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-<div class="​ueberschrift_3">​Evangelische Schwestern mit Edith-Stein-Preis ausgezeichnet</​div>​ +
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-<div class="​normaler_text">​Die Schwestern des Klosters W&​uuml;​lfinghausen geh&​ouml;​ren zur evangelischen Christusbruderschaft,​ die assoziiertes Mitglied der INFAG ist.<br /> +
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-<img width="​350"​ height="​263"​ alt="​Die Preistr&​auml;​gerinnen - Schwestern der Communit&​auml;​t Christusbruderschaft in W&​uuml;​lfinghausen"​ src="/​seiten/​userfiles/​image/​aktuell/​preis4_h.jpg"​ /><br /> +
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-Die Preisverleihung erfolgte durch den Edith-Stein-Kreis G&​ouml;​ttingen e.V., der das Andenken an Leben und Werk Edith Steins wahrt und pflegt, die drei Jahre in G&​ouml;​ttingen studiert hat. In einem Flyer hei&​szlig;​t es: &​quot;​Die Verleihung des mit 5.000 &euro; dotierten Preises w&​uuml;​rdigt &​uuml;​ber nationale, konfessionelle und religi&​ouml;​se Grenzen hinweg Pers&​ouml;​nlichkeiten,​ Gruppierungen und Institutionen,​ die sich durch &​quot;​Grenz&​uuml;​berschreitungen&​quot;​ in ihrem sozialen, politischen und gesellschaftlichen Engagement in hervorragender Weise ausgezeichnet und bew&​auml;​hrt haben.&​quot;​ Grund der Ehrung ist die Wiederbelebung eines alten Klosters mit evangelischem Ordensleben,​ die &​ouml;​kumenische Offenheit in den Angeboten und die Verbreitung der Exerzitien im evangelischen Kontext.<​br /> +
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-Die Feier fand am 18. November im alten Rathaus in G&​ouml;​ttingen statt. Gemeinsam mit ihren sechs Mitschwestern nahm die &​Auml;​btissin Sr. Adelheid Wenzelmann den Preis aus den H&​auml;​nden von Dechant Norbert H&​uuml;​bner und dem Vorsitzenden des Edith-Stein-Kreises,​ Heiner J. Willen ​ entgegen. <br /> +
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-Evangelische Schwestern, die ein altes Augustinerinnen-Kloster mit katholisch-ignatianischer Spiritualit&​auml;​t wiederbelebt haben &ndash; das war dem Kuratorium des Edith-Stein-Kreises die Auszeichnung wert. Und so war das Wort &​bdquo;&​Ouml;​kumene&​ldquo;​ das am h&​auml;​ufigsten zitierte der Feierstunde. Die Schwestern seien &​bdquo;​ein sichtbares Zeichen, dass &​Ouml;​kumene lebendig ist&​ldquo;,​ so Dr. Monika Pankoke-Schenk,​ Pr&​auml;​sidentin der Edith-Stein-Gesellschaft Deutschland e.V. &​bdquo;​Sie wagen sich aus der Kuschelecke&​ldquo;,​ lobte Jesuitenpater Vitus Seibel SJ, der aus Berlin angereist war, die Ordensfrauen:​ &​bdquo;​Sie wenden sich an Zweifelnde, Konfessionslose und Konfessionsfremde,​ sie kategorisieren nicht.&​ldquo;​ So hafte ihnen nicht &​bdquo;​ein katholisches Geschm&​auml;​ckle&​ldquo;​ an, sondern durch ihre Arbeit offenbarten die Schwestern den &​bdquo;​Geschmack der gemeinsamen &​ouml;​kumenischen Hoffnung&​ldquo;​. Und Eckard Gorka, Abt des Klosters Amelungsborn und Landessuperintendent des Sprengels Hildesheim-G&​ouml;​ttingen,​ bekannte gar: &​bdquo;​Wir Evangelische h&​auml;​tten unseren Luther besser lesen sollen.&​ldquo;​ Der habe schon in den 20er Jahren des 16. Jahrhunderts das kl&​ouml;​sterliche Leben gelobt, w&​auml;​hrend die evangelische Kirche erst seit den 1980er Jahren ihre Kl&​ouml;​ster als &​bdquo;​legitimen Ausdruck des Glaubenslebens&​ldquo;​ anerkannt h&​auml;​tten. <br /> +
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-Die Schwestern selbst bedankten sich f&​uuml;​r die Auszeichnung mit Gesang: Eigens f&​uuml;​r die Preisverleihung hatten sie ein Gebet vertont, das Edith Stein zugeschrieben wird. Als die Ordensfrauen,​ die der 1949 gegr&​uuml;​ndeten Communit&​auml;​t der Christusbruderschaft im oberfr&​auml;​nkischen Selbitz angeh&​ouml;​ren,​ Anfang der 90er Jahre von der Klosterkammer Hannover gebeten wurden, das alte Kloster in W&​uuml;​lfinghausen wiederzubeleben,​ seien sie schnell &​bdquo;​in katholischen Gew&​auml;​ssern f&​uuml;​ndig&​ldquo;​ geworden: &​bdquo;​Das hat unsere Spiritualit&​auml;​t erweitert&​ldquo;,​ so Schwester Adelheid. Die evangelischen Schwestern machten bei den Jesuiten eine zweij&​auml;​hrige Ausbildung zur geistlichen Begleiterin. Seit nunmehr 13 Jahren bieten sie Pfarrerinnen und Pfarrern in ihrem &​bdquo;​Haus der Stille&​ldquo;​ Gelegenheit zum Auftanken, laden Interessierte gleich welcher Konfession zu Exerzitien, Oasentagen und Stundengebeten ein. Und haben noch weitere Pl&​auml;​ne:​ &​bdquo;​Wir tr&​auml;​umen von einem Angebot f&​uuml;​r Jugendliche:​ Exerzitien und Reiten im Kloster&​ldquo;​. In diesen Traum wollen die sieben Schwestern ihr Preisgeld investieren. <br /> +
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-Der Edith-Stein-Preis wird seit 1995 alle zwei Jahre verliehen. Neben dem Preisgeld wird der Preistr&​auml;​ger mit einer Medaille gew&​uuml;​rdigt. Der Preis wurde in diesem Jahr zum siebten Mal verliehen, bereits zum f&​uuml;​nften Mal waren Verdienste um die &​Ouml;​kumene ausschlaggebend f&​uuml;​r die Auszeichnung. Zu den bisherigen Preistr&​auml;​gern z&​auml;​hlen unter anderem das Maximilian-Kolbe-Werk,​ Professor Joop Bergsma, die Bruno-Hussar-Stiftung und der Hildesheimer Altbischof Dr. Josef Homeyer. <br /> +
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-Weitere Informationen und Bilder unter <a href="​http://​www.kloster-wuelfinghausen.de/​Angeb_Aktuell.htm#"​ target="​_blank"><​span class="​link_fett_blau">​www.kloster-wuelfinghausen.de</​span></​a></​div>​ +
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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:32