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Geld: Gott – Götze - Gerechtigkeit
„In God we trust“, so ist auf amerikanischen Dollarnoten zu lesen. Nicht zuletzt die derzeitige Bankenkrise lässt fragen: Was ist das für ein Gott, auf den da das Vertrauen gesetzt wird?


Geld an sich ist zunächst ein neutrales Gut, ein Tauschmittel von Waren, das die Bewältigung des Alltags vereinfacht. Ein tunesisches Sprichwort verdeutlicht, wie rasch dieses scheinbar neutrale Gut Wertigkeiten verändert: „Zu einem Hund, der Geld hat, sagen die Leute: Herr Hund.“ Geld steht wie kaum ein anderes Mittel für die charakterliche Seite des Menschen, die mit Egoismus und Gier, mit dem Wunsch nach Reichtum und Macht in Verbindung gebracht wird.

Das vorliegende Heft beleuchtet in verschiedenen Artikeln die Ambivalenz des Geldes und möchte zum Nachdenken über eines unserer „profansten“ Alltagsgüter anregen, das immer mehr „sakrale“ Züge bekommt.
„Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon!“
Diese klare Ansage Jesu fordert uns heraus, genau hinzuschauen, in welcher Form wir heute dem Götzen Geld dienen.

Inhalt

Vom Tauschhandel zum Buchgeld
Kleine Geschichte des Geldes

Br. Stefan Federbusch ofm

Geld – Gott - Gerechtigkeit
Daniel Kosch

Geld und Eselsmist
Eine franziskanische Perspektive

Br. Stefan Federbusch ofm

Geld, das mich im Innersten zusammenhält

Martin F. Herndlhofer

Chiemgauer und Havelblüte
Regiogeld als Währungsalternative

Br. Stefan Federbusch ofm

Dürfen Christen auf Weihnachtsmärkte gehen?
Thomas Ruster

Zitatenpool


„Tauwetter“ erscheint vier mal im Jahr und wird herausgegeben von den Provinzbeauftragen für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung der vier deutschen Franziskanerprovinzen.

Das Heft kann kostenlos bestellt werden über:
Redaktion Tauwetter
Br. Peter Amendt ofm
Immermannstr. 20
40210 Düsseldorf
Email: Redtauwetter@aol.com

Onlineausgabe: www.tauwetter-online.de



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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:20