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Antonius-Festgottesdienst bei den Franziskaner-Minoriten
In einem festlichen Gottesdienst wurde am Samstag, 13. Juni 2009, in die Antonius-Statue im Kreuzgang der Franziskaner-Minoriten in Würzburg eine Reliquie des Heiligen eingefügt.

Dazu waren eigens zwei Brüder aus der Paduaner Provinz angereist, die sich in Padua um das Erbe des hl. Antonius kümmert: Br. Giampaolo Pinato, Beichtvater an der Antonius-Basilika, und Br. Riccardo Giacon, Direktor der Jugendzeitschrift „Messaggero dei Ragazzi“.


Festgottesdienst am Antoniustag

Zum Festgottesdienst um 17.30 Uhr konnte der Guardian des Würzburger Konventes, Br. Paul-Maria Klug, viele Mitfeiernde begrüßen: das Gotteshaus war beinahe bis auf den letzten Platz gefüllt.

Auf dem Bild von links nach rechts – Br. Polykarp Götz, Direktor des „Sendboten des hl. Antonius“; Br. Giampaolo Pinato, Beichtvater in Padua; Br. Riccardo Giacon, Direktor des „Messaggero dei Ragazzi”.

In seiner Homilie erzählte Br. Paul-Maria von seinen persönlichen Erfahrungen mit dem hl. Antonius, dem bedeutendsten Heiligen seiner Kindheit, und seinen Besuchen am Grab des Heiligen in Padua. Fasziniert sei er gewesen von den vielen Menschen, die dorthin ihre Sorgen und Nöte brächten. Freilich: „Wenn Antonius heute noch leben würde, dann würde er von sich weg auf den hin verweisen, der sich in Jesus Christus offenbart hat: auf Gott, den Vater.“ In diesem Sinn könne man auch die Statue des hl. Antonius deuten, die im Kreuzgang zwischen Franziskanerkirche und Valentinuskapelle steht und in die nun eine Reliquie aus der Haut des Paduaner Heiligen eingefügt ist.

Der Provinzialminister der Paduaner Provinz hatte in einem Begleitschreiben zur Reliquie geschrieben: „Wir bitten den Heiligen von Padua, dass er in besonderer Weise alle Gläubigen beschütze, die unsere Franziskanerkirche in Würzburg aufsuchen und seine Reliquie verehren. Er begleite alle mit seiner Fürsprache auf ihrem Glaubensweg hin zu Jesus Christus, der ‚Weisheit des Vaters‘, und beim brüderlichen Teilen all dessen, was die Vorsehung schenken wird. Auf euch alle rufe ich den Segen des Herrn herab, im Namen des heiligen Antonius von Padua.“

Im Anschluss an die Eucharistiefeier, deren Kollekte für die Aktivitäten der „Caritas Antoniana“ bestimmt ist, gab es eine kurze Prozession durch den Kreuzgang hin zu der Antonius-Statue. Bevor dort Br. Giampaolo Pinato die Gläubigen mit der Reliquie segnete (Bild links), versprach er in einem kurzen Grußwort (Bild oben): „Wenn ich in der kommenden Woche wieder als Beichtvater an der Basilika in Padua tätig bin, werde ich den heiligen Antonius an Ort und Stelle bitten, dass er ein besonderes Auge hat für seine Verehrerinnen und Verehrer hier in Würzburg.“

Nach dem (Einzel-)Segen mit der Reliquie (Bild links) wurden an die Gläubigen auch die traditionellen Antonius-Brötchen verteilt; und viele nutzen außerdem die Gelegenheit, sich an einem „Antonius-Bücherstand“ zu informieren oder eine Gratis-Ausgabe des „Sendboten des hl. Antonius“, dessen Redaktion sich in Würzburg befindet, mit nach Hause zu nehmen.

Darüber hinaus informierten sich Interessierte über eine „Antonius-Bruderschaft“, die der Guardian des Konventes, Br. Paul-Maria Klug, ins Leben rufen möchte.



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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:33