebe hervorbringen kann.  <br /> +
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-Ich tr&​auml;​ume von einem franziskanischen Leben, dass Prophetie der Br&​uuml;​derlichkeit ist, das alle anspricht und mitten in einer Welt, die von Rivalit&​auml;​t und Gewalt jeder Art zerrissen ist, Raum bietet f&​uuml;​r Begegnung, Gastlichkeit,​ Unentgeltlichkeit,​ Fest, heiteres und fr&​ouml;​hliches Teilen. Ein franziskanisches Leben, das Erinnerung ist und den vitalen Wunsch weckt, der in jedem Menschenherz lebt, mit den anderen zu leben und nicht neben den anderen. ​ <br /> +
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-Ich tr&​auml;​ume von einem franziskanischen Leben, in dem die Armut nicht viele Diskussionen hervorruft, sondern eine Wirklichkeit des Herzens ist, die Freude schafft; in dem der Gehorsam nicht als Kampf und Resignation gelebt wird, sondern als ein leidenschaftliches Streben nach Dialog und der Erkenntnis des Willens Gottes; wo die Keuschheit und der Z&​ouml;​libat gelebt werden mit einem Herzen, das f&​uuml;​r alle offen ist, und mit der Bereitschaft,​ freiwillig loszulassen. ​ <br /> +
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-Ich tr&​auml;​ume von einem franziskanischen Leben, das mit Klarsicht ausgestattet in die Ferne sehen kann, um zu erkennen, was die anderen nicht sehen, voll Fantasie und Mut, bereit, sich zu engagieren bei der Suche nach alternativen Lebensformen. Ich tr&​auml;​ume von einem franziskanischen Leben, das nach dem Stil des hl. Franziskus mit kreativer Treue die Kirche liebt und wesentlich &​ouml;​sterlich ist: Zeichen, Symbol, Parabel und Prophetie des Reiches Gottes. ​ <br /> +
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-Ich tr&​auml;​ume von einem franziskanischen Leben, das auf alles verzichten kann, was uns hindert, in die von Franziskus vor 800 Jahren angegebene Richtung zu gehen. Ich tr&​auml;​ume von einem franziskanischen Leben, das f&​auml;​hig ist, neue Schl&​auml;​uche f&​uuml;​r neuen Wein zu schaffen, neue Antworten auf neue Herausforderungen geben kann, das neue Strukturen schafft, die geeignet sind, Leben zu &​uuml;​bertragen,​ Leben in F&​uuml;​lle. ​ <br /> +
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-Ich tr&​auml;​ume von einem franziskanischen Leben, das mit leichtem Gep&​auml;​ck in die Zukunft schreitet, indem es dem Herrn der Geschichte folgt, mit dem Feuer der Leidenschaft,​ die in den Herzen brennt, das wei&​szlig;,​ dass Er heute gro&​szlig;​e Dinge vollbringen kann mit Menschen, die ein dem&​uuml;​tiges Herz haben, wie er es vor 800 Jahren mit Franziskus und Klara von Assisi getan hat.  <br /> +
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-Der Prophet verk&​uuml;​ndete,​ dass Tage kommen w&​uuml;​rden,​ an denen die Jungen rufen und die Alten prophetisch reden w&​uuml;​rden. Und wenn diese Tage bereits gekommen w&​auml;​ren?<​br /> +
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-(Jos&​eacute;​ Rodr&​iacute;​guez Carballo ofm, Authentisch und offen f&​uuml;​r die Zukunft, Bericht des Generalministers an das Kapitel 2009, S. 283-285)</​div>​ +
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