pace e bene

Herzlich willkommen auf den Internetseiten
der Interfranziskanischen Arbeitsgemeinschaft – INFAG

A K T U E L L E S

Österreich: www.infag.at - Schweiz: www.infag.ch

Treffen der Weggemeinschaften
Am 12. und 13. September 2020 trafen sich in Hofheim die Vertreter:innen von Weggemeinschaften, OFS, Vivere sowie pace e bene. Das jährliche Austauschtreffen widmete sich in diesem Jahr dem Thema „Charisma“. Es verdeutlichte einmal mehr, wie sich die verschiedenen franziskanischen Gemeinschaften in der bunten Vielfalt der franziskanisch-clarianischen Familie in ihrer jeweiligen Ausprägung ergänzen und bereichern.
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Statement der INFAG zur Flüchtlingsfrage
Franziskanische Gemeinschaften betroffen über die Verhältnisse in Moria
Als franziskanische Schwestern und Brüder sind wir betroffen und besorgt über die katastrophalen Verhältnisse geflüchteter Menschen, die durch die Brände im Flüchtlingslager Moria drastisch verschärft worden sind. Wir appellieren dringend an die politischen Entscheider in Deutschland und den europäischen Nachbarländern, die betroffenen Menschen unverzüglich aufzunehmen und für menschenwürdige Unterbringung und Unterstützung zu sorgen. Wir franziskanische Gemeinschaften werden dies nach Kräften unterstützen.

Neue Franziskanische Akzente
Bd. 26 Heribert Arens / Martino Machowiak: Lebendig alt sein
Viele Bücher zum Thema Alter reden vom alt werden, kaum eines vom alt sein. Dieses Buch redet bewusst vom alt sein. Die Frage lautet nicht: Wie werde ich alt? Sondern: Wie bin ich alt? Heribert Arens und Martino Machowiak ist ein anderer Akzent wichtig: lebendig sein! Auch alte Menschen können lebendig, mit Lebenslust, Lebensenergie und der Frage "Was kann ich erst jetzt?" ihre Tage gestalten, selbst wenn das Alter ihnen Schweres zumutet.
 
Bd. 27 Stefan Knobloch: Das Hiersein übertreffen. Gottsuche in der Gegenwartsliteratur
Franz von Assisi war ein Literat. Man denke nur an seinen Sonnengesang. Er war in seinem ganzen Leben wie in seinem Schreiben ein Verweis auf Gott. Auch heute können Literaten unterschiedlichster Coleur in eindrücklicher Weise die Gottesfrage aufwerfen. Zwei von ihnen stehen in diesem Band exemplarisch dafür: Elazar Benyoetz, ein israelischer Schriftsteller, insbesondere mit seiner Veröffentlichung „Aberwenndig. Mein Weg als Israeli und Jude ins Deutsche“; und Ulla Hahn mit ihrem Werk „Wir werden erwartet“.
Buchinformation zum
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Priesterweihe bei Kapuzinern
Der Bischof des Bistums Münster, Felix Genn, hat den Kapuziner Jens Kusenberg am 6. September 2020 zum Priester geweiht. Der Gottesdienst zur Weihe fand im St.-Paulus-Dom Münster statt. Das Leitmotiv des Kapuziners Br. Jens lautet: Arm dem armen Christus folgen. „Ich weiß, wie schwach und alleingelassen ich ohne die anderen bin. Ich bin nichts ohne meine Gemeinschaft und nichts ohne den Gott, der für mich Mensch geworden ist“, sagt er.
Wegen der Corona-Pandemie musste die für Mai geplante Weihe des Kapuziners in den September verlegt werden. Am 27. September feiert Jens Kusenberg seine Heimatprimiz in St. Marien-Rothebusch in Oberhausen. Zum 4. Oktober wechselt Br. Jens, der bisher als Diakon in Frankfurt gearbeitet hat, als Kaplan in den Pfarrverband Isarvorstadt in die bayerische Landeshauptstadt München.
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Corona-Pandemie: Krise als Herausforderung
Die aktuelle Corona-Pandemie prägt weltweit das gesellschaftliche Leben und beeinträchtigt die Wirtschaft. Die franziskanische Zeitschrift TAUWETTER für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung widmet sich in zwei Ausgaben dem Thema. Heft 2/2020 „Krise als Herausforderung“ beschreibt die aktuelle Situation und die medizinischen, politischen, sozialen und theologischen Aspekte, die sich angesichts von Covid-19 aufgetan haben.
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Corona-Pandemie: Krise als Kairos
Heft 3/2020 „Krise als Kairos“ beleuchtet die Zeit nach Corona und die Chancen sowie Veränderungsnotwendigkeiten, die die Pandemie für Ökonomie, Ökologie und Ekklesiologie aufgezeigt hat.
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Franziskaner verlassen Berlin – St. Ludwig
Am 30. August 2020 verabschiedeten sich die Franziskaner aus der Pfarrei St. Ludwig in Berlin-Wilmersdorf. 1986 hatten sie in der Berliner Innenstadtpfarrei die Seelsorge übernommen und St. Ludwig zu einem der profiliertesten Kirchorte in der Hauptstadt gemacht.
Nun sagten sie trotz vieler Proteste aufgrund des Personalmangels Adieu.
Mit dem Kloster und der Suppenküche in Pankow bleiben die Franziskaner aber in Berlin präsent.
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Schöpfungszeit 2020: Weinklang
Die Wochen vom 1. September bis 4. Oktober werden in vielen christlichen Kirchen als "Schöpfungszeit" begangen. Beteiligt sind etwa der Lutherische Weltbund, der Ökumenischen Rat der Kirchen, das Global Catholic Climate Movement und das Umweltnetzwerk der Anglikanischen Gemeinschaft. Der 4. Oktober ist der Festtag des heiligen Franz von Assisi (1181/82-1226), der als Patron des Umweltschutzes verehrt wird.
Der zentrale Eröffnungsgottesdienst zum ökumenischen Tag der Schöpfung der ACK wird in diesem Jahr am 4. September um 16 h in Landau sein. Veranstaltungshinweise und Materialien finden sich unter
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Feierliche Profess bei den Franziskanern
Am 29. August 2020 legte Br. Johannes Roth in Ohrbeck seine Feierliche Profess ab. Für die Franziskaner wird es die vorerst letzte Feier dieser Art sein. Von daher freuten sich die rund 40 gekommenen Brüder sowie die weiteren Gäste über den Entschluss von Br. Johannes, sich auf Lebenszeit an die Gemeinschaft der Minderen Brüder zu binden und in den Fußspuren Jesu Christi zu gehen. Die Feier fand coronabedingt im großen Parkgarten der Bildungsstätte Haus Ohrbeck statt.
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Einkleidung in Olpe
Die Franziskanerinnen von Olpe freuen sich, dass sie nach längerer Zeit mal wieder eine Einkleidung begehen konnten. Am Festtag der hl. Klara, am 11. August 2020, wurde Annika Zöll ins Noviziat aufgenommen. Von Provinzoberin Sr. Scholastika Kaiser bekam sie nicht nur die Ordenskleidung, sondern auch den neuen Namen: Sr. M. Jakoba.
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775. Todestag von Alexander von Hales
Franziskus von Assisi hatte noch Vorbehalte gegen jede wissenschaftliche Theologie. Keine Berührungsängste hatte dagegen der bedeutende Pariser Scholastiker und spätere Franziskaner Alexander von Hales. Er lehrte in Paris, mit rund 110.000 Einwohnern um das Jahr 1200 nach Palermo die zweitgrößte Metropole Europas - und ein Treibhaus für das zarte Pflänzlein der Wissenschaft. Professoren und Studierende sammelten sich hier in der Bewegung der Scholastik, der Theologie und christlichen Philosophie des Mittelalters. Vor 775 Jahren, am 21. August 1245, starb er in Paris.
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Kommentar zur Instruktion
Die Kleruskongregation hat am 20. Juli 2020 eine Instruktion „Die pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche“ veröffentlicht. Diese ist auf massive Kritik gestoßen, da sie angesichts des Priestermangels lediglich auf bisherige Regelungen des Kirchenrechts von 1983 verweist, ohne wirklich neue Wege für die Pfarrei aufzuzeigen, um „pulsierendes Zentrum der Evangelisierung zu sein“. „Roma locuta, causa finita“ – Rom hat gesprochen und die Sache ist beendet – wieder einmal! Ein Kommentar zum
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Noviziatsprojekt 2021
Die INFAG bietet vom 10. Mai bis 10. Juli 2021 ein weiteres Noviziatsprojekt an. Es findet in Luxemburg statt und wird von Sr. Beatrice Kohler (Franziskanerin - Baldegg) und Sr. Elvira Reuberger (Franziskanerin - Amstetten) begleitet.
An dem Projekt teilnehmen können Novizinnen im 1. oder 2. Ausbildungsjahr, Postulantinnen, die kurz vor dem Noviziat und Erstprofessinnen, die kurz nach dem Noviziat stehen. Gemeinschaften, die Interesse haben, wenden sich bitte an die INFAG-Geschäftsstelle.

Sr. M. Karin Berger neue Generaloberin in Sießen
Seit dem 1. August tagt das Generalkapitel in Sießen. Am 11. August 2020 wählten die Delegierten der Kongregation eine neue Generalleitung. Neue Generaloberin ist Sr. M. Karin Berger, Generalvikarin Sr. M. Tanja Lohr und Generalrätin Sr. M. Emanuela Tieze. Weltweit hat die Kongregation der Franziskanerinnen von Sießen derzeit ca. 300 Mitglieder, die in Deutschland mit verschiedenen Niederlassungen, in Südafrika und Brasilien sowie in Italien und Schweden tätig sind.
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Neue Generalleitung in Schönbrunn
Am 8. August 2020 haben die Franziskanerinnen von Schönbrunn Sr. Maria Gabriele Konrad zur Generaloberin gewählt. Sr. Maria Johanna Süß, Sr. Maria Barbara März und Sr. Maria Elisabeth Schemmerer sind zu Generalrätinnen bestimmt worden. Das Generalkapitel der Franziskanerinnen von Schönbrunn vom 03.-07. August 2020 stand unter dem Motto „Seid mutig, entschlossen, habt keine Angst, Gott selber wird mit euch ziehen!“ (Deut. 31,6)
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Brief zum Klarafest 2020
Der Generalminister der Franziskaner – Br. Michael Anthony Perry – hat seinen Gruß an die Klarissen zum Klarafest am 11. August in Anlehnung an ein Wort von Papst Johannes Paul II. unter den Gedanken gestellt „Der Herr rettet uns nicht vor der Geschichte, sondern in der Geschichte“. Er betrachtet die Situation der Klarissen während der Coronazeit mit all den Schwierigkeiten, macht aber auch Hoffnung: „Diese Solidarität transformiert die Grenzen menschlicher Grenzen, um jede menschliche Person, jedes Lebewesen einzuschließen, und ermöglicht uns, unsere wahre Identität als miteinander verbundene Wesen anzunehmen, die in einem gemeinsamen Zuhause leben“. Der Brief zum
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Explosion in Beirut zerstört auch Franziskanerkonvent
Die gravierende Explosion im Hafen von Beirut im Libanon am 4. August 2020 hat auch den rund 800 m entfernten Konvent der Franziskaner inklusive der Kirche schwerst beschädigt. Bruder Roger Saad, ein Franziskaner aus dem Libanon, der zur Kustodie des Heiligen Landes gehört und seit vier Jahren im Kloster in Beirut als Ökonom tätig ist, beschreibt die Katastrophe. Auch im Franziskanerkloster in Harissa barsten die Fensterscheiben. Die Brüder vor Ort bitten um das Gebet, aber auch um finanzielle Unterstützung.
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75 Jahre Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki
Vor 75 Jahren, am 6. und 9. August 1945, wurden die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. 65.000 Menschen verdampften und verbrannten auf der Stelle, bis zum Ende des Jahres starben mehr als 200.000. Diese Opfer mahnen uns, die katastrophalen humanitären Folgen von Atomwaffen zu erkennen und für eine Welt ohne Atomwaffen einzustehen! Orte und Termine von Gedenkveranstaltungen sowie Aktionsanregungen auf der Webside von Ohne Rüstung leben...
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Noviziatsaufnahme und Erstprofess in Reute
Die Franziskanerinnen von Reute freuen sich, dass drei junge Frauen am 02. August 2020 einen weiteren Schritt auf dem Weg der Ordensausbildung wagen. Die beiden Novizinnen Sr. Jakoba Gäbler (36) und Sr. Tobia Hartmann (27) legten ihre Erstprofess ab, Postulantin Sonja Eisele (33) wurde eingekleidet und ins Noviziat aufgenommen. Sie erhielt den neuen Schwesternnamen Evamaria.
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Buchtipp: Franziskus von Assisi. Geschichte und Erinnerung
Bereits im vergangenen Jahr (2019) ist die deutsche Übersetzung der französischen Franziskus-Biografie des Mediävisten André Vauchez von 2009 erschienen. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie dem „Nachleben“ des Heiligen besondere Aufmerksamkeit widmet, angefangen von seiner Heiligsprechung, seinem „zweiten Tod“ sowie den Bildern und Mythen, die vom Mittelalter bis heute über ihn existieren. Ein weiterer Teil beschäftigt sich mit der Franziskanischen Neuheit anhand der Schriften von Franziskus. Eine Buchbesprechung zum
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Bischof Jung eröffnet Franziskusweg in Handthal
Am 24. Juli 2020 wurde ein neuer Franziskusweg feierlich eingeweiht. Er befindet sich im Steigerwald nahe dem kleinen Dorf Handthal. Handthal ist ein Ortsteil des Marktes Oberschwarzach im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt (östlich von Würzburg). Neben dem Franziskusweg weihte der Würzburger Bischof Franz Jung auch die frisch renovierte Magdalenen-Kapelle ein. Zuvor hatte Jung im Steigerwaldzentrum bereits die Wanderausstellung "Was uns angeht" eröffnet. Der Franziskusweg greift verschiedene Tierlegenden rund um den Heiligen aus Assisi auf.
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Eine gute Sommerzeit und schöne Ferien! Lektüretipps...
Die INFAG-Geschäftsstelle macht vom 30. Juli bis zum 24. August Sommerpause. Allen trotz Corona-Einschränkungen eine gute (Spät)Sommerzeit und denen, die unterwegs sind, einen erholsamen Urlaub!
Wer noch (franziskanische) Urlaubslektüre sucht, mag einen Blick auf die Literaturseite werden, wo in der Les(e)Bar zahlreiche Buchbesprechungen zum Schmökern einladen.
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Die Armut hat viele Gesichter
schreibt Sr. Gerda Friedel in der Kolumne der Deutschen Ordensoberenkonferenz (DOK). Es gäbe eine Armut, die großes Unrecht ist und die bekämpft werden muss, weil sie Menschen um das Leben mit seinen Möglichkeiten bringt. Als „privilegierte Menschen“ seien wir aufgefordert, für eine neue Kultur des Teilens einzutreten und uns darauf einzulassen. In der franziskanischen Tradition und auf den Spuren Jesu heißt TEILEN auch: Auf Macht und Privilegien verzichten, Statusunterschiede zwischen Menschen abbauen und allen Menschen ihre Würde zuerkennen.

Das Tau im Logo der infagNeue Infag-Nachrichten erschienen
Die Ausgabe 2/2020 enthält nach dem Geistlichen Wort, dem Neuesten aus der Geschäftsführung und vom INFAG-Vorstand Impressionen von Veranstaltungen der Franziskanischen Familie. Unter der Rubrik „charisma 2020“ enden die Nachrichten mit Gedanken von der Klara-Schwester Maria Kriegner über „Orden – Tradenten in Umbruchzeiten“.

INFAG-Projekt bleibt erhalten
Das „Interfranziskanische Geistliche Zentrum“, angesiedelt im Klösterchen in Hermeskeil, wird bis August 2024 verlängert. Das haben die Verantwortlichen am 17. Juli 2020 bekannt gegeben und zugleich betont, dass mit der Entscheidung zur Fortführung das Projektende auf spätestens 2024 festgelegt wurde. Das Geistliche Zentrum ist ein seit 2017 laufendes gemeinsames Projekt des Bistums Trier, der Pfarrei St. Franziskus Hermeskeil und der Interfranziskanischen Arbeitsgemeinschaft (INFAG).

Historischer Abschied
Am 12. Juli 2020 verabschiedeten sich die Franziskaner von einem für sie historischen Ort, von Halberstadt. Bereits 1223 waren dort die ersten Brüder eingetroffen. Außer der Zeit der Säkularisation war das Kloster fast durchgängig besiedelt. 1920 kehrten die Brüder zurück. Nach einhundert Jahren und einer wechselvollen Geschichte nun also der endgültige Abschied von dem Ort, an dem Thomas von Celano seine Lebensbeschreibung des hl. Franziskus verfasste.

FI – Jahresbericht 2019
Der Jahresbericht 2019 von Franciscans International gibt einen Einblick in das Engagement einiger Schwestern und Brüder, die im vergangenen Jahr bei den UN jene Ungerechtigkeiten und Menschenrechtsverletzungen zur Sprache brachten, die sie täglich in ihrer Arbeit an der Basis erleben - in der Hoffnung, dass wir gemeinsam eine Verbesserung der Situation erreichen können. 2019 konnte FI auf 30 Jahre Tätigkeit zugunsten der Menschenrechte zurückblicken. Der Jahresbericht zum

Treffen der Weggemeinschaften
Am 12./13. September 2020 findet das nächste Austauschtreffen der Weggemeinschaften statt. Unter dem Motto „Die franziskanische Familie ist groß und bunt“ sind aber alle Interessierten auch aus anderen Gemeinschaften herzlich ins Exerzitienhaus nach Hofheim eingeladen. Inhaltlich geht es um das franziskanische Charisma und dessen Umsetzung. Methodisch wird dies u.a. über einen Bibliolog erschlossen. Anmeldungen sind bis Mitte August möglich. Der Flyer zum

"Neues wächst" - Einweihung Neubau in Münster-Mauritz
Am 176. Gründungstag der Gemeinschaft der Franziskanerinnen von Münster-Mauritz, am 2. Juli 2020 wurde durch Bischof Felix Genn ein neues Gebäude eingeweiht, das später einmal als Mutterhaus dienen soll. Zunächst beherbergt es als Gästehaus eine kleine Kommunität. Unter dem Motto „Neues wächst“ wurde die Kapelle mit einer Altarweihe eingeweiht und der Neubau samt Grundstein gesegnet.

Fülle in der verordneten Leere
Zehn Ordensfrauen der Gruppe „Ordensfrauen für Menschenwürde“, die sich im Herbst 2018 in München gebildet hat, reflektieren, wie die Herausforderungen der Corona-Pandemie von den Ordensfrauen kreativ aufgegriffen und bewältigt wurden. Die Erfahrungen betreffen besonders die Themenkreise Sakramentenverständnis, Eucharistieverständnis und Amtsverständnis, bzw. Priesterbild. Ihr Impuls zum

INFAG-Seminar zur Zukunft jüngerer Schwestern
„Welche Zukunft haben die jüngeren Schwestern in unseren Gemeinschaften?“ Mit dieser Fragestellung beschäftigten sich 9 mit Leitungsaufgaben betraute Schwestern aus Deutschland, Luxemburg und Österreich bei einem INFAG Wochenend-Workshop vom 26.-28. Juni 2020 im Exerzitienhaus in Hofheim am Taunus. Unter der Leitung von Sr. Edith-Maria Magar und mit der Moderation von Franz-Josef Wagner erkundeten sie, wie sich die Situation in den einzelnen Gemeinschaften darstellt, welche Lösungsansätze es bereits gibt, welche neuen Ideen miteinander entwickelt und welche konkreten Vereinbarungen für eine gemeinschaftsübergreifende Zusammenarbeit getroffen werden können.

Das Tau im Logo der infagErste Schritte zu neuer Homepage
Am 10. Juni 2020 traf sich der INFAG-Vorstand in Oberzell, um über eine neue Homepage zu beraten. Diese wird in Kooperation mit dem CCFMC entstehen, dessen Materialien, insbesondere der Grundkurs zum franziskanisch-missionarischen Charisma, auf diese Weise abrufbar bleiben. Eine kleine Arbeitsgruppe, bestehend aus Sr. Franziska Dieterle, Br. Markus Fuhrmann, Sr. Christina Mülling und Br. Stefan Federbusch erstellte am 23. Juni in Würzburg ein Grundgerüst, das die beauftragte Agentur nun umsetzen wird. Die Einpflege der Texte, Bilder, Dokumente und Materialien wird eine Weile in Anspruch nehmen, so dass derzeit noch kein Termin genannt werden kann, wann die neue Homepage freigeschaltet wird.

Das Tau im Logo der infagDr. Franz Lackner OFM neuer Vorsitzender der österreichischen Bischofskonferenz
Bei der Sommervollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz vom 15.-18. Juni 2020 wurde der Erzbischof von Salzburg, der Franziskaner Dr. Franz Lackner zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er folgt auf Kardinal Christoph Schönborn. Von 1999-2002 war Lackner Provinzial der Wiener Franziskanerprovinz, bevor er 2002 zum Weihbischof der Diözese Graz-Seckau ernannt wurde. Seit 2014 ist er Erzbischof von Salzburg, seit 2015 Stellvertretender Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz.

Das Tau im Logo der infagINFAG-Stellungnahme gegen Rassismus
Der Tod von George Floyd durch Polizeigewalt in den USA hat viele erschüttert. Unter dem Motto „Black Lives Matter“ gehen auch in Deutschland Hunderttausende auf die Straße, um gegen Rassismus zu protestieren. In einer Stellungnahme wendet sich die Interfranziskanische Arbeitsgemeinschaft (INFAG) entschieden gegen jede Form von Rassismus. Sie ruft dazu auf, die eigenen Denkmuster und Handlungsweisen auf Alltagsrassismus zu überprüfen und sich als Gemeinschaften und als Einzelne gegen Rassismus zu engagieren. Die Stellungnahme zum

800-Jahr-Jubiläum der Berufung von Antonius von Padua
Der 13. Juni ist der Festtag des hl. Antonius. Anlässlich des 800-Jahr-Jubiläums der franziskanischen Berufung des gebürtigen Portugiesen, den der heilige Franz von Assisi als Theologen schätzte, schrieb Papst Franziskus einen Brief an die Franziskaner-Minoriten. Sein Einsatz könne auch heute Vorbild sein: „Ich denke dabei vor allem an die Jugend: Dieser alte Heilige, aber so modern und genial in seinen Erkenntnissen, kann ein Vorbild für die neuen Generationen sein, um den Weg eines jeden fruchtbar zu machen.“

Pfingstgrüße – Atmet Gott?
Das diesjährige Pfingstfest steht unter den Eindrücken der Corona-Pandemie. Die Auswirkungen und Einschränkungen haben unseren Lebensstil verändert. Emotionale Nähe in körperlicher Distanz ist das Gebot der Stunde. Angesichts der Millionen von Erkrankten und Hunderttausenden von Toten ergeben sich schwierige Fragen: Wo und wie wirkt Gottes Geist, an den wir als (An)Hauch der Liebe Gottes glauben? Atmet Gott – in aller Atemnot der Menschen?
Einige Impulse zum

Laudato Si’-Woche vom 16. - 24. Mai 2020
Die Laudato Si’-Woche ist dem fünften Jahrestag der Enzyklika von Papst Franziskus über die Sorge für unser gemeinsames Haus gewidmet. Das Thema der Woche lautet “alles ist miteinander verbunden”. Diese Woche leitet eine einjährige Reise der Transformation ein, auf der wir durch die gegenwärtige Krise wachsen, indem wir gemeinsam beten, nachdenken und uns auf eine bessere Zukunft vorbereiten. Wir werden während der Schöpfungszeit im September dieses Jahres das in die Tat umsetzen, was wir vorbereitet haben, als Papst Franziskus die Katholiken eingeladen hat, für unser gemeinsames Haus zu beten und zu handeln. Setzen Sie ein Zeichen der Solidarität in einem gemeinsamen Gebetsmoment am 24. Mai um 12 Uhr Ortszeit. Katholiken auf der ganzen Welt werden im Geiste vereint sein, denn “alles ist miteinander verbunden”.

Essay zu(r hl.) Corona
Der 14. Mai ist der Gedenktag der hl. Corona. Der schweizer Kapuziner Niklaus Kuster hat anlässlich der Corona-Krise einen spirituellen Essay geschrieben, in dem er eine Brücke schlägt zwischen der Lebenskunst früherer Menschen und unserer modernen Lebensphilosophie. Er möchte nicht nur den Blick, sondern auch das Herz weiten: Corona wurde von unseren Vorfahren auch nördlich der Alpen als beherzte junge Frau dargestellt, deren Leben unerwartet erschüttert wurde und die sich, obwohl sie selbst gefährdet war, solidarisch zeigte. Dass nicht nur Viren über alle Grenzen ansteckend sind, sondern dass auch Solidarität ansteckend sein kann, erweist sich in diesen Wochen auf bewegende Weise. Corona findet also moderne Gefährtinnen, und ihre Geschichte spricht ebenso ernst in unsere Zeit wie kraftvoll in unerwartete Krisen. Link zum Download

Franziskanische Orden entsetzt über Vigano-Appell
In einer Stellungnahme reagierte die Interfranziskanische Arbeitsgemeinschaft bestürzt über Verbreitung von Verschwörungstheorien durch kirchliche Würdenträger. Es sei dramatisch genug, dass die Polarisierung in unserer Gesellschaft zunehme und Verschwörungstheorien sich mit unerträglicher Rhetorik ausbreiteten. Dass Vertreter der katholischen Kirche sich davon infizieren ließen und sich diesem Un-Sinn anschlössen, sei nicht hinnehmbar und beschädige den christlichen Heilsauftrag.

Buchtipp: Unser aller Vater
Kein Text prägt christliches Beten so wie das Vaterunser. Franz von Assisi selbst schrieb nicht nur eine Betrachtung zum Vaterunser; nach seiner Begegnung mit dem Islam schuf er zudem eine eigene Sammlung der »schönsten Namen Gottes«, in der er den Vater auch mit weiblichen Gottesnamen anspricht. Niklaus Kuster hat die historischen Texte in leicht lesbares, heutiges Deutsch übertragen. Seine Erschließung bringt überraschende Inspirationen von damals für die Gegenwart zutage. Er spannt den Bogen bis zur Erklärung von Abu Dhabi, mit der sich Papst Franziskus und Großimam Muhammad al-Tayyeb im Februar 2019 gemeinsam zur Geschwisterlichkeit aller Menschen bekennen. Der Buchtipp zum

Broschüre 30 Jahre FI
Der Geschäftsführer von Franciscans International (FI), Markus Heinze OFM, schreibt: In dieser Broschüre finden Sie sowohl interessante Informationen zur Geschichte von FI, aber auch Berichte zu aktuellen Projekten, die wir dank Ihrer Unterstützung verwirklichen können. In diesen vom Corona Virus bestimmten Zeiten, werden wir ganz besonders jene nicht aus dem Blick verlieren, die ohnehin schon unter Ungerechtigkeit und Gewalt leiden und deren Würde oft nicht respektiert wird. Mit vielen Franziskanerinnen und Franziskanern aus den verschiedenen Regionen arbeiten wir aufs engste zusammen, um diese in ihren Bemühungen für jene Menschen zu unterstützen, die in besonderer Weise von den aktuellen Maßnahmen betroffen sind.
Die Broschüre zum

Deutsche Bischöfe im Weltkrieg
Zum Gedenktag am 8. Mai 2020 anlässlich des Endes des II. Weltkriegs vor 75 Jahren haben die deutschen Bischöfe den Text „Deutsche Bischöfe im Weltkrieg“ herausgegeben, in dem sie sich mit der Rolle ihrer damaligen Amtsvorgänger auseinandersetzen. Der Bischofskonferenz-Vorsitzende Georg Bätzing nannte das 23-seitige Papier ein „Schuldbekenntnis“. „Indem die Bischöfe dem Krieg kein eindeutiges 'Nein' entgegenstellten, sondern die meisten von ihnen den Willen zum Durchhalten stärkten, machten sie sich mitschuldig am Krieg“, heißt es in dem Schreiben.
Das Wort der Bischöfe zum

75. Jahrestag des Kriegsendes
Das bundesweite Gedenken aus Anlass des 75. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkriegs und der Befreiung vom Nationalsozialismus wird am Freitag, den 8. Mai 2020 um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst im Berliner Dom eröffnet. Das Erste Deutsche Fernsehen (ARD) überträgt die einstündige Feier live. Am Gottesdienst wirken u.a. mit Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Bischof Georg Bätzing und Erzpriester Radu Constantin Miron. Die Liturgie leitet Dompredigerin Petra Zimmermann.

Paul Bösch verstorben
Am 23. April 2020 verstarb der schweizer Journalist Paul Bösch im Alter von 74 Jahren. Er war sieben Jahre Mitglied des Kapuzinerordens und hat sich zeitlebens mit dem hl. Franziskus beschäftigt. Sein Ziel war es, den „historischen“ Franziskus herauszuschälen. Bereits 2005 erschien sein Buch «Franz von Assisi – neuer Christus. Die Geschichte einer Verklärung». Später legte er die erste deutsche Übersetzung der lateinischen Franziskus-Verslegende des Heinrich von Avranches vor. Er publizierte in Fachzeitschriften wie «Wissenschaft und Weisheit».

"Buon giorno buona gente!"
Im Morgenimpuls vom 23. April 2020 sprach Sr. Katharina Hartleib im Domradio vom Gruß des heiligen Franziskus. Er richtete ihn nicht nur an nette Leute, sondern auch an Wegelagerer und Räuber, Diebe und Mörder, die sich in der Gegend um die Einsiedelei von Poggio Bustone befanden. Manchmal kann ein lieber Gruß, ein Lächeln, eine freundliche Zusage mehr bewirken, als hundert Prozesse, Strafen und Bußpredigten. "Buon giorno, buona gente!" Guten Morgen, ihr lieben Leute!

Jahr des Wortes Gottes
Hätten Sie´s gewusst, dass 2020 das internationale Jahr des Wortes Gottes ist? Anlass ist der 1.600ste Todestag des großen Bibelübersetzers, des hl. Hieronymus. Anstoß, einmal wieder ins Buch der Bücher, in die Bibel zu schauen. Die neue Ausgabe der Zeitschrift FRANZISKANER widmet sich der „Faszination Bibel“ und versucht, die Hl. Schrift als Buch des Lebens für heute nahezubringen.
Blättern Sie doch mal rein in die Zeitschrift…

Corona in Brasilien
Der deutsche Amazonas-Bischof Johannes Bahlmann von Óbidos beklagt, dass in Brasilien nicht alle politisch Verantwortlichen die Tragweite der Corona-Krise erkannt haben. In einem Lagebericht vom Amazonas beschreibt der aus dem Bistum Münster stammende Franziskanerbischof, zu welchen Mitteln er greift, um den Ernst der Seuchengefahr zu verdeutlichen – und was er tut, um die Hoffnung aufrecht zu erhalten.

Buchtipp zu Laudato si´
Mit dem Sammelband „Mit Sorge – in Hoffnung“ fasst IUNCTUS, das Kompetenzzentrum für Christliche Spiritualität der Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster, die Ergebnisse eines interdisziplinären Forschungsprojektes zusammen. 13 Autorinnen und Autoren stellen Impulse aus der Enzyklika Laudato si´ für eine Spiritualität im ökologischen Zeitalter vor. Sie spiegeln die verschiedenen Fachbereiche von IUNCTUS wider, die von Spiritualität, Gesundheit, Management und Führung über Ökologie bis hin zu Zeitdiagnostik reichen.
Eine Buchbesprechung zum

Fürchtet euch nicht!
INFAG-Osterbrief 2020
In seinem Osterbrief greift der stellvertretende Vorsitzende der INFAG, Br. Markus Fuhrmann, die Botschaft der Engel am leeren Grab auf. „Fürchtet euch nicht!“ – "Es macht mich froh, wenn ich in diesen schwierigen Tagen von zahllosen kreativen Aktionen erfahre, mit denen Menschen anderen Menschen trotz aller Beschränkungen und „social distancing“ die Einsamkeit, den Hunger, den Schmerz, die Traurigkeit oder die Leere nehmen, ihnen beistehen und damit Solidarität zeigen. In vielen unserer Gemeinschaften gibt es Solidaritäts-Aktionen, Gesangs- und Gebetsinitiativen sowie ideenreiche Projekte zur spirituellen Ermutigung. - Gott sei Dank!" Der Osterbrief zum

75. Todestag von Dietrich Bonhoeffer
Am 9. April 2020 jährt sich zum 75. Mal der Todestag von Dietrich Bonhoeffer (1906-1945). Er ist einer der bekanntesten evangelischen Theologen und Widerstandskämpfer gegen das Naziregime. Sein Lied „Von guten Mächten“ gilt als eines der meistgesungenen Trost- und Hoffnungslieder unserer Zeit. Bischof Wolfgang Huber sagt über ihn: Seine „verantwortete Freiheit“ ist von erstaunlicher Aktualität. Lesen Sie mehr im Interview…

Corona: Online-Angebote der Ordensgemeinschaften und Klöster
Das neuartige Corona-Virus versetzt die Welt in Unsicherheit und Angst. Viele Menschen arbeiten nun von zu Hause aus oder müssen sich in Quarantäne begeben. Ordensleute schlagen vor, die auferlegte Einkehr spirituell für sich zu nutzen, zumal sie in die Fastenzeit fällt und viele öffentliche Veranstaltungen daher abgesagt werden müssen. Einige Einrichtungen – und auch einige Ordensgemeinschaften – bieten Online-Angebote an, mit denen diese Zeit auch in den eigenen vier Wänden christlich gestaltet werden kann. orden.de stellt eine Auswahl vor.
Ostern 2020 – die Heilige Woche und die Ordensgemeinschaften in Corona-Zeiten
Angebote der Ordensgemeinschaften

Franziskanische Akzente –
Bände 21, 24 und 25 erschienen
Die Buchreihe Franziskanische Akzente feiert ein kleines Jubiläum. Mittlerweile sind 25 Bände erschienen. Im Frühjahr 2020 sind drei Bände hinzugekommen. Bedingt durch die Corona-Pandemie kann sich die Auslieferung derzeit verzögern.

Band 21: Burkhard Hose – Es reicht
Für eine neue Kultur des Teilens einzutreten bedeutet weit mehr als Almosen zu geben. Es geht um die Bereitschaft, das eigene Leben zu ändern. Gemeint ist die Abkehr von einer reinen Charity-Haltung, die zwar den Armen Anteil am Überfluss der Reichen gibt, aber nichts an den ungerechten Verhältnissen ändert. Auf den Spuren Jesu und in der franziskanischen Tradition zu teilen heißt hingegen: Statusunterschiede zwischen Menschen abbauen. Auf Macht und Privilegien verzichten - nicht um des Verzichts, sondern um der Gerechtigkeit willen... Auf dem Weg des Teilens zu erleben, dass es für uns gemeinsam reicht, entfaltet der Autor in diesem Buch Schritt für Schritt.
Band 24: Margit Eckholt - Frauen in der Kirche
Wenn es mit der Kirche weitergehen soll, dann muss über Klerikalismus und Macht geredet, die Beteiligung von Frauen umgesetzt und endlich einer breiten Teilhabe der Gläubigen an Entscheidungsprozessen viel zugetraut werden. In der Spannung von „Entmächtigung“ und „Ermächtigung“, die Frauen von Beginn an in der Kirche erlebt haben, arbeitet dieser Band die Erfahrungen, Praktiken und theologisch-geistlichen Reflexionen von Frauen heraus und zeigt auf, was sich hier an Inspirierendem, Konkretem und Praktischem für heute auftut.
Band 25: Mirjam Schambeck / Elisabeth Wöhrle – Im Innern barfuß
Beten kann man nur "barfüßig" - also ohne etwas, was man sonst gerne zwischen sich, die anderen und Gott schiebt. Beten ist der tägliche und andauernde Versuch, immer durchlässiger zu werden für das Eigentliche, die Menschen und Gott. Wie aber geht das? Was ist überhaupt Beten? Erschöpft es sich im Reden mit etwas Größerem, mit Gott? Was hat Beten mit mir zu tun und meinem Alltag? Inspiriert durch Gedichte und Texte von (Gott-)Sucherinnen und -Suchern geht das Buch diesen Fragen nach und lädt dazu ein, entlang der franziskanischen Spiritualität alltagstauglich beten zu lernen.

Die Buchtipps zum
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Das Tau im Logo der infagNeue Infag-Nachrichten erschienen
Die Ausgabe 1/2020 enthält nach dem Geistlichen Wort, dem Neuesten aus der Geschäftsführung sowie einem Gruß vom Vorstand Impressionen von Veranstaltungen der Franziskanischen Familie. Aus aktuellem Anlass enden die Nachrichten mit Gedanken von Dr. Thorsten Latzel aus der Evangelischen Akademie in Frankfurt, betitelt mit „Queres aus der Quarantäne – 10 Gebote für die Corona-Zeit“.

Gebetsweg für Europa
Die Initiative „Miteinander für Europa“ lädt zu einem sechswöchigen Gebetsweg ein, der am 28. März beginnt und am Europatag, 9. Mai 2020 endet. Alle Anregungen, Texte und die Impulse für alle sechs Wochen finden sich auf der internationalen Website. In jeder Woche wird für bestimmte Länder Europas gebetet. Da Veranstaltungen derzeit nicht stattfinden können, bildet die Verbundenheit im Gebet ein gutes Netzwerk der Solidarität.

ImPuls-der-Zeit
Angesichts der Corona-Krise haben die Franziskanerinnen von Reute ein spezielles Online-Angebot geschaffen. „Da derzeit in den Kirchen keine Gottesdienste stattfinden können und viele geistliche Veranstaltungen abgesagt werden mussten, möchten wir Ihnen ein wenig „Futter für die Seele“ zur Verfügung stellen."
Auf der Webside finden sich spirituelle Impulse, Angebote für Familien mit Kindern, eine Gebetsecke und die Möglichkeit für Gebetsanliegen.

Franziskus und der Interreligiöse Dialog
Der neueste Baustein des Franziskanischen Spiritualitätswegs widmet sich dem Thema „Franziskus und der Interreligiöse Dialog“. Im Jahr 2019 wurde besonders der Begegnung von Franziskus mit Sultan Malik al-Kamil vor 800 Jahren gedacht. Der interkulturelle Austausch und die interreligiöse Begegnung sind und bleiben wichtige Herausforderungen in unserer pluralen Gesellschaft und weltweit. Der Baustein lädt ein, im Sinne der franziskanischen Spiritualität die Herausforderung anzunehmen und den Dialog zu wagen.

Treffen der U50-Jährigen
Am 28./29. Februar 2020 kamen in Großkrotzenburg 12 Schwestern und ein Bruder zum Treffen der franziskanischen Ordensleute unter 50 Jahren zusammen. Neben Austausch und Vernetzung ging es um die Fragen, die die Altersgruppe bewegt. Wie können wir als Jüngere in den Gemeinschaften von vorwiegend älteren Mitschwestern und Mitbrüdern leben? Wie können wir Berufungspastoral gestalten? Wie leben wir persönlich und gemeinschaftlich die ökologischen Herausforderungen unserer Zeit?

Brief an die heilige Corona
Derzeit entfallen alle Veranstaltungen der INFAG aufgrund der staatlichen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Die Bildungshäuser sind geschlossen, auch die Feier von öffentlichen Gottesdiensten ist untersagt. Es entwickeln und zeigen sich neue Formen der Solidarität und des (virtuellen) Miteinanders.
Die bis dato völlig unbekannte heilige Corona rückt ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. Der Franziskaner Helmut Schlegel hat ihr einen Brief geschrieben…

Europäisches Ordenstreffen
Die 19. Generalversammlung der Union der Europäischen Konferenzen der Höheren Ordensoberen/innen (UCESM) fand vom 9. bis 13. März 2020 in Deutschland statt. Tagungsort war das südöstlich von Ulm gelegene Prämonstratenserkloster Roggenburg. Aufgrund der Corona-Krise reduzierte sich die Teilnehmendenzahl von 70 auf 50, darunter die Präsidenten und Vizepräsidenten nationaler Konferenzen, Generalsekretäre, Delegierte aus 25. Ländern Europas. Die Tagung stand unter dem Motto "Gemeinsam unterwegs, um uns den Herausforderungen des Ordenslebens in Europa zu stellen".

Franziskanische Ausblicke auf den Ökumenischen Kirchentag 2021
Der Ökumenische Kirchentag wirft seine Schatten voraus. Das Kernteam von clara.francesco traf sich am 1./2. März 2020 in Oberzell, um die franziskanischen Angebote vorzuplanen. Neben den traditionellen Workshops soll es auch wieder eine Präsenz auf der Kirchenmeile (AGORA) geben. Sie könnte eine Art „Franziskanische Sehschule“ werden, um das Motto des ÖKT „Schaut hin“ umzusetzen.

Mitfeier der Kar- und Ostertage
In verschiedenen franziskanischen Gemeinschaften sind Sie eingeladen zur Mitfeier der Kar- und Ostertage. Speziell für Frauen ist ein Angebot der Franziskanerinnen von Lüdinghausen unter dem Motto „Im Sterben Aufstand“. In Sießen sind die Tage überschrieben: „Exodus – Aufbruch ins neue Leben“. Ebenfalls in Süddeutschland das Angebot der Franziskanerinnen von Reute: „Dem Ostergeheimnis auf der Spur“. In Norddeutschland bieten die Franziskaner zwei Seminarangebote in Haus Ohrbeck (bei Osnabrück): „Gelingend Mensch sein heißt abschiedlich leben“ (35-60 J.) und „Im Anfang war das Wort: Die Kraft von Erzählungen“ (ab 55 J.). In der Mitte Deutschlands gibt es ebenfalls von den Franziskanern Kar- und Ostertage im Exerzitienhaus Hofheim unter dem Titel: „Bruch-Stellen zum Leben“. Diese und viele weitere Angebote finden Sie auf den jeweiligen Websides der Gemeinschaften und Häuser.

Franziskanerinnen veräußern Schule und Insel Nonnenwerth
Die Franziskanerinnen von Nonnenwerth geben ihre Schule in eine andere Trägerschaft. Zum 1. August 2020 werden die Gesellschaftsanteile an der Nonnenwerther Schul-GmbH von der „ISR International School on the Rhine GmbH“ übernommen. Das Pädagogik- und Erziehungskonzept auf Nonnenwerth soll jedoch unverändert bestehen bleiben. Die Schwestern und verschiedene Einrichtungen der Gemeinschaft werden auf der Insel Nonnenwerth verbleiben.

Andreas Müller verstorben
Am 3. Februar 2020 verstarb im Alter von 88 Jahren in Fulda P. Andreas Müller OFM, der Gründer der Missionszentrale der Franziskaner, deren Geschäftsführer er von 1969-2002 war, und Promotor des Grundkurses zum Franziskanisch-Missionarischen Charisma. Der CCFMC brachte im Laufe der Jahre weltweit Tausende Schwestern und Brüder der Franziskanischen Familie zusammen und führte sie in Franziskanische Spiritualität ein. R.i.p. Der Totenbrief zum

Ein Rettungsboot in der Kirche
Der zentrale ökumenische Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen findet am Sonntag, 19. Januar 2020, in der Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis in Hannover statt. Die Aktion mit dem Rettungsboot nimmt das diesjährige Motto der Gebetswoche „Sie waren uns gegenüber ungewöhnlich freundlich“ auf, das einer Erzählung der Apostelgeschichte entnommen ist. Die Texte haben die christlichen Kirchen von Malta vorbereitet. Die Gebetswoche für die Einheit der Christen wird weltweit jedes Jahr vom 18. bis 25. Januar oder zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten gefeiert. Nähere Informationen und ein Gottesdienstvorschlag unter:

Abschied der Franziskaner vom Marienwallfahrtsort Neviges
Eine Ära geht zu Ende: nach 345 Jahren Präsenz haben sich die Franziskaner am 12. Januar 2020 vom Marienwallfahrtsort Neviges verabschiedet.
In einem überaus gut besuchten Festgottesdienst mit dem Kölner Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp wurde dem Wirken der Brüder in Pfarrei und Wallfahrt gedacht, die sie seit 1675 betreut haben.

Europäisches Treffen des franziskanischen Säkularinstituts
Rund 90 Mitglieder des franziskanischen Säkularinstituts der Missionarinnen des Königtums Christi kamen vom 02.-05. Januar 2020 in Mainz zu einem Treffen der westlichen Länder zusammen. Das Thema des Treffens lautete: „Die Prophetie des Charismas in der heutigen westlichen Welt.“ Dabei ging es um die Herausforderungen in einer zunehmend säkularen Gesellschaft.

INFAG-Jahresprogramm 2020
Das Jahresprogramm der INFAG bietet bewährte Formate wie die Tagesseminare zum Franziskanischen Spiritualitätsweg, Franziskanische Exerzitien, das Grundlagenseminar für GFBS, das Austauschtreffen der Weggemeinschaften, die Mitarbeiter*innenschulung zum Franziskanischen Spiritualitätsweg, das ABL-Seminar oder die Tage der Geistlichen Herausforderung, aber ebenso das Treffen von jüngeren Schwestern und Brüdern „We are family“, Fortbildungen für jüngere Leitungsverantwortliche, die Tagung der Johannes-Duns-Scotus-Akademie oder das Austauschtreffen zur franziskanischen Berufungspastoral. Das Jahresprogramm 2019 zum

Weihnachtswünsche 2019
Mit dem Bild von Sr. Sigmunda May „Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt“ wünschen der INFAG-Vorstand und die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle allen gesegnete Weihnachtstage und ein gelingendes Jahr 2020. Gott steigt hinunter in unsere Gebrochenheiten und Zerrissenheiten, in unsere Wunden und Verwundbarkeiten. Er macht sich selbst verwundbar, um uns in unserer Verwundbarkeit zu begegnen, damit unser Leben wieder Licht- und Liebe-voll werden kann… Wer human leben will, darf das Wagnis der Verwundbarkeit in der Hingabe und Vergebung nicht scheuen. Denn in ihm ist eine Macht am Werk, die Leben stiftet und uns zu wahren Kindern Gottes macht.

10 Jahre Institut für Theologische Zoologie in Münster
Das Institut für Theologische Zoologie in Münster setzt sich zum Ziel, das Verhältnis des Menschen zum Tier als Brennpunkt der Theologie und als Vollzug einer schöpfungsgemäßen Spiritualität zu erarbeiten und ins kirchliche und öffentliche Bewusstsein zu transportieren. Am 15. Dezember 2019 hat es sein 10jähriges Bestehen gefeiert. Das Jubiläumsprogramm und Berichte finden Sie auf der Webside des ITZ

Buchtipp: Hinein ins Leben!
Menschlichkeit, Sportfreude, der Umgang mit dem täglichen Egoismus, die Fähigkeit, sich auf Lob und Kritik anderer einzulassen – aus den Alltagsreflexionen eines Franziskaners kann man so einiges lernen.

In seinen Zwischenrufen verbindet der Minorit Andreas Murk Gottes Botschaft abwechslungsreich mit ganz tagtäglichen Gegebenheiten. Mit seinen rund 50 Impulstexten ermutigt er dazu, im Alltag „Mensch zu sein“ und den Freuden und Widrigkeiten des Lebens freundlich, aber ehrlich zu begegnen.
Buchinformation zum

Feierliche Profess in Reute
Am 8. Dezember 2019 hat Sr. M. Leonie Voitenleitner in Reute ihre Feierliche Profess abgelegt.

Die 40jährige legte ihr Versprechen in die Hände von Generaloberin Schwester Maria Hanna Löhlein ab.

Sr. Leonie lebt in einer kleinen Kommunität mitten in Ulm und wirkt seit Mai 2018 als Gemeindereferentin in Dornstadt, Bollingen und Tomerdingen.

Das Tau im Logo der infagNeue Infag-Nachrichten erschienen
Die Ausgabe 4/2019 enthält nach dem Geistlichen Wort und dem Neuesten aus der Geschäftsführung Berichte von der konstituierenden Sitzung des INFAG-Vorstands DLB sowie Impressionen von Veranstaltungen der Franziskanischen Familie.

150jähriges Jubiläum der Thuiner Franziskanerinnen
Am 25. November 2019 feierten die Franziskanerinnen vom hl. Martyrer Georg zu Thuine ihr 150jähriges Bestehen. Am gleichen Tag im Jahre 1869 wurde die Kongregation von Mutter M. Anselma Bopp gegründet. Über 300 Schwestern aus dem In- und Ausland, weitere geladene Gäste und einige Priester kamen am Morgen zusammen, um gemeinsam mit einem feierlichen Dankhochamt, dem Bischof Dr. Franz-Josef Bode vorstand, diesen Festtag würdevoll zu beginnen und Gott für alles zu danken.
Weitere Berichte und Bilder

Neue Provinzleitung in Maria Stern
Die Franziskanerinnen von Maria Stern wählten auf ihrem Provinzkapitel, das vom 10.-15. November 2019 in Augsburg stattfand, eine neue Provinzleitung. Zur Provinzoberin wurde Sr. M. Ludowika Lenz gewählt, zur Provinzvikarin Sr. M. Marlene Hartmann. Als Provinzrätinnen fungieren Sr. M. Antonie Hümmer, Sr. M. Concordia Stöcker und Sr. M. Ida Boneberger. Das Provinzkapitel stand unter dem Motto des Franziskusgebets: "Gib mir, Herr, das rechte Empfinden und Erkennen".

20 Jahre Ziviler Friedensdienst
20 Jahre ist es im November 2019 her, dass die ersten Fachkräfte des ZFD ausgereist sind, um in Krisen- und Konfliktregionen Frieden zu fördern und Gewalt vorzubeugen. Seitdem haben sich rund 1.400 Fachkräfte in knapp 60 Ländern für die zivile Konfliktbearbeitung eingesetzt – mit Engagement, Expertise und Erfolg. Der Zivile Friedensdienst hat sich als wichtiges Programm deutscher Friedenspolitik etabliert. Mit diesem Programm übernimmt Deutschland Verantwortung in der Welt, wenn es darum geht, Konflikte zu entschärfen und den Boden für einen dauerhaften Frieden zu bereiten.

20 Jahre Miteinander für Europa
Aus Anlass des 20. Geburtstages des Netzwerkes „Miteinander für Europa“ fanden vom 7. bis 9. November 2019 in Ottmaring und Augsburg das europäische Freundestreffen und am 9. November 2019 der Deutschlandtag des Netzwerkes in Augsburg statt. Das Netzwerk feierte dort, wo vor 20 Jahren, im Umfeld der feierlichen Unterzeichnung der „Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigung“, das Miteinander geistlicher Gemeinschaften, Bewegungen und Initiativen aus verschiedenen Kirchen und aus verschiedenen Ländern begonnen hat.

Neue Provinzleitung Kreuzschwestern
Für die Provinz Europa-Mitte wurde von der Generalleitung der Barmherzigen Schwestern vom hl. Kreuz nach den Ernennungsgesprächen am 03. Mai 2019 Sr. Magdalena Walcher zur Provinzoberin ernannt. Sie wird unterstützt von Sr. Petra Car als Provinzassistentin sowie Sr. Maria Dolores Scherrer, Sr. Verena Bergmair und Sr. Clara Mair als Provinzrätinnen. Der Amtsantritt der neuen Provinzleitung ist am 19. November 2019.

20 Jahre TAU-Stiftung Krefeld
Die von den Franziskus-Schwestern Krefeld ins Leben gerufene Stiftung wurde als selbständige Stiftung bürgerlichen Rechts am 09. April 1999 genehmigt. Der Stiftungszweck gilt der Erhaltung und Förderung christlicher Werte und Glaubensinhalte durch Katechese und andere Aktivitäten innerhalb EUROPAS. Die Patronin der Stiftung ist die hl. Elisabeth. Mit Pfr. Küppers, dem Mitinitiator, haben die Franziskusschwestern am 19. Oktober 2019 eine Festmesse mit anschließender Klostersuppe halten können.

Neue Provinzoberin der Thuiner Franziskanerinnen
Am 04. Oktober 2019 haben die Franziskanerinnen vom hl. Martyrer Georg (Thuiner Franziskanerinnen) der Provinz St. Franziskus mit Sitz in Schwagstorf Sr. Maria Angelis Hegemann zur Nachfolgerin von Sr. M. Benedicta Abeln gewählt. Ihre Stellvertreterin ist Sr. M. Vitalia, als Ratsschwestern wurden Sr. M. Barbara, Sr. Maria Effata und Sr. Emanuele bestimmt. Zur deutschen Provinz gehören rund 240 Schwestern in 36 Niederlassungen.

40 Jahre Haus der Stille
Die Jubiläumsfeierlichkeiten liegen bereits etwas zurück – gefeiert wurde vom 27.-29. September 2019, sollen an dieser Stelle aber erwähnt und gewürdigt werden. Auf der Webside des Hauses der Stille bei Graz findet sich der Bericht über die Festivitäten anlässlich des 40jährigen Bestehens.
Erschienen ist zudem eine Festschrift, die die Geschichte des Hauses nachzeichnet.

Seit Juli 2019 gibt es mit P. Sascha Heinze SAC (geistliche Leitung), Klaus Stemmler (pastorale Leitung) sowie Marion Gröll (wirtschaftliche Leitung) ein neues Leitungsteam.
Die Einladung zeigt die neue Fahne, die das Künstlerpaar Sonja Maierhofer und Matthias Moldaschl extra für dieses Jubiläum entworfen hat.

Ewige Profess von Jens Kusenberg
Zwei bewegende Ereignisse innerhalb kürzester Zeit hat Bruder Jens Kusenberg in Münster gefeiert: Am 28. September 2019 legte der Kapuziner die Ewige Profess ab, zwei Wochen später weihte ihn Weihbischof Dr. Christoph Hegge zum Diakon. Schon zwei Tage nach seiner Weihe zog Bruder Jens in das Liebfrauenkloster nach Frankfurt um. In der Mainmetropole beginnt er seinen Dienst als Diakon in der von Jesuiten geleiteten Pfarrei St. Ignatius.

„Franziskus für Ordenseinsteiger*innen“
Vom 13.-16. Januar 2020 findet ein Einstiegsseminar für Postulantinnen und Postulanten franziskanischer Ordensgemeinschaften in Münster statt. Es steht unter dem Motto: „Franziskus für Ordenseinsteiger*innen“.
Die Leitung liegt in den Händen von Br. Harald Weber (Kapuziner) und Sr. Elisa Kreutzer (Reuter Franziskanerin). Die inhaltliche Gestaltung erfolgt durch Br. Leonhard Lehmann (Kapuziner). Für Gemeinschaften, die Ordenseinsteiger*innen haben, der Flyer zum

Das Tau im Logo der infagNeue Infag-Nachrichten erschienen
Die Ausgabe 3/2019 enthält nach dem Geistlichen Wort und dem Neuesten aus der Geschäftsführung Berichte von der Mitgliederversammlung inklusive des neuen Vorstands und aus der Franziskanischen Familie sowie einige Buchtipps. Zwei Beiträge widmen sich den Weggemeinschaften.

Impulse zur Amazonassynode
Vom 6.-27. Oktober 2019 findet unter dem Motto „Amazonien – neue Wege für die Kirche und eine ganzheitliche Ökologie“ die Amazonassynode in Rom statt. Erwin Kräutler, einer der profiliertesten Bischöfe Brasiliens – er war von 1981 bis 2016 Bischof der Prälatur Xingu, hat dazu im Vorfeld ein Buch geschrieben mit Impulsen zur Kirchenreform aus Amazonien. Er sieht die Amazonassynode als große und historische Chance für substantielle Veränderungen innerhalb der katholischen Kirche und fordert daher „Erneuerung jetzt“. Eine Buchbesprechung zum

Franziskanerbischof berichtet täglich in einem Blog von der Amazonassynode
Der gebürtige Deutsche Dom Johannes Bahlmann ist Bischof von Obidos in Brasilien. Seine Diözese liegt mitten im Amazonasgebiet. Auch dort ist die Existenz der indigenen Stämme durch die Umweltzerstörung, die Abholzung der Regenwälder und die rücksichtslose Ausbeutung der natürlichen Ressourcen bedroht. In seinem Block auf „Vatican News“ berichtet der Franziskanerbischof täglich aus seinem Synodentagebuch über die aktuellen Beratungen und Geschehnisse der Amazonassynode, die noch bis zum 27. Oktober in Rom tagt.

Außerordentliches Generalkapitel in Luxemburg
Vom 6.-9. Oktober 2019 fand im Mutterhaus der Franziskanerinnen von der Barmherzigkeit, Luxemburg, das außerordentliche Generalkapitel statt. Außerordentlich – außergewöhnlich – denn es galt „nur“ die überarbeiteten Konstitutionen und Weisungen gutzuheißen, damit sie zur Approbation der Kongregation der Institute des Geweihten Lebens und der Gesellschaften des Apostolischen Lebens vorgelegt werden können.

Treffen der Weggemeinschaften 2019
Am 12./13. Oktober 2019 trafen sich im Exerzitienhaus in Hofheim Vertreterinnen und Vertreter der Weggemeinschaften, des OFS, von Vivere sowie pace e bene. Neben dem Verhältnis zu den Ordensgemeinschaften ging es um eine stärkere Vernetzung und eine deutlichere Präsenz sowohl nach innen in die Franziskanische Familie hinein als auch nach außen für Interessierte. Empfohlen wird ein Netz des Gebetes, indem jeweils sonntags um 12 h das Berufungsgebet des hl. Franziskus alle Mitglieder der Weggemeinschaften miteinander verbindet. Ein Bericht zum

Franziskanischer Spiritualitätsweg zu Armut
„Arm dem armen Christus folgen“ ist der neueste Baustein des Franziskanischen Spiritualitätswegs überschrieben. Sr. Evamaria Durchholz und Sr. Christina Mülling erschließen die Bedeutung der Armut für Franz und Klara von Assisi. Armut als Verwiesensein auf die Zuwendung und Liebe anderer und als Freiraum zur Bindung sind dabei nur zwei Aspekte der „Herrin Armut“, wie Franziskus sie bezeichnet. Sie ist gleichermaßen Weg in die Vereinigung mit Gott wie Grundlage für ein solidarisches Handeln mit den Armen. Wie auch bei den anderen Bausteinen folgt der Grundlegung der Praxisteil „Vom Wissen zum Leben“. Der Baustein zum

Franziskanische Akzente - Band 23
Ein franziskanisches Alltagsprogramm
Band 23 der Reihe Franziskanische Akzente bietet eine etwas andere Einführung in die Franziskanische Spiritualität. Unter dem Titel „Nach der Erleuchtung: Boden wischen“ geht der Autor Jan Frerichs, Mitglied des OFS, der Frage nach, wie ein franziskanisches Alltagsprogramm aussehen kann. Denn: Franz von Assisi machte keinen Unterschied zwischen heilig und profan. Er suchte das Heilige im Profanen und das Profane im Heiligen. Er erwartete Gott “im Dazwischen”. Und Gott zu erwarten bedeutet, nicht schon zu wissen, wo er genau ist. Eine Buchinformation zum

Neue Provinzleitung bei den Franziskaner-Minoriten
Vom 06.-11. Oktober 2019 tagte im Bildungshaus Kloster Schwarzenberg das Provinzkapitel der deutschen Franziskaner-Minoriten Provinz St. Elisabeth. Dabei wurde Br. Andreas Murk zum neuen Provinzialminister gewählt. Ihm zur Seite stehen Br. Mateusz Kotyło (Provinzvikar), Br. Konrad Schlattmann (Provinzsekretär), Br. Michiel van Kooten (aus der niederländischen Provinzdelegation) und Br. Steffen Behr.

Franziskusfest: Glockenläuten für den Interreligiösen Dialog
Die Franziskanische Familie (Belgiens und der Niederlande) rufen dazu auf, am 4. Oktober 2019 um 14 h die Glocken zu läuten anlässlich des 800sten Jahrestages der Begegnung von Franz von Assisi mit Sultan Melek al-Kamil. Um 14 Uhr, zur Zeit des Freitagsgebets der Muslime, soll so ein Friedenszeichen im Sinne des interreligiösen Dialogs im Geiste des heiligen Franziskus gesetzt werden. Franziskus hatte den Ruf des Muezzins erlebt und in seinem Brief an die Lenker der Völker diese aufgerufen, die Menschen zu einem täglichen Friedensgebet zusammenrufen zu lassen. Hieraus hat sich u.a. das Läuten zum „Engel des Herrn“ entwickelt.

Gruß zum Franziskusfest
Am 4. Oktober wird das Fest des hl. Franziskus gefeiert. Zumeist liegt es in der Nähe des Erntedankfestes. Dazu einige Gedanken, die Dr. theol. Dietmar Müßig, Diözesandirektor der päpstlichen Missionswerke im Bistum Hildesheim, zum Evangelium des vergangenen Sonntags geschrieben hat. „Morgen ist es zu spät!“, um „die Klage der Armen ebenso zu hören wie die Klage der Erde“ (Laudato si 49). Jetzt ist die Zeit zum Handeln! Lassen wir uns anrühren, wie Franziskus sich hat anrühren lassen von den Aussätzigen und von allen Geschöpfen…

Neuer INFAG-Vorstand
Bei der INFAG-Mitgliederversammlung in Reute wurde eine neue Leitungsstruktur beschlossen. Es wird zukünftig keinen Gesamtvorstand mehr geben. Für die Region Deutschland-Luxemburg-Belgien wurde ein neuer INFAG-Regionalvorstand gewählt. Neue Vorsitzende ist Sr. Franziska Dieterle (Franziskanerin Vierzehnheiligen). Des Weiteren gehören dem Vorstand an: Sr. Evamaria Durchholz (Franziskanerin Waldbreitbach), Sr. Dorothe Maria Lause (Franziskanerin Luxemburg), Regina Postner (OFS) und Br. Markus Fuhrmann (Franziskaner). Ein Bericht zur Mitgliederversammlung folgt.

Franziskanisches Bekenntnis zum synodalen Weg und zum Klimaschutz
Die Zeit ist Jetzt! Unter diesem Leitmotiv haben sich Vertreterinnen und Vertreter aus 58 franziskanischen Ordensgemeinschaften aus dem deutschsprachigen Raum vom 22. bis 26. September 2019 im Kloster Reute bei Bad Waldsee (Oberschwaben) getroffen. Von Franziskus und Klara von Assisi inspiriert stellen sie sich ihrer Verantwortung für Kirche, Gesellschaft und Bewahrung der Schöpfung. Daher begrüßen und unterstützen sie den von den Deutschen Bischöfen (DBK) und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) initiierten synodalen Weg. Sie setzen sich für eine geschwisterliche Kirche, gegen jedwede Form von Diskriminierung sowie für den Klimaschutz ein. Die Erklärung zum

Sonderbriefmarke – Franziskus und der Sultan
Am 10. Oktober 2019 wird die vom Bundesministerium der Finanzen herausgegebene Sondermarke „Franziskus und der Sultan“ in der Katholischen Akademie in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach der Begrüßung durch Bischof Dr. Georg Bätzing, dem Vorsitzenden der Unterkommission für den Interreligiösen Dialog der Deutschen Bischofskonferenz, folgt ein Dialog über den interreligiösen Austausch heute mit Prof. Dr. Mirjam Schambeck SF, Professorin für Religionspädagogik an der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und Prof. Dr. Amir Dziri, Direktor des Schweizerischen Zentrums für Islam und Gesellschaft, Universität Fribourg.

Musikevent „The Saint and the Sultan“ in München
Das PERA-Ensemble für Alte Musik aus München präsentiert Musik zum Jahr 1219. Das Jahr, in dem sich Franziskus von Assisi und Sultan al-Kamil begegnet sind, und dem die Franziskanische Familie in diesem Jahr zum 800jährigen Jubiläum gedenkt. Das Konzert findet statt am 11. Oktober um 20 h in der Pfarrkirche St. Anna in München-Lehel.

Internationaler Kongress zu Laurentius von Brindisi
In Zusammenarbeit mit den Kapuzinerprovinzen Österreich - Südtirol, Deutschland und der Schweiz findet an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien vom 7. bis 9.11.2019 zum 400. Todesjahr des Heiligen ein internationaler wissenschaftlicher Kongress statt, zu dem Studierende, Ordensleute und Interessierte herzlich eingeladen sind. Am 22. Juli 1619 starb in Lissabon im diplomatischen Dienst des Papstes der Kapuziner Laurentius, auf den Tag genau 60 Jahre nach seiner Geburt in Brindisi (Apulien). Exegetisch und humanistisch gebildet, ragte er bald als Prediger hervor, wurde Provinzial in verschiedenen Provinzen, auch in der Schweiz, und schließlich 1602 bis 1605 Generalminister. Seine hinterlassenen Schriften (zwölf Bände) sind noch wenig studiert. 1959 wurde der 1881 von Leo XIII. heiliggesprochene Laurentius von Papst Johannes XXIII. zum Kirchenlehrer erhoben (doctor apostolicus).
Flyer zum

Kurs für franziskanische Lebensgestaltung
Von Oktober 2019 bis August 2021 bieten die Franziskanerinnen von Vöcklabruck in Zusammenarbeit mit Franziskanern der Provinz Austria einen Kurs für franziskanische Lebensgestaltung an. Der Kurs umfasst neun Studientage innerhalb von zwei Jahren im Mutterhaus der Franziskanerinnen in Vöcklabruck. Behandelt werden franziskanische Themen, die das eigene Leben betreffen, und Ideen zur Umsetzung im persönlichen Alltag. Für die Teilnehmerinnen gibt es im August 2021 die Möglichkeit zur Studienfahrt nach Assisi und anderen franziskanischen Stätten. Flyer zum

Franziskaner verlassen Köln
Erneut müssen die Franziskaner aus Personalmangel einen Standort aufgeben. Viele Brüder kamen am 22. September 2019 in die Pfarrkirche St. Theodor in Köln-Vingst, um gemeinsam mit Br. Markus Fuhrmann, der 9 Jahre als Wohnungslosen-Seelsorger in GUBBIO gearbeitet hat, nun den endgültigen Abschiedsgottesdienst zu feiern. Darunter auch diejenigen, die zusammen mit ihm eine Zeit lang in der Fraternität gelebt und gearbeitet haben.

Sießener Franziskanerin übernimmt Leitung der Nazarethschwestern
Sr. Brigitte Wahl von der Gemeinschaft der Franziskanerinnen von Sießen wird neue Generalassistentin der Nazarethschwestern vom Heiligen Franziskus. Sie leitet damit ab dem 3. Oktober 2019 das Kloster in Goppeln am Stadtrand vom Dresden, dem derzeit 31 Ordensfrauen angehören. Sie tritt in dieser Funktion die Nachfolge von Sr. Maria Daniela Mix an, die den Nazarethschwestern seit Juli 2013 als Generaloberin vorstand. In einem außerordentlichen Generalkapitel Ende März hatten die Schwestern in geheimer Abstimmung mit klarer Mehrheit Bischof Heinrich Timmerevers beauftragt, nach einer geeigneten Kandidatin aus einer anderen Ordensgemeinschaft zu suchen.

Fairer Handel ist in
Vom 13. bis 27. September 2019 findet die diesjährige „Faire Woche" statt. Das Motto lautet „Gleiche Chancen durch Fairen Handel". Die Deutschen nehmen die Aufforderung durchaus ernst: 1,7 Milliarden Euro gaben sie für fair gehandelte Produkte im Jahr 2018 aus - eine Steigerung von 15 Prozent verglichen mit dem Vorjahr, heißt es vom Forum Fairer Handel. Die durchschnittlichen Pro-Kopf-Ausgaben für faire Lebensmittel, Textilien und Handwerksprodukte lagen damit bei 20,50 Euro im Monat. Allerdings: Rund 99 Prozent des Handels seien weiterhin nicht fair.

Franz von Assisi und Sultan al-Kamil begegnen sich - Zwischen Mördern und Mystikern
Wie islamfreundlich war Franz von Assisi? Im Jahr 2019 feiern die Franziskaner ihren Ordensgründer, weil er sich vor 800 Jahren mit Sultan Malik al-Kamil begegnet sein soll. Was genau passierte, ist in der Forschung umstritten. War Franz also ein Prophet des interreligiösen Dialogs?
Ein Beitrag von Corinna Mühlstedt im Deutschlandfunk

Papst Franziskus ernennt Sr. Francoise Massy als Mitglied der Religiosenkongregation
Papst Franziskus hat im Juli 2019 sieben Frauen zu Mitgliedern der Religiosenkongregation ernannt. Es handelt sich um die Leiterinnen vorwiegend sozialkaritativ und missionarisch tätiger Gemeinschaften. Bislang gehörten der „Kongregation für die Institute geweihten Lebens und die Gesellschaften apostolischen Lebens“ neben ihrem Präfekten Kardinal Joao Braz de Aviz ausschließlich Männer an: 21 Kardinäle, 15 Bischöfe, ein Apostolischer Präfekt und 8 männliche Ordensobere. Zu den ernannten Ordensfrauen gehört auch Francoise Massy, Generaloberin der Franziskanerinnen Missionarinnen Mariens.

Vorbereitung des ÖKT 2021
Zu einem ersten Vorbereitungstreffen für den ökumenischen Kirchentag 2021 in Frankfurt traf sich das neue Kernteam von clara.francesco am 09. September 2019 in Vierzehnheiligen. Noch steht das Motto des ÖKT nicht fest, so dass inhaltliche Planungen erst ab dem nächsten Treffen erfolgen können. Dennoch gibt es erste Ideen für eine franziskanische Präsenz und Absprachen über das weitere Vorgehen.

Festakt 50 Jahre Missionszentrale
Anlässlich ihres 50jährigen Bestehens begeht die Missionszentrale der Franziskaner in Bonn ein Festwochenende. Den Auftakt bildete der Festakt am 6. September 2019. Unter dem Motto „Für die Würde des Menschen. Weltweit.“ wurden über 17.000 soziale und pastorale Projekte unterstützt. Rund 500 Gäste – darunter 120 aus 37 Ländern aus den verschiedenen Projekten – würdigten die Arbeit. Die Festrede hielt Armin Laschet, der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen.

Franziskaner verlassen Werl
Am 1. September 2019 endete im westfälischen Wallfahrtsort Werl eine Ära. Der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker hat in einem Gottesdienst die Franziskaner verabschiedet, die 170 Jahre lang eine der größten marianischen Pilgerstätten betreut haben. Maria wird in Werl als „Trösterin der Betrübten“ verehrt. Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde eine Stele eingeweiht, die daran erinnert, dass die Wallfahrt von 1654-1836 von den Kapuzinern und von 1849-2019 von den Franziskanern betreut wurde. Die Wallfahrt wird nun von einem Team aus Dechant Dr. Gerhard Best, Pastor Stephan Mockenhaupt und Gemeindereferentin Ursula Altehenger fortgeführt.

325 Jahre Kreuzkapelle
Die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz können ihr Titularfest in diesem Jahr mit dem 325jährigen Bestehen der Kreuzkapelle feiern.

Am Gründungsort der Gemeinschaft unterhalb des Geländes des St. Josefshauses in Hausen findet am 14. September 2019 um 16 h ein Festhochamt statt. Danach laden die Brüder zu Begegnung und Austausch ein.

Amtszeit der Provinzleitung der Dillinger Franziskanerinnen verlängert
Die Generalleitung hat auf Bitten des Provinzkapitels die Verlängerung der regulären Amtszeit der Provinzleitung der Provinz Bamberg, die zum 31.08.2019 endet, genehmigt bis zum Zusammenschluss der drei deutschen Provinzen zu einer Provinz, der zum 01.01.2021 angestrebt wird. Sollte der Zusammenschluss bis dahin nicht erfolgt sein, so endet die Amtszeit spätestens zum 31.08.2021. Weiterhin im Amt sind also: Sr. M. Martina Schmidt (Bild) als Provinzleiterin, Sr. M. Pernela Schirmer als Provinzvikarin sowie Sr. M. Mattäa Herrler, Sr. Maria Uttenreuther und Sr. M. Carissa Kolbeck als Provinzrätinnen.

Tag der Schöpfung
Am 6. September 2019 wird der ökumenische Tag der Schöpfung unter dem Motto „Salz der Erde“ begangen. Die Veranstaltung findet auf dem Gelände der Bundesgartenschau in Heilbronn statt. Das Motto nimmt nicht nur Bezug auf die entsprechende Bibelstelle (Mt 5,12), sondern auch auf die großen Salzvorkommen Heilbronns. Die Eröffnung nehmen der Vorsitzende der ACK Deutschland, Erzpriester Radu Constantin Miron, und der Vorsitzende der ACK Baden-Württemberg, Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele, vor. Anschließend hält der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Festrede. Nähere Informationen unter...

Weltversammlung „Religions for Peace“ erstmalig in Deutschland
Vom 20.-23. August 2019 haben rund 900 Vertreter von 17 verschiedenen Religionen – unter ihnen Christen, Muslime, Hinduisten, Buddhisten und Juden – an der Weltversammlung „Religions for Peace“ in Lindau am Bodensee teilgenommen. Die Konferenz stand unter dem Motto: „Für unsere gemeinsame Zukunft sorgen – das Gemeinwohl für alle fördern“. Sie wurde von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnet. Das Treffen fand erstmalig in Deutschland statt. Das Wahrzeichen der Konferenz ist der "Ring for peace". Die Abschlusserklärung in Englisch...

Hospitalschiff Papa Francisco für Amazonas eingeweiht
Am Wochenende 17./18. August 2019 wurde in Belem das Hospitalschiff „Papa Francisco“ eingeweiht. Neben vielen Vertretern der Franziskaner und ihrem Guardian Frei Francisco waren auch der Erzbischof von Belém, Dom Alberto Taveira Corrêa, und Monsignore Massimo Catterin als Vertreter des Nuntius in Brasilien zugegen.

Die Siessener Franziskanerin Sr. Ruth Rottbeck ist als Ärztin eine der Mitarbeiterinnen auf dem Hospitalschiff.
Daher nahm auch die Generaloberin von Siessen, Sr. Anna Franziska, und Sr. Iris aus dem Generalrat an der Einweihungsfeier teil.

FI-Jahresbericht 2018
Auch für 2018 legt Franciscans International wieder den jährlichen Rechenschaftsbericht vor. Darin finden sich nach den Schreiben des Vorsitzenden Br. Joseph Rozansky OFM und des Geschäftsführers Br. Markus Heinze OFM die Aktivitäten in Zahlen, Berichte über die globalen Aktivitäten, die Regionalprogramme für Afrika, Amerika und Asien-Pazifik sowie der Finanzbericht. Im 30. Jahr des Bestehens kann die Franziskanische Nichtregierungsorganisation mit Dank auf ihren Beitrag im 29. Jahr zugunsten der Menschenrechte zurückschauen.

Festtag der hl. Klara von Assisi
Mit Assisi verbinden wir automatisch den hl. Franziskus. Er ist der berühmteste Sohn dieser umbrischen Stadt. Doch diese Stadt Assisi hat damals auch eine besondere Frau hervorge-bracht. Eine Frau, die fast 60 Jahre alt geworden ist und schon zu Lebzeiten im Ruf der Heiligkeit stand. Die erste Frau der Kirchengeschichte, die eine eigene Ordensregel geschrieben hat. So kamen Kardinäle und Päpste nicht umhin, sich mit ihrer eigenwilligen Vorstellung von einem weiblichen Leben in der Nachfolge Christi auseinanderzusetzen.
Einige biografische Linien zu ihrem Festtag am 11. August...

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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 19.09.2020 13:21