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 <div class="​ueberschrift_1">​Kapuziner verlassen Koblenz und Augsburg</​div>​ <div class="​ueberschrift_1">​Kapuziner verlassen Koblenz und Augsburg</​div>​
 <div class="​ueberschrift_5_ohne_rand">​In Koblenz waren die Kapuziner seit 1627 ans&​auml;​ssig,​ in Augsburg ebenfalls seit dem 17. Jahrhundert.</​div>​ <div class="​ueberschrift_5_ohne_rand">​In Koblenz waren die Kapuziner seit 1627 ans&​auml;​ssig,​ in Augsburg ebenfalls seit dem 17. Jahrhundert.</​div>​
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-<img width="​150"​ height="​115" alt=""​ class="​bild_links" src="/​seiten/​userfiles/​koblenz(2).gif"​ />+<img width="​150"​ height="​115"​ src="/​seiten/​userfiles/​koblenz(2).gif" class="​bild_links"​ alt="" />
 <div class="​normaler_text">​Festgottesdienst i.d. Klosterkirche:​ <br /> <div class="​normaler_text">​Festgottesdienst i.d. Klosterkirche:​ <br />
 Provinzial ​ Christophorus Goedereis, Pr&​auml;​lat Dr. Georg Holkenbrink, ​ Pater Linus Rettich (vlnr)</​div>​ Provinzial ​ Christophorus Goedereis, Pr&​auml;​lat Dr. Georg Holkenbrink, ​ Pater Linus Rettich (vlnr)</​div>​
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 Eine &​Auml;​ra geht zu Ende. Mitte Oktober wird die Niederlassung der Kapuziner von St. Sebastian aufgel&​ouml;​st. Sie bestand zuletzt aus <font color="#​ff6600">​Pater Siegbert Mayer</​font>​ (Leitung) und <font color="#​ff6600">​Pater Guido Kreppold</​font>​. Damit schlie&​szlig;​t auch das Franziskanische Zentrum, das die Kapuziner als Bildungshaus geleitet haben. &​quot;​Da ist Trauer&​quot;,​ sagt Pater Guido Kreppold. Er verhehlt nicht, wie sehr ihn dieser Abschied, von der Ordensleitung der bayerischen Kapuziner beschlossen,​ schmerzt. Der Grund des Abzugs: Der Orden hat keinen Nachwuchs mehr.  <br /> Eine &​Auml;​ra geht zu Ende. Mitte Oktober wird die Niederlassung der Kapuziner von St. Sebastian aufgel&​ouml;​st. Sie bestand zuletzt aus <font color="#​ff6600">​Pater Siegbert Mayer</​font>​ (Leitung) und <font color="#​ff6600">​Pater Guido Kreppold</​font>​. Damit schlie&​szlig;​t auch das Franziskanische Zentrum, das die Kapuziner als Bildungshaus geleitet haben. &​quot;​Da ist Trauer&​quot;,​ sagt Pater Guido Kreppold. Er verhehlt nicht, wie sehr ihn dieser Abschied, von der Ordensleitung der bayerischen Kapuziner beschlossen,​ schmerzt. Der Grund des Abzugs: Der Orden hat keinen Nachwuchs mehr.  <br />
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-<img width="​121"​ height="​150"​ src="/​seiten/​userfiles/​Augsburg.gif" class="​bild_links"​ alt="" /> Die Kapuziner von Augsburg, in ihrem ersten Kloster in der Kapuzinergasse und dann in St. Sebastian, waren seit jeher f&​uuml;​r die Bed&​uuml;​rftigen da. Im 17. Jahrhundert standen Kapuziner den Pestkranken zur Seite, im 18. Jahrhundert h&​ouml;​rten sie in einem Jahr allein 69 000 Beichten. Im 20. Jahrhundert verteilten sie Brot (1932 wurden t&​auml;​glich 295 Mittagessen und 800 bis 1000 St&​uuml;​ck Brot ausgegeben) und am Beginn des 21. Jahrhunderts suchten sie nach neuen Formen, wie Menschen Gott finden k&​ouml;​nnen. ​ <br />+<img width="​121"​ height="​150" alt=""​ class="​bild_links" src="/​seiten/​userfiles/​Augsburg.gif"​ /> Die Kapuziner von Augsburg, in ihrem ersten Kloster in der Kapuzinergasse und dann in St. Sebastian, waren seit jeher f&​uuml;​r die Bed&​uuml;​rftigen da. Im 17. Jahrhundert standen Kapuziner den Pestkranken zur Seite, im 18. Jahrhundert h&​ouml;​rten sie in einem Jahr allein 69 000 Beichten. Im 20. Jahrhundert verteilten sie Brot (1932 wurden t&​auml;​glich 295 Mittagessen und 800 bis 1000 St&​uuml;​ck Brot ausgegeben) und am Beginn des 21. Jahrhunderts suchten sie nach neuen Formen, wie Menschen Gott finden k&​ouml;​nnen. ​ <br />
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 Neben solchen traditionellen Fr&​ouml;​mmigkeitsformen entwickelten sich neue spirituelle Angebote, eng mit Pater Guido verbunden, der seit 1984 in St. Sebastian wirkt. Die &​quot;​heilende Seelsorge&​quot;​ an Menschen in schweren Lebens- und Glaubenskrisen liegt dem Theologen und Psychologen am Herzen. Er lehrt sie einen neuen Zugang zum Glauben etwa durch Meditation, Gespr&​auml;​che oder Vortr&​auml;​ge. &​quot;​Wir haben versucht, T&​uuml;​ren zu &​ouml;​ffnen f&​uuml;​r s&​auml;​kularisierte Menschen.&​quot; ​ Es war ein Weg abseits traditioneller Bahnen. 1968 &​ouml;​ffnete sich das Kapuzinerkloster zum religi&​ouml;​sen Bildungshaus,​ dem Franziskanischen Zentrum. Die gr&​ouml;&​szlig;​te Anziehungskraft in den vergangenen Jahren hatten hier vor allem Kurse f&​uuml;​r meditative T&​auml;​nze. In St. Sebastian angesiedelt und mit den Kapuzinern eng verbunden ist auch die &​quot;​Franziskanische Gemeinschaft&​quot;​. Zu ihr geh&​ouml;​ren rund 80 Laien, die ihr Leben am Vorbild des heiligen Franziskus ausrichten. Sie k&​ouml;​nnen vorerst noch bleiben, so Pr&​auml;​lat Bertram Meier, Ordensreferent der Di&​ouml;​zese Augsburg, die Eigent&​uuml;​merin von Kirche und Haus ist. Dann werde sich vielleicht Raum in einer der franziskanischen Klostergemeinschaften in Augsburg finden. &​quot;​Vor Herbst n&​auml;​chsten Jahres werden wir St. Sebastian nicht umgebaut haben&​quot;,​ so Meier. ​ <br /> Neben solchen traditionellen Fr&​ouml;​mmigkeitsformen entwickelten sich neue spirituelle Angebote, eng mit Pater Guido verbunden, der seit 1984 in St. Sebastian wirkt. Die &​quot;​heilende Seelsorge&​quot;​ an Menschen in schweren Lebens- und Glaubenskrisen liegt dem Theologen und Psychologen am Herzen. Er lehrt sie einen neuen Zugang zum Glauben etwa durch Meditation, Gespr&​auml;​che oder Vortr&​auml;​ge. &​quot;​Wir haben versucht, T&​uuml;​ren zu &​ouml;​ffnen f&​uuml;​r s&​auml;​kularisierte Menschen.&​quot; ​ Es war ein Weg abseits traditioneller Bahnen. 1968 &​ouml;​ffnete sich das Kapuzinerkloster zum religi&​ouml;​sen Bildungshaus,​ dem Franziskanischen Zentrum. Die gr&​ouml;&​szlig;​te Anziehungskraft in den vergangenen Jahren hatten hier vor allem Kurse f&​uuml;​r meditative T&​auml;​nze. In St. Sebastian angesiedelt und mit den Kapuzinern eng verbunden ist auch die &​quot;​Franziskanische Gemeinschaft&​quot;​. Zu ihr geh&​ouml;​ren rund 80 Laien, die ihr Leben am Vorbild des heiligen Franziskus ausrichten. Sie k&​ouml;​nnen vorerst noch bleiben, so Pr&​auml;​lat Bertram Meier, Ordensreferent der Di&​ouml;​zese Augsburg, die Eigent&​uuml;​merin von Kirche und Haus ist. Dann werde sich vielleicht Raum in einer der franziskanischen Klostergemeinschaften in Augsburg finden. &​quot;​Vor Herbst n&​auml;​chsten Jahres werden wir St. Sebastian nicht umgebaut haben&​quot;,​ so Meier. ​ <br />
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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:33