pace e bene

Herzlich willkommen auf den Internetseiten
der Interfranziskanischen Arbeitsgemeinschaft – INFAG

A K T U E L L E S

Österreich: www.infag.at - Schweiz: www.infag.ch

600. Todestag der Guten Beth von Reute
Am 25. November 1420 verstarb in Reute Schwester Elisabeth Achler, besser bekannt als „die selige Gute Beth“ im Alter von 34 Jahren. Ihr Geburtstag ist ebenfalls der 25. November im Jahr 1386. Mit 17 Jahren zieht sie von Waldsee in eine Klause nach Reute, um dort ein franziskanisches Leben in Armut und Gebet zu führen. Viele Gebetserhörungen bringen ihr Ehrentitel wie „Wundertäterin Oberschwabens“ oder „Helferin in allen Nöten“ ein. Durch die Jahrhunderte, bis heute kommen zahlreiche Menschen mit ihren Nöten und Freuden an ihr Grab und bitten „die Gute Beth“, die 1766 von Papst Clemens XIII. seliggesprochen wurde, um Fürsprache in ihren Anliegen.
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Festtag der heiligen Elisabeth
Wir verändern die Welt und die Welt verändert uns. Dieses Wechselspiel betrachtet der Provinzialminister der Deutschen Franziskanerprovinz Cornelius Bohl anlässlich des Patronatsfestes am 19. November. Elisabeth wurde durch die Welt ihrer Zeit geprägt und hat ihre Zeit geprägt, obwohl ihr nur wenige Lebensjahre vergönnt waren.
Was macht die Welt augenblicklich mit mir und mit uns? Kann es sein, dass in dem, was die Umstände mit mir machen, Gott etwas an mir tut? Höre ich aus meiner Welt einen Ruf Gottes? Dann könnte ich darauf antworten, indem ich irgendwo bewusst Nein oder Ja sage, Abschied nehme, Neues probiere, etwas konkret anpacke...
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Franziskus – eine gefährliche Erinnerung
„Was ist Friedenstheologie?“ Das Ökumenische Institut für Friedenstheologie hat ein Lesebuch herausgegeben, in dem 22 Autorinnen und Autoren eine Antwort auf diese Frage versuchen. „Von der Torheit des Evangeliums. Franziskus – eine gefährliche Erinnerung“ lautet der Beitrag, den Br. Stefan Federbusch beigesteuert hat. Franziskus, der in den Fußspuren Jesu dessen Gewaltlosigkeit praktiziert hat. „Eine gefährliche Erinnerung an einen, der vorgelebt hat, dass das jesuanische Projekt tatsächlich geht… wenn ich denn gehe und mich traue, es in der von Jesus geforderten Radikalität zu leben.“ Der Artikel zum
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Eine Buchbesprechung zum
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40 Jahre Ökumenische FriedensDekade
Vom 8.-18. November 2020 wird die diesjährige Ökumenische FriedensDekade durchgeführt. Sie steht unter dem Motto „Umkehr zum Frieden“. Die Idee zur FriedensDekade (anfangs “Friedenswoche” genannt) stammt aus den Niederlanden. Um das Engagement der Kirchenmitglieder für Friedensfragen zu stärken hatte dort der “Interkirchliche Friedensrat” die Friedenswoche eingeführt. 1980 wurde die Idee wurde die Idee gleichzeitig in West- und Ostdeutschland aufgenommen. Die FriedensDekaden haben die Gemeinschaft der Kirchen gefördert, den Zusammenhalt der Christinnen und Christen in Ost- und Westdeutschland verstärkt und das Friedensthema in ökumenischer Breite zu einem Schwerpunkt im Kirchenjahr gemacht.
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INFAG-Vorstandssitzung in Hermeskeil
Der INFAG-Vorstand traf sich kurz vor dem Corona-Teillockdown zu seiner Sitzung in Hermeskeil. Die Vorsitzende Sr. Franziska Dieterle ist aus gesundheitlichen Gründen von ihrem Amt zurückgetreten, wird aber weiter im Vorstand mitarbeiten. Das Amt des kommissarischen Vorsitzenden übernimmt bis zur nächsten Wahl Br. Markus Fuhrmann. Weitere Themen der Sitzung betrafen die interfranziskanische Koordinationsgruppe, die Weggemeinschaften, die neue Homepage, das Noviziatsprojekt 2021, die Sichtung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung sowie 800 Jahre franziskanische Präsenz in Deutschland mit den geplanten Aktivitäten in Augsburg.
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Neue Weggemeinschaft in Au am Inn
In Au am Inn hat sich eine neue Weggemeinschaft gegründet. Am Franziskustag (4. Oktober) legten die Leiterin Christa Einsiedler sowie sechs weitere Frauen ihr Versprechen der „Einfachheit, Verbundenheit und Hingabe“ für sechs bzw. drei Jahre ab. Entstanden ist die Weggemeinschaft aus dem „Franziskanischen Aufbruch“, zu dem die Franziskanerinnen sechs Mal im Jahr einladen. Sie versteht sich als neue „Bewegung“ des „Dazwischen“ – zwischen den Ordensgemeinschaften, Priestern und Laien, zwischen Kirche und Welt, zwischen den Konfessionen… Ein Aufbruch, zwischen allen, die guten Willens sind und in Sorge um diese Welt, um die Zukunft der Kirche, um die Schöpfung.
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Einkleidung bei den Solanusschwestern
Die Franziskanerinnen in Landshut freuen sich über ihre neue Novizin Schwester Marjam. Katreen Marzena (27) wurde am 4. Oktober 2020 in der Kapelle der Solanusschwestern ein-gekleidet und erhielt das Ordenskleid, den weißen Schleier und das Tau, das Segens- und Kreuzzeichen der franziskanischen Familie, die Lebensform der Gemeinschaft sowie ihren neuen Schwesternnamen Marjam. Die 27-jährige ist Christin aus Ninive im Irak und lebt seit Oktober 2002 in Deutschland. Für sie beginnt nun das zweijährige Noviziat, das der vertieften Einübung in die franziskanische Lebensform als Solanusschwester dient.
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Ein Besuch bei Deutschlands jüngster Nonne
Aus Annika Zöll wurde im August 2020 Schwester Jakoba. Die 24-Jährige aus dem sauerländischen Olpe hat sich entschieden, Franziskanerin zu werden. Der Zeitschrift "Frau und Mutter" gibt sie einen Einblick in das Klosterleben, in die Gedanken, die hinter ihrem Entschluss standen und was an ihrem Gottesbild kratzt. Auch wenn die Begrifflichkeit „Nonne“ wie so häufig durch die Medien falsch gewählt ist, bietet der Beitrag durch sprechende Bilder und den Interviewtext Impressionen, was es heißt, heute als junger Mensch in Deutschland in einen Orden einzutreten.
Hier der Link zur Online-Version.
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Franziskaner Pierbattista Pizzaballa neuer Patriarch von Jerusalem
Der 55-jährige Franziskaner Pierbattista Pizzaballa wird Nachfolger des Jordaniers Fouad Twal. Dieser hatte das Amt von 2008 bis zu seiner Emeritierung 2016 inne. Pizzaballa verwaltete das Patriarchat, das neben Israel und den Palästinensergebieten auch Jordanien und Zypern umfasst, seitdem als Apostolischer Administrator. Der neue Patriarch ist in Cologno al Serio in der Diözese Bergamo geboren, studierte Theologie in Rom und Jerusalem und wurde 1990 zum Priester geweiht. Der Franziskaner war zwölf Jahre lang Kustos im Heiligen Land und damit oberster Hüter der katholischen Stätten. Zuvor arbeitete er für seinen Orden als Seelsorger für die hebräischsprachigen Christen in Jerusalem.
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Tagung der Johannes-Duns-Scotus-Akademie 2020
Vom 20.-23. Oktober 2020 fand die alle zwei Jahre durchgeführte Tagung der Johannes-Duns-Scotus-Akademie im Exerzitienhaus Hofheim statt. Sie stand unter dem Titel: Der franziskanische Weg zum Menschen von heute. Sie bildete die Fortführung der Tagung von 2018, bei der es um den inneren Weg des Menschen ging. Insgesamt neun Referentinnen und Referenten trugen dazu ihre Gedanken bei. Eine gelungene Mixtur aus Theorie und Praxis, aus Historie und dem Leben heute.
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100 Jahre Kapuziner in Zell
100 Jahre Franziskaner in Halle
Jeweils auf 100 Jahre Präsenz können Kapuziner und Franziskaner in Zell am Harmersbach bzw. in Halle an der Saale zurückblicken. Coronabedingt waren jeweils nur kleinere Feiern möglich. In Zell hielt Weihbischof Birkhofer den Festgottesdienst in der Wallfahrtskirche, in der Pfarrkirche Dreieinigkeit in Halle Provinzialminister Cornelius Bohl.
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Das Tau im Logo der infagNeue Infag-Nachrichten erschienen
Die Ausgabe 3/2020 enthält nach dem Geistlichen Wort und dem Neuesten aus der Geschäftsführung diesmal einige Berichte von Einfachen und Ewigen Professen sowie von einer Priesterweihe. Wie üblich finden sich Impressionen von Veranstaltungen der Franziskanischen Familie, darunter von General- und Provinzkapiteln, und eingestreut einige Buchtipps.
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Kein Weihnachten in Moria
Die Interfranziskanische Arbeitsgemeinschaft (INFAG) hat sich als Mitträger der Kampagne „Kein Weihnachten in Moria“ angeschlossen. Die von pax christi initiierte Kampagne fordert dazu auf, die in menschenunwürdigen Verhältnissen auf den griechischen Inseln lebenden Flüchtlinge in Deutschland aufzunehmen. Dazu sollen die Bundestagsabgeordneten des jeweiligen Wahlkreises angesprochen werden, um sie für einen interfraktionellen Antrag zu gewinnen, mit der die Bundesregierung aufgefordert wird, aus dringenden humanitären Gründen die Menschen aus den Flüchtlingslagern auf den griechischen Ägäis-Inseln in Deutschland aufzunehmen.
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Informationen für die (Ordens)Gemeinschaften
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Buchtipp: Janusblut
Wieviel Franziskanisches und Klarianisches der Krimi „Janusblut. Der Templer Code“ enthält, offenbart erst seine Lektüre. In ihrem Debütroman greift Sylvia Vandermeer verschiedene Elemente aus der franziskanischen Tradition auf wie die Begegnung von Franziskus mit dem Sultan oder den Sonnengesang. Dass sich des Rätsels Lösung gerade in einem ehemaligen Klarissenkloster findet, ist ebenfalls kein Zufall, sondern gezielte Komposition einer Autorin, die sich der franziskanischen Tradition und Familie verbunden weiß. Näheres in einer Buchrezension zum
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Sr. Marie-Sophie Schindeldecker ist neue Provinzoberin in Sießen
Sr. Marie-Sophie Schindeldecker wird als Provinzoberin für die nächsten sechs Jahre an der Spitze der deutschen Sießener Franziskanerinnen stehen. Vom 1.-4. Oktober 2020 tagte das Provinzwahlkapitel im Kloster Sießen. Bei der Wahl am 4. Oktober wurde die 47-jährige Sr. Marie-Sophie in das Amt der Provinzoberin gewählt. Als Provinzvikarin wurde die 57-jährige Sr. M. Elsbeth Bischof gewählt, als Provinzrätinnen Sr. M. Kathrin Prenzel, Sr. M. Anke Oswald und Sr. M. Doris Leik. Im Rahmen eines mehrjährigen Strukturprozesses wurde der deutsche Teil der Kongregation mit den Schwestern in Deutschland, Schweden und Italien Anfang des Jahres 2020 zur Deutschen Provinz erhoben.
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Feierliche Profess in Waldbreitbach
Am Fest des Heiligen Franziskus, am 4. Oktober 2020, feierte Sr. M. Diane Tobossi ihre Ewige Profess und band sich damit für ihr ganzes Leben an die Ordensgemeinschaft der Waldbreitbacher Franziskanerinnen. Die 39-Jährige stammt aus Benin. Sie hat an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar ein Theologiestudium absolviert.
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Papstenzyklika "Fratelli tutti" beruft sich auf Franziskus
Papst Franziskus beruft sich in seiner neuen Enzyklika „Fratelli tutti“ wie bereits in der Enzyklika „Laudato si“ auf den heiligen Franziskus von Assisi (1181/82-1226). Der „Heilige der geschwisterlichen Liebe, der Einfachheit und Fröhlichkeit“, habe ihn nach dem 2015 veröffentlichten Lehrschreiben «Laudato si» auch veranlasst, „diese neue Enzyklika der Geschwisterlichkeit und der sozialen Freundschaft zu widmen“, so der Papst auf Twitter. „Sorge tragen um die Welt, die uns umgibt und uns erhält, bedeutet Sorge tragen um uns selbst. Wir müssen uns aber zusammenschließen in einem 'Wir', welches das gemeinsame Haus bewohnt“. Es bedürfe einer globalen Gesellschaftsordnung nach den Maßstäben von Geschwisterlichkeit und Freundschaft.
Der Text der Enzyklika findet sich unter
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„Fratelli tutti“ – Erklärungen zum Namen der neuen Papstenzyklika
Am 3. Oktober 2020 wird Papst Franziskus seine dritte Enzyklika, die am Festtag des hl. Franziskus, am 4. Oktober erscheint, in Assisi unterzeichnen. Sie beginnt mit den Worten und trägt daher den Titel „Fratelli tutti“. Es handelt sich um ein Zitat aus einem Brief des hl. Franziskus. Im Vorfeld gab es heftige Diskussionen, ob „fratelli“ nur „Brüder“ bezeichne oder im Sinne des deutschen Begriffs „Geschwisterlichkeit“ zu verstehen sei. Eine Erläuterung des schweizer Franziskusforschers Niklaus Kuster OFMCap.
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Kapitel der schweizer Franziskanerkustodie
Vom 21.-24. September 2020 fand das Schweizer Kustodiekapitel unter dem Delegierten des Provinzials Emmeran Stacheder OFM statt. Dazu stellte Generalvisitator Franz Leo Barden den Bericht seiner Visitation der Kustodie vor. Neuer Kustos ist Br. Christoph-Maria Hörtner. In der Kustodieleitung sind die Brüder Paul Zahner (Kustodiesekretär), Hans Lenz (Postulatsleiter), Jean Langertz und Mathias Müller.
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Menschenkette für Klimagerechtigkeit
Am 25. September 2020 fand ein globaler Klimastreik und- Aktionstag statt, an dem "Churches for Future" zu weltweiter Solidarität aufgerufen haben. Aus der Franziskanischen Familie beteiligten sich die Oberzeller Franziskanerinnen und ihre Mitarbeitenden mit einer Menschenkette entlang der Klostermauer.
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Franziskaner-Minoriten wagen Neugründung in Lage im Bistum Osnabrück
Dass Ordensgemeinschaften neue Niederlassungen gründen, ist in Deutschland in der Gegenwart eher eine Seltenheit geworden. Die Franziskaner-Minoriten der Provinz St. Elisabeth haben sich nun bei einem Außerordentlichen Provinzkapitel am 20. September 2020 im Konvent Schwarzenberg zu genau solch einem Schritt entschlossen – 63 Jahre nach der letzten Klostergründung der deutschen Minoritenprovinz: 1957 war der Konvent Bonn wiedergegründet worden. Die Minoriten ziehen das im Sommer 2020 aufgelöste Kloster der kontemplativen Dominikanerinnen in der Kommende Lage (Gemeinde Rieste).
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Erstprofess in Sießen
Ihre Erstprofess legten die Schwestern Sophia, Elija und Maja (vorne von links) am 19. September 2020 in Sießen ab. "Was ihr jetzt vollzieht, ist tatsächlich ein Bekenntnis eures Glaubens," so die Worte von Sr. Anna Franziska Kindermann. Ein Bekenntnis zu dem, der euch selbst gerufen hat zur Hingabe an Gott. Die Mystikerin Madeleine Delbrêl formuliert es in ihrem Gebetsbuch so: "Ich will, was Du willst, ohne mich zu fragen, ob ich es kann."
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Treffen der Weggemeinschaften
Am 12. und 13. September 2020 trafen sich in Hofheim die Vertreter:innen von Weggemeinschaften, OFS, Vivere sowie pace e bene. Das jährliche Austauschtreffen widmete sich in diesem Jahr dem Thema „Charisma“. Es verdeutlichte einmal mehr, wie sich die verschiedenen franziskanischen Gemeinschaften in der bunten Vielfalt der franziskanisch-clarianischen Familie in ihrer jeweiligen Ausprägung ergänzen und bereichern.
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Statement der INFAG zur Flüchtlingsfrage
Franziskanische Gemeinschaften betroffen über die Verhältnisse in Moria
Als franziskanische Schwestern und Brüder sind wir betroffen und besorgt über die katastrophalen Verhältnisse geflüchteter Menschen, die durch die Brände im Flüchtlingslager Moria drastisch verschärft worden sind. Wir appellieren dringend an die politischen Entscheider in Deutschland und den europäischen Nachbarländern, die betroffenen Menschen unverzüglich aufzunehmen und für menschenwürdige Unterbringung und Unterstützung zu sorgen. Wir franziskanische Gemeinschaften werden dies nach Kräften unterstützen.

Neue Franziskanische Akzente
Bd. 26 Heribert Arens / Martino Machowiak: Lebendig alt sein
Viele Bücher zum Thema Alter reden vom alt werden, kaum eines vom alt sein. Dieses Buch redet bewusst vom alt sein. Die Frage lautet nicht: Wie werde ich alt? Sondern: Wie bin ich alt? Heribert Arens und Martino Machowiak ist ein anderer Akzent wichtig: lebendig sein! Auch alte Menschen können lebendig, mit Lebenslust, Lebensenergie und der Frage "Was kann ich erst jetzt?" ihre Tage gestalten, selbst wenn das Alter ihnen Schweres zumutet.
 
Bd. 27 Stefan Knobloch: Das Hiersein übertreffen. Gottsuche in der Gegenwartsliteratur
Franz von Assisi war ein Literat. Man denke nur an seinen Sonnengesang. Er war in seinem ganzen Leben wie in seinem Schreiben ein Verweis auf Gott. Auch heute können Literaten unterschiedlichster Coleur in eindrücklicher Weise die Gottesfrage aufwerfen. Zwei von ihnen stehen in diesem Band exemplarisch dafür: Elazar Benyoetz, ein israelischer Schriftsteller, insbesondere mit seiner Veröffentlichung „Aberwenndig. Mein Weg als Israeli und Jude ins Deutsche“; und Ulla Hahn mit ihrem Werk „Wir werden erwartet“.
Buchinformation zum
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Priesterweihe bei Kapuzinern
Der Bischof des Bistums Münster, Felix Genn, hat den Kapuziner Jens Kusenberg am 6. September 2020 zum Priester geweiht. Der Gottesdienst zur Weihe fand im St.-Paulus-Dom Münster statt. Das Leitmotiv des Kapuziners Br. Jens lautet: Arm dem armen Christus folgen. „Ich weiß, wie schwach und alleingelassen ich ohne die anderen bin. Ich bin nichts ohne meine Gemeinschaft und nichts ohne den Gott, der für mich Mensch geworden ist“, sagt er.
Wegen der Corona-Pandemie musste die für Mai geplante Weihe des Kapuziners in den September verlegt werden. Am 27. September feiert Jens Kusenberg seine Heimatprimiz in St. Marien-Rothebusch in Oberhausen. Zum 4. Oktober wechselt Br. Jens, der bisher als Diakon in Frankfurt gearbeitet hat, als Kaplan in den Pfarrverband Isarvorstadt in die bayerische Landeshauptstadt München.
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Corona-Pandemie: Krise als Herausforderung
Die aktuelle Corona-Pandemie prägt weltweit das gesellschaftliche Leben und beeinträchtigt die Wirtschaft. Die franziskanische Zeitschrift TAUWETTER für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung widmet sich in zwei Ausgaben dem Thema. Heft 2/2020 „Krise als Herausforderung“ beschreibt die aktuelle Situation und die medizinischen, politischen, sozialen und theologischen Aspekte, die sich angesichts von Covid-19 aufgetan haben.
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Corona-Pandemie: Krise als Kairos
Heft 3/2020 „Krise als Kairos“ beleuchtet die Zeit nach Corona und die Chancen sowie Veränderungsnotwendigkeiten, die die Pandemie für Ökonomie, Ökologie und Ekklesiologie aufgezeigt hat.
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Franziskaner verlassen Berlin – St. Ludwig
Am 30. August 2020 verabschiedeten sich die Franziskaner aus der Pfarrei St. Ludwig in Berlin-Wilmersdorf. 1986 hatten sie in der Berliner Innenstadtpfarrei die Seelsorge übernommen und St. Ludwig zu einem der profiliertesten Kirchorte in der Hauptstadt gemacht.
Nun sagten sie trotz vieler Proteste aufgrund des Personalmangels Adieu.
Mit dem Kloster und der Suppenküche in Pankow bleiben die Franziskaner aber in Berlin präsent.
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Schöpfungszeit 2020: Weinklang
Die Wochen vom 1. September bis 4. Oktober werden in vielen christlichen Kirchen als "Schöpfungszeit" begangen. Beteiligt sind etwa der Lutherische Weltbund, der Ökumenischen Rat der Kirchen, das Global Catholic Climate Movement und das Umweltnetzwerk der Anglikanischen Gemeinschaft. Der 4. Oktober ist der Festtag des heiligen Franz von Assisi (1181/82-1226), der als Patron des Umweltschutzes verehrt wird.
Der zentrale Eröffnungsgottesdienst zum ökumenischen Tag der Schöpfung der ACK wird in diesem Jahr am 4. September um 16 h in Landau sein. Veranstaltungshinweise und Materialien finden sich unter
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Feierliche Profess bei den Franziskanern
Am 29. August 2020 legte Br. Johannes Roth in Ohrbeck seine Feierliche Profess ab. Für die Franziskaner wird es die vorerst letzte Feier dieser Art sein. Von daher freuten sich die rund 40 gekommenen Brüder sowie die weiteren Gäste über den Entschluss von Br. Johannes, sich auf Lebenszeit an die Gemeinschaft der Minderen Brüder zu binden und in den Fußspuren Jesu Christi zu gehen. Die Feier fand coronabedingt im großen Parkgarten der Bildungsstätte Haus Ohrbeck statt.
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Einkleidung in Olpe
Die Franziskanerinnen von Olpe freuen sich, dass sie nach längerer Zeit mal wieder eine Einkleidung begehen konnten. Am Festtag der hl. Klara, am 11. August 2020, wurde Annika Zöll ins Noviziat aufgenommen. Von Provinzoberin Sr. Scholastika Kaiser bekam sie nicht nur die Ordenskleidung, sondern auch den neuen Namen: Sr. M. Jakoba.
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775. Todestag von Alexander von Hales
Franziskus von Assisi hatte noch Vorbehalte gegen jede wissenschaftliche Theologie. Keine Berührungsängste hatte dagegen der bedeutende Pariser Scholastiker und spätere Franziskaner Alexander von Hales. Er lehrte in Paris, mit rund 110.000 Einwohnern um das Jahr 1200 nach Palermo die zweitgrößte Metropole Europas - und ein Treibhaus für das zarte Pflänzlein der Wissenschaft. Professoren und Studierende sammelten sich hier in der Bewegung der Scholastik, der Theologie und christlichen Philosophie des Mittelalters. Vor 775 Jahren, am 21. August 1245, starb er in Paris.
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Kommentar zur Instruktion
Die Kleruskongregation hat am 20. Juli 2020 eine Instruktion „Die pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche“ veröffentlicht. Diese ist auf massive Kritik gestoßen, da sie angesichts des Priestermangels lediglich auf bisherige Regelungen des Kirchenrechts von 1983 verweist, ohne wirklich neue Wege für die Pfarrei aufzuzeigen, um „pulsierendes Zentrum der Evangelisierung zu sein“. „Roma locuta, causa finita“ – Rom hat gesprochen und die Sache ist beendet – wieder einmal! Ein Kommentar zum
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Noviziatsprojekt 2021
Die INFAG bietet vom 10. Mai bis 10. Juli 2021 ein weiteres Noviziatsprojekt an. Es findet in Luxemburg statt und wird von Sr. Beatrice Kohler (Franziskanerin - Baldegg) und Sr. Elvira Reuberger (Franziskanerin - Amstetten) begleitet.
An dem Projekt teilnehmen können Novizinnen im 1. oder 2. Ausbildungsjahr, Postulantinnen, die kurz vor dem Noviziat und Erstprofessinnen, die kurz nach dem Noviziat stehen. Gemeinschaften, die Interesse haben, wenden sich bitte an die INFAG-Geschäftsstelle.

Sr. M. Karin Berger neue Generaloberin in Sießen
Seit dem 1. August tagt das Generalkapitel in Sießen. Am 11. August 2020 wählten die Delegierten der Kongregation eine neue Generalleitung. Neue Generaloberin ist Sr. M. Karin Berger, Generalvikarin Sr. M. Tanja Lohr und Generalrätin Sr. M. Emanuela Tieze. Weltweit hat die Kongregation der Franziskanerinnen von Sießen derzeit ca. 300 Mitglieder, die in Deutschland mit verschiedenen Niederlassungen, in Südafrika und Brasilien sowie in Italien und Schweden tätig sind.
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Neue Generalleitung in Schönbrunn
Am 8. August 2020 haben die Franziskanerinnen von Schönbrunn Sr. Maria Gabriele Konrad zur Generaloberin gewählt. Sr. Maria Johanna Süß, Sr. Maria Barbara März und Sr. Maria Elisabeth Schemmerer sind zu Generalrätinnen bestimmt worden. Das Generalkapitel der Franziskanerinnen von Schönbrunn vom 03.-07. August 2020 stand unter dem Motto „Seid mutig, entschlossen, habt keine Angst, Gott selber wird mit euch ziehen!“ (Deut. 31,6)
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Brief zum Klarafest 2020
Der Generalminister der Franziskaner – Br. Michael Anthony Perry – hat seinen Gruß an die Klarissen zum Klarafest am 11. August in Anlehnung an ein Wort von Papst Johannes Paul II. unter den Gedanken gestellt „Der Herr rettet uns nicht vor der Geschichte, sondern in der Geschichte“. Er betrachtet die Situation der Klarissen während der Coronazeit mit all den Schwierigkeiten, macht aber auch Hoffnung: „Diese Solidarität transformiert die Grenzen menschlicher Grenzen, um jede menschliche Person, jedes Lebewesen einzuschließen, und ermöglicht uns, unsere wahre Identität als miteinander verbundene Wesen anzunehmen, die in einem gemeinsamen Zuhause leben“. Der Brief zum
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Explosion in Beirut zerstört auch Franziskanerkonvent
Die gravierende Explosion im Hafen von Beirut im Libanon am 4. August 2020 hat auch den rund 800 m entfernten Konvent der Franziskaner inklusive der Kirche schwerst beschädigt. Bruder Roger Saad, ein Franziskaner aus dem Libanon, der zur Kustodie des Heiligen Landes gehört und seit vier Jahren im Kloster in Beirut als Ökonom tätig ist, beschreibt die Katastrophe. Auch im Franziskanerkloster in Harissa barsten die Fensterscheiben. Die Brüder vor Ort bitten um das Gebet, aber auch um finanzielle Unterstützung.
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75 Jahre Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki
Vor 75 Jahren, am 6. und 9. August 1945, wurden die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. 65.000 Menschen verdampften und verbrannten auf der Stelle, bis zum Ende des Jahres starben mehr als 200.000. Diese Opfer mahnen uns, die katastrophalen humanitären Folgen von Atomwaffen zu erkennen und für eine Welt ohne Atomwaffen einzustehen! Orte und Termine von Gedenkveranstaltungen sowie Aktionsanregungen auf der Webside von Ohne Rüstung leben...
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Noviziatsaufnahme und Erstprofess in Reute
Die Franziskanerinnen von Reute freuen sich, dass drei junge Frauen am 02. August 2020 einen weiteren Schritt auf dem Weg der Ordensausbildung wagen. Die beiden Novizinnen Sr. Jakoba Gäbler (36) und Sr. Tobia Hartmann (27) legten ihre Erstprofess ab, Postulantin Sonja Eisele (33) wurde eingekleidet und ins Noviziat aufgenommen. Sie erhielt den neuen Schwesternnamen Evamaria.
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Buchtipp: Franziskus von Assisi. Geschichte und Erinnerung
Bereits im vergangenen Jahr (2019) ist die deutsche Übersetzung der französischen Franziskus-Biografie des Mediävisten André Vauchez von 2009 erschienen. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie dem „Nachleben“ des Heiligen besondere Aufmerksamkeit widmet, angefangen von seiner Heiligsprechung, seinem „zweiten Tod“ sowie den Bildern und Mythen, die vom Mittelalter bis heute über ihn existieren. Ein weiterer Teil beschäftigt sich mit der Franziskanischen Neuheit anhand der Schriften von Franziskus. Eine Buchbesprechung zum
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Bischof Jung eröffnet Franziskusweg in Handthal
Am 24. Juli 2020 wurde ein neuer Franziskusweg feierlich eingeweiht. Er befindet sich im Steigerwald nahe dem kleinen Dorf Handthal. Handthal ist ein Ortsteil des Marktes Oberschwarzach im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt (östlich von Würzburg). Neben dem Franziskusweg weihte der Würzburger Bischof Franz Jung auch die frisch renovierte Magdalenen-Kapelle ein. Zuvor hatte Jung im Steigerwaldzentrum bereits die Wanderausstellung "Was uns angeht" eröffnet. Der Franziskusweg greift verschiedene Tierlegenden rund um den Heiligen aus Assisi auf.
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