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Franziskusfest in Gengenbach und Siessen
Das Franziskusfest in Gengenbach am 29. September 2008 stand unter dem Motto „Siehst du noch oder glaubst du schon?“
In Siessen wurde gefeiert unter dem Leitmotiv „hoffen macht offen“.


 
Bericht zum Franziskusfest in Gengenbach

Der Glaube ist auch heute ein kostbarer Schatz
Beim Franziskusfest der Gengenbacher Franziskanerinnen wurden alle Generationen angesprochen


Alle zwei Jahre laden die Franziskanerinnen vom Göttlichen Herzen Jesu in Gengenbach zu einem Franziskusfest in ihr Kloster ein. Viele Gäste unterschiedlichen Alters folgten der Einladung und bekamen Impulse aus dem Glauben für ihren Alltag.

"Siehst Du noch oder glaubst Du schon?"
Unter dieses Motto hatten die Franziskanerinnen von Gengenbach ihr diesjähriges Franziskusfest gestellt. Annähernd 1000 Gäste folgten der Einladung, auf den Spuren des heiligen Franziskus Impulse für ihr Leben zu erfahren. Das ganztägige Fest, rund um das Mutterhaus, wurde bereits am Vorabend zuvor mit einem meditativen Abendgebet eröffnet. Projektgruppen zur Bibel, spirituelle Angebote, meditative Tänze und Gesprächskreise standen ebenso auf dem Programm wie Informationen zu verschiedenen Einrichtungen der Franziskanerinnen wie beispielsweise das Hospiz "Maria Frieden" in Oberharmersbach, das Franziskanische Werk für Evangelisierung "Spoleto" sowie die unterschiedlichen Bildungseinrichtungen der Gengenbacher Franziskanerinnen. Auch über die Entstehung und die Entwicklung des Ordens wurde informiert. Schwestern erzählten aus ihrem Leben. Mit einem Büchermarkt wurden Spenden zur Unterstützung eines Projektes für behinderte Kinder in den Missionsstationen der Franziskanerinnen in Südafrika gesammelt.

Seit 142 Jahren versuchen die Gengenbacher Franziskanerinnen vom Göttlichen Herzen Jesu - den Bedürfnissen und Zeichen der Zeit entsprechend - ihrem Grundauftrag im Dienst für Gott und die Menschen nachzukommen. Sie sehen ihre Aufgabe derzeit besonders bei lernbehinderten Jugendlichen und Erwachsenen, bei Kindern und Frauen in Not, in der Pflege von alten, schwer kranken und sterbenden Menschen, in der Ausbildung junger Frauen, in der Evangelisierungsarbeit und auch in der Jugendarbeit. All diese Aufgabenbereiche kamen beim Franziskusfest zum Tragen - und alle Generationen wurden angesprochen: Jugendliche, Erwachsene, Familien mit Kindern und auch Ältere.

Höhepunkt und Abschluss des Festes war ein Gottesdienst mit Weihbischof Rainer Klug im überfüllten, eigens aufgebauten Zelt im Park beim Mutterhaus. Der Gottesdienst wurde vom "Spoleto" -Singkreis Gengenbach unter der Leitung von Alexandra Kleiser mitgestaltet. Weihbischof Klug ging in seiner Predigt auf das Evangelium vom Schatz im Acker ein, nach dem es sich zu suchen lohne - so wie dies Franziskus in seiner Zeit erkannt und umgesetzt habe. Der Glaube an Jesus, die Erkenntnis der Liebe Gottes zu den Menschen und der daraus folgende Auftrag für die Welt seien auch heute ein kostbarer Schatz. Schwester Beate Maria Vetter dankte im Namen der Franziskanerinnen allen, die zum Gelingen des alle zwei Jahre stattfindenden Festes beigetragen hatten. Weihbischof Rainer Klug segnete anschließend die Kinder, die einzeln zu ihm kamen. Und der "Spoleto" -Singkreis gestaltete den Ausklang mit einigen weiteren Liedern, wofür es langanhaltenden Applaus gab.

Text: Rolf Wittmann
Quelle: entnommen aus: Konradsblatt – Wochenzeitung für das Erzbistum Freiburg, Nummer 43, 26.10.2008, S. 15


Bericht zum Franziskusfest in Siessen

"Wir haben als Zeichen des Tages einen Anhänger bekommen: das Bild einer Taube - aus vielen Menschen zusammengesetzt. Heute sind wir dieses Hoffnungszeichen! Aus allen Richtungen, in vielen Farben sind wir heute zusammengekommen: weil uns etwas und jemand verbindet. Etwas: gemeinsam dieses Fest zu feiern. Jemand: Jesus, der uns seine Freundschaft anbietet. "Wovon träumst Du?" Sehr lebendig erzählte Sr. Anna Franziska von ihren Träumen, die sie als Kind hatte. Sie hatte Sehnsucht, etwas Großes zu vollbringen. Im Laufe der Suche und durch die Begegnung mit Menschen, denen Jesus Freund im Leben war, begann sie zu fragen: "Jesus, was hast Du denn für einen Traum für mich?"
An diese Einstimmung schloss sich ein Spiel an, das die Träume von Menschen dargestellt hat.
In den anschließenden Workshops wurde das Thema in vielfältiger Weise aufgegriffen: in kreativen Angeboten, in Gesprächskreisen, sportlichen Angeboten ..."

Quelle / Bilder unter: www.klostersiessen.de




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