pace e bene

Herzlich willkommen auf den Internetseiten
der Interfranziskanischen Arbeitsgemeinschaft – INFAG

A K T U E L L E S

Österreich: www.infag.at - Schweiz: www.infag.ch

BR - Beitrag „Auf den Spuren des Heiligen Franziskus“
„Arm und doch so reich“. Unter diesem Motto sendet der Bayerische Rundfunkt am 12. Mai von 19 – 19.30 Uhr Uhr einen Beitrag in der Reihe „Stationen“. 2021 feiern die franziskanischen Orden in Deutschland – Franziskaner, Kapuziner und Minoriten – ein besonderes Jubiläum: Vor 800 Jahren kamen die ersten „Minderbrüder“ nach Deutschland. Mit der Erlaubnis der Ortsbischöfe zu Predigt und Niederlassung gründeten sie erste Stationen in den großen Städten. Was ist aus der ursprünglichen Idee geworden? Wen begeistern heute franziskanische Werte wie Armut, Dialog der Religionen, soziale Verantwortung?
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Renovabis-Pfingstaktion
Mit dem Leitwort „DU erneuerst das Angesicht der Erde. Ost und West in gemeinsamer Verantwortung für die Schöpfung“ nimmt Renovabis für die Pfingstaktion 2021 die ökologischen Herausforderungen und damit unsere christliche Verantwortung für die Schöpfung in den Blick. Br. Stefan Federbusch hat dazu Gottesdienstbausteine für die Eucharistiefeier am 7. Sonntag der Osterzeit sowie für einen Hausgottesdienst erstellt. Darin wird die franziskanische Schöpfungstheologie aufgegriffen. Der Auszug aus den Liturgischen Hilfen zum
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INFAG-Seminar online
Das Treffen mit/für/von franziskanisch engagierte(n) Menschen vom 05. - 06. Juni 2021 findet online statt. Da die Pandemie-Entwicklung nicht abschätzbar ist, gibt es an dem Wochenende ein Online-Angebot über Zoom. Die franziskanische Familie ist groß und bunt. Thema dieses Treffen: Wo können wir einen Impuls in unserer Gesellschaft setzen und uns gemeinsam engagieren… Aus diesem Grunde sollen sich „Alle“ angesprochen und niemand ausgeschlossen fühlen: Weggemeinschaften, Assoziierte, Freundeskreise, der OFS, Vivere, Pace e bene etc. Der aktualisierte Flyer zum
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Spiritualitätsweg online
Angesichts der Einschränkungen bedingt durch die Corona-Pandemie bietet die INFAG die Möglichkeit zum Kennenlernen des Franziskanischen Spiritualitätswegs und zum Austausch über einzelne Themen in einem Online-Format an. Der vierte Termin findet am 14.05.2021 mit "Mit allen Sinnen Gott begegnen" statt. Die Termine und weitere Informationen finden Sie im Flyer zum
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Webinar zu Franziskanischer Schöpfungsspiritualität
Zum Abschluss des Jubiläumsjahres der Enzyklika Laudato si' veranstaltet die Thomas-Morus-Akademie in Bensberg Online-Akademieabende in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Umweltmanagement des Erzbistums Köln. Am 4. Mai 2021 (19 h) stellt Br. Stefan Federbusch ofm unter dem Titel „Mit Ehrfurcht vor und in der Schöpfung leben“ Grundzüge der franziskanischen Schöpfungsspiritualität vor. Sie lädt zu einem tiefergehenden Umdenken im Verhältnis zur Schöpfung ein: In einer universalen Geschwisterlichkeit können wir unserer Verantwortung für das „gemeinsame Haus“ gerecht werden. Flyer zum
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500 Jahre Reichstag zu Worms
Der April 1521 wurde zu einer entscheidenden Etappe der Reformation. Martin Luther hat vor Kaiser Karl V. auf dem Reichstag zu Worms zu erscheinen. Auch wenn das Ereignis später hochstilisiert wurde und der Widerruf Luthers nicht wortwörtlich so erfolgte, so haben die tradierten Worte: „Hier stehe ich. Ich kann nicht anders. Gott helfe mir!“ ihre Wirkung bis heute. Angesichts von Corona kann die 500-Jahr-Feier nur eingeschränkt begangen werden.
In Worm stehen die Schuhe Luthers zum Hineinschlüpfen und zur Überprüfung des eigenen Standpunkts.
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Buchtipp: Der Sultan und der Heilige
Lange hat es gedauert, nun ist er endlich da: der wissenschaftliche Forschungsband zur Begegnung von Sultan al-Malik al-Kamil und Franz von Assisi im Jahr 2019. Der interdisziplinäre Sammelband fragt zunächst nach der historischen Verlässlichkeit der Begegnung des Franz von Assisi mit dem ayyubidischen Sultan al-Kamil und schildert gleichzeitig, welche Formen der kulturellen Rezeption und theologischen Reflektion daraus resultierten. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob aus der historischen Begegnung auch ein gemeinsamer Erinnerungsort von Christen und Muslimen in der Gegenwart werden kann. Buchinformation
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20 Jahre Charta Oecumenica
Die Charta Oecumenica war nach einem mehrjährigen Konsultationsprozess von Repräsentanten der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) und des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) am 22. April 2001 in Straßburg unterzeichnet worden. Die Mitgliedskirchen der ACK in Deutschland haben die Charta Oecumenica auf dem 1. Ökumenischen Kirchentag im Jahr 2003 in Berlin unterzeichnet. Das Dokument beschreibt grundlegende ökumenische Aufgaben, leitet daraus Selbstverpflichtungen ab und stellt „Leitlinien für die wachsende Zusammenarbeit unter den Kirchen in Europa“ dar.
Presseerklärung zum 
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Weitere Informationen zur Charta Oecumenica gibt es unter:
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Sr. M. Christine Köberlein verstorben
Am 17. April 2021 verstarb im Alter von 75 Jahren die ehemalige Generaloberin der Franziskanerinnen von Vierzehnheiligen Sr. M. Christine Köberlein. Sie übte dieses Amt von 2000 bis 2012 aus. 1946 in Obergreuth geboren, trat sie 1967 in die Kongregation als Kandidatin ein. Sr. Christine führte 15 Jahre lang als leitende MTA die Röntgenabteilung des Waldkrankenhauses St. Marien in Erlangen. 1988 wurde sie zur Generalassistentin gewählt und kurz darauf zur Oberin des Mutterhauskonventes ernannt. Im Jahr 2000 erfolgte die Wahl zur Generaloberin.
„Leben ermöglichen - Leben fördern - Leben schützen", diese Grundhaltung zog sich durch all ihre Aktivitäten.
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Paulus Terwitte erhält Bundesverdienstkreuz
Große Ehrung für Br. Paulus Terwitte: Der Kapuziner, der im Kapuzinerkloster in Frankfurt am Main lebt und arbeitet, ist von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Die öffentliche Verleihung des Ordens durch den Ministerpräsidenten des Landes Hessen, Volker Bouffier, findet zu einem späteren Zeitpunkt statt, sobald es die Corona-Lage wieder zulässt. Das Bundesverdienstkreuz erhält Br. Paulus Terwitte für seinen Einsatz für Menschen am Rande der Gesellschaft. Zurzeit kümmert er sich als Vorstandsvorsitzender um die Franziskustreff-Stiftung in Frankfurt am Main.
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DBK: Erklärung zur Begleitung von Sterbenden
Die Deutsche Bischofskonferenz hat am 14. April 2021 eine Erklärung zur palliativen und seelsorglichen Begleitung von Sterbenden veröffentlicht. Das von der Pastoralkommission der Bischofskonferenz gemeinsam mit Experten erarbeitete Grundlagenpapier mit dem Titel "Bleibt hier und wacht mit mir!" (Mt 26,38) beschreibt die kirchliche Sicht auf die Hospiz- und Palliativversorgung. Laut der Bischofskonferenz setzt die jetzt veröffentlichte Erklärung die drei Bereiche der Palliative Care, Spiritual Care und kirchlichen Seelsorge zueinander ins Verhältnis und erschließt sie so, "dass ihre jeweiligen Profile für alle Berufsgruppen sowie für Patienten nachvollziehbar werden". Dies entspreche dem multiprofessionellen Ansatz in der Palliativversorgung. Die Bischöfe nähmen dabei auch erstmals Stellung zu dem noch jungen Fachgebiet "Spiritual Care", das sich mit der kirchlichen Seelsorge teilweise überschneide.
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Woche für das Leben 2021: Leben im Sterben
Die ökumenische Woche für das Leben vom 17.-24. April 2021 steht in diesem Jahr unter dem Thema »Leben im Sterben«. Nachdem sie im vergangenen Jahr aufgrund des bundesweiten Lockdowns nicht stattfinden konnte, wird die Sorge um Schwerkranke und sterbende Menschen durch palliative und seelsorgliche Begleitung sowie die allgemeine Zuwendung thematisch erneut aufgegriffen. Den zentralen Auftakt der Woche für das Leben bildete die bundesweite Eröffnung am 17. April 2021 in Augsburg durch den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, und den Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm.
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Gedenken an Corona-Tote
Am 18. April 2021 findet auf Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die zentrale Gedenkveranstaltung für die Verstorbenen der Corona-Pandemie statt. Dem staatlichen Gedenken geht ein ökumenischer Gottesdienst an diesem Tag um 10.15 Uhr in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche voraus. Er wird live in der ARD übertragen. Weltweit sind bislang etwa 3 Millionen Menschen mit oder am Covid19-Virus gestorben, in Deutschland fast 80.000.
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Der Franziskusweg von La Verna bis Rom
Er ist seit 2003 so etwas wie der kleine, charmante Bruder des spanischen Pilgerwegs zum Grab des Heiligen Jakobus. Nicht so überlaufen, nicht so gut erschlossen, nicht so weit die mit 500 km zurückzulegende Strecke. Es gibt also gute Gründe, warum der Franziskusweg unter Pilgern längst kein Geheimtipp mehr ist. Selbst im Corona-Jahr 2020 wurden in sieben Monaten immerhin 2.072 Pilger in Assisi gezählt.
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Podcasts zu franziskanischen Heiligen
Die deutschen Kapuziner haben eine neue Reihe ihres Klosterpodcasts „Pod-kap“ mit dem Titel "SANCTUM_Franziskanische Heilige" gestartet. Vorgestellt werden sie von Br. Leonhard Lehmann OFMCap. Zweimal im Monat präsentiert er Frauen und Männer, die in einem der auf den Heiligen Franziskus zurückgehenden Orden gelebt haben. Br. Leonhard lehrte rund 30 Jahre lang Franziskanische Spiritualität an der Päpstlichen Universität Antonianum in Rom. Gestartet wurde mit Agnes von Böhmen, Turibio von Lima und Konrad von Parzham.
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Ordensfrauen bei "Fridays for Future"
Die Nachrichten über die Klimakrise sind bedrückend und machen Angst. Kann man da überhaupt noch Hoffnung auf eine bessere Zukunft haben? Ja, sagen die Oberzeller Franziskanerinnen. Sie gehen für den Klimaschutz auf die Straße – und wollen sich nicht entmutigen lassen. Die Franziskanerinnen sind Teil von „Churches for Future“ (Kirchen für Zukunft). Ein Artikel über ihre Aktivitäten und über Sr. Beate Krug, die in ihrer Gemeinschaft Nachhaltigkeitsbeauftrage ist.
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Menschenrecht statt Moria - Kampagne fordert Ende von Menschenrechtsverletzungen
pax christi kritisiert gemeinsam mit wichtigen katholischen, ökumenischen und zivilgesellschaftlichen Partnern die verschärfte Politik der Migrationsabwehr an den Außengrenzen der EU, weil diese zunehmend von der Missachtung des Völkerrechts und Verstößen gegen die Genfer Flüchtlingskonvention gekennzeichnet ist. Zu Ostern startet die Kampagne „Menschenrecht statt Moria“. Vom 1. April bis zur Bundestagswahl am 26. September 2021 werden Aktionen durchgeführt und per Brief und Gespräch der Dialog mit dem Deutschen Bundestag gesucht.
Die Interfranziskanische Arbeitsgemeinschaft (INFAG) ist eine der Mitträger:innen.
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Spiritualitätsweg online
Angesichts der Einschränkungen bedingt durch die Corona-Pandemie bietet die INFAG die Möglichkeit zum Kennenlernen des Franziskanischen Spiritualitätswegs und zum Austausch über einzelne Themen in einem Online-Format an. Der dritte Termin findet am 16.04.2021 mit "Geschwisterlichkeit - Gabe und Aufgabe" statt. Die Termine und weitere Informationen finden Sie im Flyer zum
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INFAG-Osterbrief 2021
Der komm. Vorsitzende der INFAG, Br. Markus Fuhrmann, hängt seinen Ostergedanken am Bild des kleinen Baggers auf, der sich bemüht, Schlamm und Sand beiseite zu schaufeln, um das Containerschiff Ever Given freizubekommen, das eine Woche lang des Suezkanal blockierte. „Ein Bild, das aber auch an David gegen Goliath denken lässt, eine Geschichte mit überraschendem Ausgang. So kann dieses Bild vom Bagger und dem Riesen-Schiff beides sein: Ein Motiv für die Überforderung und Verzweiflung der Welt, gerade jetzt in der Herausforderung der Pandemie. Und zugleich ein Symbol der Hoffnung und der Zuversicht; letztendlich wurde die Ever Given wieder flottgemacht." Der Osterbrief zum
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Der Osterbrief der Geschäftsstelle zum
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Ermutigungs-Songs
Angesichts des erneut verschärften Lockdows verbreitet sich zunehmend eine eher deprimierte Stimmung. Im Lauf des letzten Corona-Jahres sind zahllose Corona-Songs entstanden. Auch innerhalb der Ordenslandschaft haben sich Schwestern und Brüder sowie Einrichtungen darangemacht, Ermutigungssongs aufzunehmen. Eine kleine Auswahl sei hier stellvertretend für viele andere empfohlen.
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Papst würdigt Dante als „Prophet der Hoffnung“
Der große italienische Dichter Dante Alighieri, quasi der Goethe der Italiener, starb vor 700 Jahren am 14. September 1321 in Ravenna. Sein Hauptwerk, die „Göttliche Komödie“ ist weltbekannt. Viele Päpste haben Dante gewürdigt - Papst Franziskus hat dem großen Poeten zu Ehren nun ein Apostolisches Schreiben verfasst. Es trägt den Titel „Candor lucis aeternae“ („Glanz des ewigen Lichtes“) und betont den Tiefgang der „Göttlichen Komödie“, die Kraft des Glaubens, die darin zum Ausdruck kommt und die Aktualität des Textes. Er ruft dazu auf, das Werk wiederzuentdecken – auch jenseits von Schulen und Unis.
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Das Tau im Logo der infagStellungnahme der INFAG zum Verbot von Segensfeiern
In einem Statement zum sogenannten „Responsum ad dubium“ der Kongregation für die Glaubenslehre über die Segnung von Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts betont die Interfranziskanische Arbeitsgemeinschaft (INFAG), dass sie eine Verweigerung des Segens für inakzeptabel hält. Das Responsum dokumentiere ein erschreckendes Maß an humanwissenschaftlicher, theologischer und pastoraler Ignoranz und widerspreche dem von Papst Franziskus geforderten synodalem Geist des Dialogs. Die INFAG unterstütze die auch von vielen Bischöfen in Deutschland mitgetragenen Bemühungen, angemessene rituelle Formen für homosexuelle Paare zu erarbeiten und zu gestalten.
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Das Tau im Logo der infagNeue Infag-Nachrichten erschienen
Die Ausgabe 1/2021 enthält nach dem Geistlichen Wort und dem Neuesten aus der Geschäftsführung einige Berichte wie 800 Jahre Franziskaner in Deutschland, fünf Jahre Vivere, von Veranstaltungen und Professfeiern, vom Papstbesuch im Irak, vom Freiwilligen Ordensjahr. Als Beiträge zu Charisma 2021 dienen Ausschnitte aus der neuen Papstenzyklika Fratelli tutti.
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Neue Generalleitung in Reute
Die Franziskanerinnen von Reute haben am 19. März 2021 in ihrem Generalkapitel eine neue Generalleitung gewählt haben: Sr. Maria Hanna Löhlein wurde für weitere fünf Jahre als Generaloberin bestätigt. Neue Generalvikarin ist Sr. M. Rebecca Langer. Ihr zur Seite steht, ebenfalls für die Amtszeit von fünf Jahren, der neu gewählte Generalrat. Als Generalrätinnen und Mitglieder der Generalleitung gehören ihm an: Sr. M. Birgitta Harsch, Sr. Myria Maucher, Sr. M. Dagmar Roth, Sr. M. Franziska Bachmann.
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„Churches for Future“ – Aktionstag am 19. März
Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen weltweit sind auch Kirchen und kirchliche Einrichtungen als „Churches for Future“ Teil des breiten Bündnisses, das die Forderungen von Fridays for Future nach echter Klimagerechtigkeit und sofortigem und konsequentem Handeln der Politik unterstützt. Bundesweit beteiligen sich Kirchengemeinden und kirchliche Initiativen am 19. März 2021 mit verschiedenen Aktionen wie Andachten, dem Läuten von Kirchenglocken und musikalischen Beiträgen.
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Franziskanische Akzente – Band 28
Lebenskrisen und ihre Botschaften
Georg Lauscher, Priester im Bistum Aachen, geht den Lebenskrisen und ihren Botschaften nach. In Lebenskrisen geht etwas „in die Brüche“. Aber Brucherfahrungen sind nie von vornherein gut oder schlecht. Je nachdem, wie ich mit ihnen umgehe, können sie zur Katastrophe oder zu einem Aufbruch führen. Der Autor geht den Bruchstellen des Lebens entlang, spürt die verborgenen, nicht leicht zu entschlüsselnden Botschaften der Erfahrung von Verlust oder Scheitern auf und deutet sie aus der franziskanischen Spiritualität, um sie für ein lebendiges Leben fruchtbar zu machen.
 
Franziskanische Akzente – Band 29
An der Seite des Lebens
Die Diskussion um die Sterbehilfe lässt die Gesellschaft nicht los. Viele sind verunsichert im Blick auf die ethische Beurteilung medizinischer Handlungen am Lebensende. Stephan Sahm ist als Palliativmediziner mit dem medizinischen Alltag vertraut und reflektiert ihn als Professor für Ethik in der Medizin. Auf diesem Hintergrund erläutert und begründet er seine Position und nennt klare Unterscheidungen: Die Herbeiführung des Todes, das Töten, ist kein Ziel der Medizin. Die Sterbenden begleiten zählt zu den humanen Pflichten – in der Sprache der Religion: zu den Werken der Barmherzigkeit.
Buchinformationen zum 
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Lage in Assisi in Corona-Zeiten noch ungewiss - Interview mit Thomas Freidel
Trotz Corona-Pandemie haben sich im vergangenen Jahr über 2.000 Menschen auf den Franziskus-Weg nach Assisi gemacht. Franziskanerbruder Thomas Freidel spricht über den dortigen Wallfahrtsbetrieb in schwierigen Zeiten. Derzeit ist die Unsicherheit ist noch groß, wann es wie in diesem Jahr weitergeht mit Besuchsmöglichkeiten in Assisi. Ein Interview des Domradio vom 11. März 2021.
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Fünf Jahre Vivere
Seit 5 Jahren besteht die franziskanische Bewegung Vivere. Da angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie kein Jahrestreffen stattfinden konnte, verlegten die Mitglieder die Jubiläumsfeier vom 26.-28. Februar 2021 ins Internet. Rund 50 Teilnehmende begegneten so einander virtuell, reflektierten gemeinsam mit Br. Hermann Schalück und Br. Niklaus Kuster den bisherigen Weg und feierten interaktive Gebetszeiten. Zukünftig wird es eine virtuelle Regionalgruppe ermöglichen, dass sich auch geografisch weit verstreue Interessierte zusammenschließen können.
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Internationales Mattenkapitel online
Was geht in Corona-Zeiten? Ziemlich viel, wie das Beispiel der Franziskanerinnen von Vierzehnheiligen zeigt. Sie organisierten ihr „Zwischenkapitel“ zwischen zwei Generalkapiteln virtuell. Vom 19. – 22. Februar 2021 trafen sich etwa 75 Schwestern aus drei Ländern – Deutschland, Peru und Indien – und somit drei Kontinenten an ca. 35 zugeschalteten PC’s. Es war „Leben in Fülle“!
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Kloster auf Zeit statt Thailandurlaub
Raus aus dem alltäglichen Hamsterrad von Arbeit und Konsum: Das ist das Ziel von Sophie Schimmerohn gewesen. Seit April 2020 lebt sie im Konvent Magdala im Kloster Oberzell und arbeitet wöchentlich 25 Stunden als Betreuungsassistentin im Pflegeheim Antoniushaus in Würzburg.

Sophie Schimmerohn verbringt bei den Franziskanerinnen von Oberzell ein Freiwilliges Ordensjahr und stellt fest. „Ich habe hier unglaublich viel gelacht!“
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Eine Provokation von Hoffnung - Aufnahme in die Gemeinschaft
Es wirkt wie eine Provokation von Hoffnung gerade in der gegenwärtigen Zeit. Sechs Frauen haben den Ruf Gottes für ihr Leben in dieser Form der Nachfolge gespürt und geben Antwort. Am 27. Februar 2021 haben die sechs Frauen im Rahmen des Abendlobs um Aufnahme ins Postulat bzw. Noviziat der Franziskanerinnen von Sießen gebeten.
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Spiritualitätsweg online
Angesichts der Einschränkungen bedingt durch die Corona-Pandemie bietet die INFAG die Möglichkeit zum Kennenlernen des Franziskanischen Spiritualitätswegs und zum Austausch über einzelne Themen in einem Online-Format an. Der zweite Termin findet am 12.03.2021 mit "Leben aus der Eucharistie" statt. Die Termine und weitere Informationen finden Sie im Flyer zum
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Der Sonntag – ein Tag der Freiheit!
Gemeinsames Wort der christlichen Kirchen in Deutschland
Anlässlich des Jubiläums „1700 Jahre freier Sonntag“ erinnern die christlichen Kirchen an den bleibenden Wert eines arbeitsfreien Sonntags und die Wichtigkeit seines Schutzes. Am 3. März 321 hatte der römische Kaiser Konstantin den Sonntag zum reichsweiten Feiertag erhoben. Die Erklärung wird getragen vom Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), Erzpriester Radu Constantin Miron, dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Bischof Dr. Georg Bätzing, und dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm. Das gemeinsame Wort zum
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TAUWETTER zu „Fratelli tutti“
Am 3. Oktober 2020 hat Papst Franziskus symbolträchtig am Grab seines Namenspatrons, des hl. Franz von Assisi, die neue Enzyklika „Fratelli tutti“ unterzeichnet. Sie ist seine Vision einer besseren Weltgemeinschaft, die auf der Würde aller Menschen beruht und das Gemeinwohl aller in den Mittelpunkt des politischen und wirtschaftlichen Handelns stellt. Die Enzyklika „Fratelli tutti“ wurde als eine Art „Testament“ von Papst Franziskus bezeichnet, weil sie seine zentralen Anliegen aufgreift und bündelt. Die TAUWETTER-Ausgabe 1-2021 eröffnet Zugänge zur Enzyklika, nimmt eine kritische Würdigung vor und denkt über Geschwisterlichkeit nach. Die Ausgabe zum
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We are family – auch virtuell
Da aktuell keine realen Treffen möglich sind, begegneten sich zwölf jüngere Schwestern und zwei Brüder der Franziskanischen Familie am 19. Februar 2021 per Video-Meeting. Gut 2,5 Stunden haben sie sich über ihre Situation und die Möglichkeiten der Vernetzung ausgetauscht. Das nächste Treffen wird am 4./5. März 2022 hoffentlich wieder „live“ stattfinden.

Bischofsweihe des Minoriten Br. Dominique Mathieu
Am 16. Februar 2021 wurde Br. Dominique Mathieu, seit 2019 Generalassistent der Franziskaner-Minoriten im zentraleuropäischen Bereich – und damit auch für die deutsche Ordensprovinz zuständig, in der „Basilica dei Santi XII Apostoli“ in Rom zum Bischof geweiht.

Sein Noviziat hatte der Minorit in Schwarzenberg gemacht.
Er wird nun Bischof von Isfahan im Iran.
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Klostergründung mit Hindernissen
Am 02. Februar 2021 wurde der Konvent der Franziskaner-Minoriten auf Lage in Rieste, Bistum Osnabrück, offiziell „kanonisch errichtet“. Am 07. Februar hätten die Brüder offiziell durch Bischof Dr. Franz-Josef Bode begrüßt werden sollen – doch das Wetter machte einen Strich durch die Rechnung…
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Amtsantritt bei den Kreuzschwestern
Am 15. Februar 2021 hat die neue Leitung der Provinz Europa Mitte der Kreuzschwestern ihre Amtszeit angetreten. Neben der Provinzoberin Sr. Petra Car (Bild) sind dies Sr. Clara Mair als Provinzassistentin sowie Sr. Maria Dolores Scherrer, Sr. Verena Bergmair und Sr. Verena Maria Oberhauser als Provinzrätinnen. Die Provinzleitung hat ihren Sitz in Wels in Österreich. Von dort stammen die vier letztgenannten Schwestern, während die neue Provinzoberin aus Bayern kommt.

Neues Misereor-Hungertuch
Das neue Misereor-Hungertuch stammt von der chilenischen Künstlerin Lilian Moreno Sánchez. Es steht unter dem Motto: „Du stellst meine Füße auf weiten Raum - Die Kraft des Wandels“. Basis des Bildes ist ein Röntgenbild, das den gebrochenen Fuß eines Menschen zeigt, der in Santiago de Chile bei Demonstrationen gegen soziale Ungleichheit durch die Staatsgewalt verletzt worden ist. Der Franziskaner Helmut Schlegel hat für die Hausandachten zum Hungertuch Lieder und Texte geschrieben. Die Hausgottesdienste werden als YouTube-Videos von den Brüdern in Hofheim zur Verfügung gestellt.
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Jubiläum der Heilig-Land-Kommissare
Am 14. Februar 1421 veröffentlichte Papst Martin V. seine Bulle „His quae pro ecclesiasticarum“, die zur Geburtsurkunde der Kommissariate des Heiligen Landes wurde. Sechshundert Jahre später, am 14. Februar 2021, feiern die Kustodie des Heiligen Landes und die 67 Kommissariate des Heiligen Landes dieses Jubiläum am 15. Februar mit einer Heiligen Messe für die Wohltäter des Heiligen Landes.
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800 Jahre Franziskaner in Deutschland
Im Herbst des Jahres 1221 wurden fünfundzwanzig Brüder von Franziskus nach Deutschland ausgesandt. Nach einem ersten Fehlversuch zwei Jahre zuvor gelang es ihnen, sich dauerhaft jenseits der Alpen in Deutschland anzusiedeln.
800 Jahre franziskanisches Leben in Deutschland – ein Grund zum Feiern?!
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#beziehungsweise
Die Kampagne „#beziehungsweise – jüdisch und christlich: näher als du denkst“ ist ein Beitrag zum Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Sie wurde am 21. Januar 2021 offiziell gestartet ist, soll Hintergrundwissen liefern und so Vorurteile abbauen. Das gelingt am besten, indem Gemeinsamkeiten unterstrichen werden. Deshalb stellt die Kampagne die Feste des Christentums und des Judentums in den Mittelpunkt, bei denen die Verwurzelung des Christentums im Judentum ganz besonders deutlich wird. Herzstück von #beziehungsweise sind 13 Monatsblätter und Plakate, die monatlich wechselnd in Schaukästen, an schwarzen Brettern oder anderen prominenten Stellen im Ort, im Stadtteil, in der Schule usw. präsentiert werden können.
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Jahr der Ökumene 2021/2022
In den Jahren 2021 und 2022 stehen mehrere große Ereignisse bevor, darunter regionale und deutschlandweite Projekte, die das ökumenische Zusammenleben in Deutschland in seiner Vielfalt stärken sollen. Dazu zählen der Ökumenische Kirchentag in Frankfurt 2021 und die Vollversammlung des Ökumenischen Rates in Karlsruhe 2022. Um den anstehenden Gottesdiensten, theologischen Diskursen, Festen, Begegnungen und dem Austausch einen Rahmen zu geben, hat die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland das „Jahr der Ökumene 2021/2022“ ausgerufen, das mit dem zentralen Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen in Hamburg eröffnet wurde. Am 31. Januar begehen die beiden großen Kirchen gemeinsam den ökumenischen Bibelsonntag.
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Spiritualitätsweg online
Angesichts der Einschränkungen bedingt durch die Corona-Pandemie bietet die INFAG die Möglichkeit zum Kennenlernen des Franziskanischen Spiritualitätswegs und zum Austausch über einzelne Themen in einem Online-Format an. Der erste Termin findet am 05.02.2021 mit "Leben aus dem Evangelium" statt. Die Termine und weitere Informationen finden Sie im Flyer zum
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Gebetswoche für die Einheit der Christen 2021
Die Texte für die Gebetswoche für die Einheit der Christen vom 18.-25. Januar 2021 wurden von der monastischen Kommunität von Grandchamp aus der Schweiz vorbereitet. Das gewählte Thema „Bleibt in meiner Liebe und ihr werdet reiche Frucht bringen“ basiert auf Joh 15,1-17 und geht zurück auf die Berufung der Gemeinschaft von Grandchamp zu Gebet, Versöhnung und Einheit in der Kirche und der Menschheitsfamilie. Der zentrale Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen wird am Sonntag, 24. Januar 2021, in der Evangelisch-Lutherischen Hauptkirche St. Petri in Hamburg gefeiert. Nähere Informationen und Materialien unter
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Papst Franziskus verweist auf Sonnengesang
In seiner Generalaudienz vom 13. Januar 2021 setzte Papst Franziskus seine Katechese über das Gebet fort. Er ermunterte die Gläubigen, gerade auch in der Krise Gott zu loben und verwies auf den Sonnengesang des hl. Franziskus. Er hat ihn nicht in einem Moment der Freude oder des Wohlbefindens komponiert, sondern in einer Stunde bitterer Not. „Die Heiligen lehren uns, dass man immer loben kann, in guten und in schlechten Zeiten, denn Gott ist der treue Freund. Das ist die Basis des Lobpreises: Gott ist der treue Freund, und seine Liebe lässt uns nie im Stich.“ Seine Katechese im Wortlaut:
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Minorit wird Erzbischof im Iran
Am 8. Januar 2021 hat Papst Franziskus bekannt gegeben, dass der bisherige Generalassistent der Franziskaner-Minoriten, Br. Dominique J. Mathieu, zum Erzbischof für Isfahan-Teheran ernannt hat. Das einzige Bistum im Iran zählt etwa 10.000 Katholiken. Der gebürtige Belgier lebte seit dem Jahr 2013 im Libanon und war dort mehrere Jahre in der Ausbildung tätig. Beim letzten Generalkapitel im Jahr 2019 wurde er zum Generalassistenten für den zentraleuropäischen Raum gewählt. Er spricht Französisch, Englisch, Italienisch, Niederländisch, Deutsch und verfügt über Grundkenntnisse im Arabischen.
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Ein Jubeljahr ausrufen
Was für ein eigenartiger Start ins neue Jahr! Keine Silvesterpartys, kein Feuerwerk, kein „Frohes-Neues-Jahr-Wünschen“ mit den Nachbarn auf der Straße. Erst hatten wir ein stilles Weihnachtsfest - und dann eine noch stillere Silvesternacht. Wer hätte sich so was vor noch einem Jahr auch nur vorstellen können? Umso mehr wünschen sich nun alle, dass 2021 ein besseres Jahr wird als 2020, zumindest was die Corona-Krise, die Bewegungsfreiheit und die menschlichen Kontakte angeht.
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Das Tau im Logo der infagINFAG-Jahresprogramm 2021
Das neue Jahresprogramm ist coronabedingt mit vielen Unsicherheiten behaftet, welche Veranstaltungen tatsächlich durchgeführt werden können.
Ein neues Format ist daher der „Spiritualitätsweg online“, der monatlich als abendliche Videokonferenz angeboten wird. Neben regulären Exerzitien gibt es im Januar auch ein Angebot von Online-Exerzitien.

Das Jahresprogramm zum
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Das Tau im Logo der infagINFAG-Weihnachtswünsche
„Wir erleben gegenwärtig eine Zeit der Ungewissheit, der Ohnmacht und der Fragen – auch in Glaubensdingen“, stellt der kommissarische INFAG-Vorsitzende Markus Fuhrmann fest und verweist auf das Lied „One of us“ von Joan Osborne mit der provokativen Frage: „Was, wenn Gott einer von uns wäre? Nur ein Kerl wie einer von uns? Nur ein Fremder im Bus, der versucht, nach Hause zu kommen?“ Nach einigen Beispielen lautet seine Botschaft: „Weihnachten ist das Fest, an dem der Andere mir in seiner Würde, seiner „Herrlichkeit“ gegenübertritt. Und ich in ihm das Mensch gewordene Antlitz Gottes erkenne. Weihnachten verwandelt den Blick. Und damit hoffentlich auch das Handeln.“
Der Weihnachtsbrief zum
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Das Tau im Logo der infagÖKT in neuem Format
Angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie wird der Ökumenische Kirchentag 2021 in Frankfurt in verändertem Format durchgeführt: dezentral, komprimiert und digitaler. Von den vom Kernteam clara.francesco geplanten Veranstaltungen kann keine stattfinden. In einer Online-Schaltung wird sich das Kernteam im Januar 2021 über die Konsequenzen und das weitere Vorgehen verständigen. Auch wirft der Katholikentag 2022 in Stuttgart bereits seine Schatten voraus. Pressemitteilung zum
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Das Tau im Logo der infagNeue Infag-Nachrichten erschienen
Die Ausgabe 4/2020 enthält nach dem Geistlichen Wort und dem Neuesten aus der Geschäftsführung und vom Vorstand einige Berichte von der INFAG-Koordinationsgruppe, von Veranstaltungen und von Professfeiern. Ein längerer Artikel befasst sich mit Kloster-Genossenschaften als einer möglichen Form, franziskanische Spiritualität auch nach dem Weggang von Ordensgemeinschaften an den jeweiligen Orten zu erhalten.
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Kloster-Genossenschaften
Bei der „Werkstatt: Zukunft Orden“ der INFAG im Jahr 2014 in Hofheim ging es um die Zukunftsfähigkeit des Ordenslebens. Gesucht wurden neue Formen von Gemeinschaft und Lebens-Räumen, um das franziskanisch-klarianische Charisma (Geist des Ursprungs) neu zu buchstabieren. Eines der gesuchten „Zukunftsmodelle“ könnte eine Genossenschaft sein, die einzelne Zweige wie Klosterläden, Landwirtschaft, Verlagsarbeit oder evtl. auch Wohn-Projekte umfasst und in der Kooperation mit eigenen Kunden lokal oder regional unternehmerisch tätig wird. Impulse von Berthold Winkler
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25 Jahre Abkommen von Dayton
Am 14. Dezember 1995 wurde in Paris das sogenannte Daytoner Friedensabkommen unterzeichnet. Es wurde nach dreieinhalb Jahren Balkan-Krieg mit rund 100.000 Toten in Dayton (Ohio / USA) ausgehandelt und regelt die Strukturen des Staates Bosnien-Herzegowina nach den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den drei Volksgruppen von katholischen Kroaten, orthodoxen Serben und muslimischen Bosniaken. Bis heute besteht das Gebilde aus der Bosnisch-Kroatischen Föderation und der Republika Srpska. Mit der Situation von Bosnien-Herzegowina befasst sich die neue Ausgabe der Zeitschrift TAUWETTER. Das Heft zum
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Aktionstage für Menschenrechte
Anlässlich des Tags der Menschenrechte am 10. Dezember 2020 sowie am 12. Dezember wird es an verschiedenen Orten Lichtprojektionen an bekannte Gebäude geben, die die Kampagne „Kein Weihnachten in Moria“ bekannt machen wollen. Es geht darum, die Flüchtlinge auf den griechischen Inseln in Deutschland aufzunehmen.
Die Nichtregierungsorganisation Franciscans International ruft für die Gottesdienste am 3. Advent zu einem Gebetsgedenken für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen auf. Gebete zum
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Predigtimpuls zum
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Gebet zur Erneuerung der Kirche
Für den 8. Dezember 2020 lädt die Bewegung „Wir sind Kirche“ in der Zeit von 18-19 h zum Entzünden einer Kerze und zu einem Gebet zur Erneuerung der Kirche und der Welt ein. Anlass ist das 25-jährige Bestehen der Gruppierung, die aus dem KirchenVolksBegehren hervorgegangen ist. Es wurde 1995 von fast 2,5 Millionen Christen in Deutschland, Österreich und Südtirol unterschrieben. Zentrale Forderungen sind jetzt Thema des Synodalen Wegs.
Nähere Informationen unter:
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Corona-Ausbruch in Thuine
Auch vor den Klöstern macht das Corona-Virus nicht Halt. Am 2. Dezember 2020 wurde mitgeteilt, dass mindestens 76 der 170 Franziskanerinnen, die in Thuine leben, positiv getestet wurden. Wie die Infektion zustande kam, ist noch unklar. Laut Generaloberin Sr. Maria Cordis Reiker seien alle Krankheitsverläufe mild und niemand müsse im Krankenhaus behandelt werden. Die infizierten Schwestern sind im Mutterhaus untergebracht, die negativ getesteten Schwestern im Gästehaus der Gemeinschaft.

Neue Leitung der Franziskusschwestern Essen
Beim XIV. Generalkapitel der Franziskusschwestern der Familienpflege wurden am 23. November 2020 Sr. M. Judith Schmidt zur Generaloberin, Sr. Anette Maria Chmielorz zur Generalassistentin und Sr. Martina Werthmann zur Generalrätin gewählt.
 

600. Todestag der Guten Beth von Reute
Am 25. November 1420 verstarb in Reute Schwester Elisabeth Achler, besser bekannt als „die selige Gute Beth“ im Alter von 34 Jahren. Ihr Geburtstag ist ebenfalls der 25. November im Jahr 1386. Mit 17 Jahren zieht sie von Waldsee in eine Klause nach Reute, um dort ein franziskanisches Leben in Armut und Gebet zu führen. Viele Gebetserhörungen bringen ihr Ehrentitel wie „Wundertäterin Oberschwabens“ oder „Helferin in allen Nöten“ ein. Durch die Jahrhunderte, bis heute kommen zahlreiche Menschen mit ihren Nöten und Freuden an ihr Grab und bitten „die Gute Beth“, die 1766 von Papst Clemens XIII. seliggesprochen wurde, um Fürsprache in ihren Anliegen.
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Festtag der heiligen Elisabeth
Wir verändern die Welt und die Welt verändert uns. Dieses Wechselspiel betrachtet der Provinzialminister der Deutschen Franziskanerprovinz Cornelius Bohl anlässlich des Patronatsfestes am 19. November. Elisabeth wurde durch die Welt ihrer Zeit geprägt und hat ihre Zeit geprägt, obwohl ihr nur wenige Lebensjahre vergönnt waren.
Was macht die Welt augenblicklich mit mir und mit uns? Kann es sein, dass in dem, was die Umstände mit mir machen, Gott etwas an mir tut? Höre ich aus meiner Welt einen Ruf Gottes? Dann könnte ich darauf antworten, indem ich irgendwo bewusst Nein oder Ja sage, Abschied nehme, Neues probiere, etwas konkret anpacke...
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Franziskus – eine gefährliche Erinnerung
„Was ist Friedenstheologie?“ Das Ökumenische Institut für Friedenstheologie hat ein Lesebuch herausgegeben, in dem 22 Autorinnen und Autoren eine Antwort auf diese Frage versuchen. „Von der Torheit des Evangeliums. Franziskus – eine gefährliche Erinnerung“ lautet der Beitrag, den Br. Stefan Federbusch beigesteuert hat. Franziskus, der in den Fußspuren Jesu dessen Gewaltlosigkeit praktiziert hat. „Eine gefährliche Erinnerung an einen, der vorgelebt hat, dass das jesuanische Projekt tatsächlich geht… wenn ich denn gehe und mich traue, es in der von Jesus geforderten Radikalität zu leben.“ Der Artikel zum
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40 Jahre Ökumenische FriedensDekade
Vom 8.-18. November 2020 wird die diesjährige Ökumenische FriedensDekade durchgeführt. Sie steht unter dem Motto „Umkehr zum Frieden“. Die Idee zur FriedensDekade (anfangs “Friedenswoche” genannt) stammt aus den Niederlanden. Um das Engagement der Kirchenmitglieder für Friedensfragen zu stärken hatte dort der “Interkirchliche Friedensrat” die Friedenswoche eingeführt. 1980 wurde die Idee wurde die Idee gleichzeitig in West- und Ostdeutschland aufgenommen. Die FriedensDekaden haben die Gemeinschaft der Kirchen gefördert, den Zusammenhalt der Christinnen und Christen in Ost- und Westdeutschland verstärkt und das Friedensthema in ökumenischer Breite zu einem Schwerpunkt im Kirchenjahr gemacht.
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INFAG-Vorstandssitzung in Hermeskeil
Der INFAG-Vorstand traf sich kurz vor dem Corona-Teillockdown zu seiner Sitzung in Hermeskeil. Die Vorsitzende Sr. Franziska Dieterle ist aus gesundheitlichen Gründen von ihrem Amt zurückgetreten, wird aber weiter im Vorstand mitarbeiten. Das Amt des kommissarischen Vorsitzenden übernimmt bis zur nächsten Wahl Br. Markus Fuhrmann. Weitere Themen der Sitzung betrafen die interfranziskanische Koordinationsgruppe, die Weggemeinschaften, die neue Homepage, das Noviziatsprojekt 2021, die Sichtung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung sowie 800 Jahre franziskanische Präsenz in Deutschland mit den geplanten Aktivitäten in Augsburg.
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Neue Weggemeinschaft in Au am Inn
In Au am Inn hat sich eine neue Weggemeinschaft gegründet. Am Franziskustag (4. Oktober) legten die Leiterin Christa Einsiedler sowie sechs weitere Frauen ihr Versprechen der „Einfachheit, Verbundenheit und Hingabe“ für sechs bzw. drei Jahre ab. Entstanden ist die Weggemeinschaft aus dem „Franziskanischen Aufbruch“, zu dem die Franziskanerinnen sechs Mal im Jahr einladen. Sie versteht sich als neue „Bewegung“ des „Dazwischen“ – zwischen den Ordensgemeinschaften, Priestern und Laien, zwischen Kirche und Welt, zwischen den Konfessionen… Ein Aufbruch, zwischen allen, die guten Willens sind und in Sorge um diese Welt, um die Zukunft der Kirche, um die Schöpfung.
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Einkleidung bei den Solanusschwestern
Die Franziskanerinnen in Landshut freuen sich über ihre neue Novizin Schwester Marjam. Katreen Marzena (27) wurde am 4. Oktober 2020 in der Kapelle der Solanusschwestern ein-gekleidet und erhielt das Ordenskleid, den weißen Schleier und das Tau, das Segens- und Kreuzzeichen der franziskanischen Familie, die Lebensform der Gemeinschaft sowie ihren neuen Schwesternnamen Marjam. Die 27-jährige ist Christin aus Ninive im Irak und lebt seit Oktober 2002 in Deutschland. Für sie beginnt nun das zweijährige Noviziat, das der vertieften Einübung in die franziskanische Lebensform als Solanusschwester dient.
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Ein Besuch bei Deutschlands jüngster Nonne
Aus Annika Zöll wurde im August 2020 Schwester Jakoba. Die 24-Jährige aus dem sauerländischen Olpe hat sich entschieden, Franziskanerin zu werden. Der Zeitschrift "Frau und Mutter" gibt sie einen Einblick in das Klosterleben, in die Gedanken, die hinter ihrem Entschluss standen und was an ihrem Gottesbild kratzt. Auch wenn die Begrifflichkeit „Nonne“ wie so häufig durch die Medien falsch gewählt ist, bietet der Beitrag durch sprechende Bilder und den Interviewtext Impressionen, was es heißt, heute als junger Mensch in Deutschland in einen Orden einzutreten.
Hier der Link zur Online-Version.
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Franziskaner Pierbattista Pizzaballa neuer Patriarch von Jerusalem
Der 55-jährige Franziskaner Pierbattista Pizzaballa wird Nachfolger des Jordaniers Fouad Twal. Dieser hatte das Amt von 2008 bis zu seiner Emeritierung 2016 inne. Pizzaballa verwaltete das Patriarchat, das neben Israel und den Palästinensergebieten auch Jordanien und Zypern umfasst, seitdem als Apostolischer Administrator. Der neue Patriarch ist in Cologno al Serio in der Diözese Bergamo geboren, studierte Theologie in Rom und Jerusalem und wurde 1990 zum Priester geweiht. Der Franziskaner war zwölf Jahre lang Kustos im Heiligen Land und damit oberster Hüter der katholischen Stätten. Zuvor arbeitete er für seinen Orden als Seelsorger für die hebräischsprachigen Christen in Jerusalem.
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Tagung der Johannes-Duns-Scotus-Akademie 2020
Vom 20.-23. Oktober 2020 fand die alle zwei Jahre durchgeführte Tagung der Johannes-Duns-Scotus-Akademie im Exerzitienhaus Hofheim statt. Sie stand unter dem Titel: Der franziskanische Weg zum Menschen von heute. Sie bildete die Fortführung der Tagung von 2018, bei der es um den inneren Weg des Menschen ging. Insgesamt neun Referentinnen und Referenten trugen dazu ihre Gedanken bei. Eine gelungene Mixtur aus Theorie und Praxis, aus Historie und dem Leben heute.
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100 Jahre Kapuziner in Zell
100 Jahre Franziskaner in Halle
Jeweils auf 100 Jahre Präsenz können Kapuziner und Franziskaner in Zell am Harmersbach bzw. in Halle an der Saale zurückblicken. Coronabedingt waren jeweils nur kleinere Feiern möglich. In Zell hielt Weihbischof Birkhofer den Festgottesdienst in der Wallfahrtskirche, in der Pfarrkirche Dreieinigkeit in Halle Provinzialminister Cornelius Bohl.
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Das Tau im Logo der infagNeue Infag-Nachrichten erschienen
Die Ausgabe 3/2020 enthält nach dem Geistlichen Wort und dem Neuesten aus der Geschäftsführung diesmal einige Berichte von Einfachen und Ewigen Professen sowie von einer Priesterweihe. Wie üblich finden sich Impressionen von Veranstaltungen der Franziskanischen Familie, darunter von General- und Provinzkapiteln, und eingestreut einige Buchtipps.
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Kein Weihnachten in Moria
Die Interfranziskanische Arbeitsgemeinschaft (INFAG) hat sich als Mitträger der Kampagne „Kein Weihnachten in Moria“ angeschlossen. Die von pax christi initiierte Kampagne fordert dazu auf, die in menschenunwürdigen Verhältnissen auf den griechischen Inseln lebenden Flüchtlinge in Deutschland aufzunehmen. Dazu sollen die Bundestagsabgeordneten des jeweiligen Wahlkreises angesprochen werden, um sie für einen interfraktionellen Antrag zu gewinnen, mit der die Bundesregierung aufgefordert wird, aus dringenden humanitären Gründen die Menschen aus den Flüchtlingslagern auf den griechischen Ägäis-Inseln in Deutschland aufzunehmen.
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Informationen für die (Ordens)Gemeinschaften
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Buchtipp: Janusblut
Wieviel Franziskanisches und Klarianisches der Krimi „Janusblut. Der Templer Code“ enthält, offenbart erst seine Lektüre. In ihrem Debütroman greift Sylvia Vandermeer verschiedene Elemente aus der franziskanischen Tradition auf wie die Begegnung von Franziskus mit dem Sultan oder den Sonnengesang. Dass sich des Rätsels Lösung gerade in einem ehemaligen Klarissenkloster findet, ist ebenfalls kein Zufall, sondern gezielte Komposition einer Autorin, die sich der franziskanischen Tradition und Familie verbunden weiß. Näheres in einer Buchrezension zum
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Sr. Marie-Sophie Schindeldecker ist neue Provinzoberin in Sießen
Sr. Marie-Sophie Schindeldecker wird als Provinzoberin für die nächsten sechs Jahre an der Spitze der deutschen Sießener Franziskanerinnen stehen. Vom 1.-4. Oktober 2020 tagte das Provinzwahlkapitel im Kloster Sießen. Bei der Wahl am 4. Oktober wurde die 47-jährige Sr. Marie-Sophie in das Amt der Provinzoberin gewählt. Als Provinzvikarin wurde die 57-jährige Sr. M. Elsbeth Bischof gewählt, als Provinzrätinnen Sr. M. Kathrin Prenzel, Sr. M. Anke Oswald und Sr. M. Doris Leik. Im Rahmen eines mehrjährigen Strukturprozesses wurde der deutsche Teil der Kongregation mit den Schwestern in Deutschland, Schweden und Italien Anfang des Jahres 2020 zur Deutschen Provinz erhoben.
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Feierliche Profess in Waldbreitbach
Am Fest des Heiligen Franziskus, am 4. Oktober 2020, feierte Sr. M. Diane Tobossi ihre Ewige Profess und band sich damit für ihr ganzes Leben an die Ordensgemeinschaft der Waldbreitbacher Franziskanerinnen. Die 39-Jährige stammt aus Benin. Sie hat an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar ein Theologiestudium absolviert.
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Papstenzyklika "Fratelli tutti" beruft sich auf Franziskus
Papst Franziskus beruft sich in seiner neuen Enzyklika „Fratelli tutti“ wie bereits in der Enzyklika „Laudato si“ auf den heiligen Franziskus von Assisi (1181/82-1226). Der „Heilige der geschwisterlichen Liebe, der Einfachheit und Fröhlichkeit“, habe ihn nach dem 2015 veröffentlichten Lehrschreiben «Laudato si» auch veranlasst, „diese neue Enzyklika der Geschwisterlichkeit und der sozialen Freundschaft zu widmen“, so der Papst auf Twitter. „Sorge tragen um die Welt, die uns umgibt und uns erhält, bedeutet Sorge tragen um uns selbst. Wir müssen uns aber zusammenschließen in einem 'Wir', welches das gemeinsame Haus bewohnt“. Es bedürfe einer globalen Gesellschaftsordnung nach den Maßstäben von Geschwisterlichkeit und Freundschaft.
Der Text der Enzyklika findet sich unter
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„Fratelli tutti“ – Erklärungen zum Namen der neuen Papstenzyklika
Am 3. Oktober 2020 wird Papst Franziskus seine dritte Enzyklika, die am Festtag des hl. Franziskus, am 4. Oktober erscheint, in Assisi unterzeichnen. Sie beginnt mit den Worten und trägt daher den Titel „Fratelli tutti“. Es handelt sich um ein Zitat aus einem Brief des hl. Franziskus. Im Vorfeld gab es heftige Diskussionen, ob „fratelli“ nur „Brüder“ bezeichne oder im Sinne des deutschen Begriffs „Geschwisterlichkeit“ zu verstehen sei. Eine Erläuterung des schweizer Franziskusforschers Niklaus Kuster OFMCap.
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Kapitel der schweizer Franziskanerkustodie
Vom 21.-24. September 2020 fand das Schweizer Kustodiekapitel unter dem Delegierten des Provinzials Emmeran Stacheder OFM statt. Dazu stellte Generalvisitator Franz Leo Barden den Bericht seiner Visitation der Kustodie vor. Neuer Kustos ist Br. Christoph-Maria Hörtner. In der Kustodieleitung sind die Brüder Paul Zahner (Kustodiesekretär), Hans Lenz (Postulatsleiter), Jean Langertz und Mathias Müller.
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Menschenkette für Klimagerechtigkeit
Am 25. September 2020 fand ein globaler Klimastreik und- Aktionstag statt, an dem "Churches for Future" zu weltweiter Solidarität aufgerufen haben. Aus der Franziskanischen Familie beteiligten sich die Oberzeller Franziskanerinnen und ihre Mitarbeitenden mit einer Menschenkette entlang der Klostermauer.
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Franziskaner-Minoriten wagen Neugründung in Lage im Bistum Osnabrück
Dass Ordensgemeinschaften neue Niederlassungen gründen, ist in Deutschland in der Gegenwart eher eine Seltenheit geworden. Die Franziskaner-Minoriten der Provinz St. Elisabeth haben sich nun bei einem Außerordentlichen Provinzkapitel am 20. September 2020 im Konvent Schwarzenberg zu genau solch einem Schritt entschlossen – 63 Jahre nach der letzten Klostergründung der deutschen Minoritenprovinz: 1957 war der Konvent Bonn wiedergegründet worden. Die Minoriten ziehen das im Sommer 2020 aufgelöste Kloster der kontemplativen Dominikanerinnen in der Kommende Lage (Gemeinde Rieste).
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Erstprofess in Sießen
Ihre Erstprofess legten die Schwestern Sophia, Elija und Maja (vorne von links) am 19. September 2020 in Sießen ab. "Was ihr jetzt vollzieht, ist tatsächlich ein Bekenntnis eures Glaubens," so die Worte von Sr. Anna Franziska Kindermann. Ein Bekenntnis zu dem, der euch selbst gerufen hat zur Hingabe an Gott. Die Mystikerin Madeleine Delbrêl formuliert es in ihrem Gebetsbuch so: "Ich will, was Du willst, ohne mich zu fragen, ob ich es kann."
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Treffen der Weggemeinschaften
Am 12. und 13. September 2020 trafen sich in Hofheim die Vertreter:innen von Weggemeinschaften, OFS, Vivere sowie pace e bene. Das jährliche Austauschtreffen widmete sich in diesem Jahr dem Thema „Charisma“. Es verdeutlichte einmal mehr, wie sich die verschiedenen franziskanischen Gemeinschaften in der bunten Vielfalt der franziskanisch-clarianischen Familie in ihrer jeweiligen Ausprägung ergänzen und bereichern.
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Statement der INFAG zur Flüchtlingsfrage
Franziskanische Gemeinschaften betroffen über die Verhältnisse in Moria
Als franziskanische Schwestern und Brüder sind wir betroffen und besorgt über die katastrophalen Verhältnisse geflüchteter Menschen, die durch die Brände im Flüchtlingslager Moria drastisch verschärft worden sind. Wir appellieren dringend an die politischen Entscheider in Deutschland und den europäischen Nachbarländern, die betroffenen Menschen unverzüglich aufzunehmen und für menschenwürdige Unterbringung und Unterstützung zu sorgen. Wir franziskanische Gemeinschaften werden dies nach Kräften unterstützen.

Neue Franziskanische Akzente
Bd. 26 Heribert Arens / Martino Machowiak: Lebendig alt sein
Viele Bücher zum Thema Alter reden vom alt werden, kaum eines vom alt sein. Dieses Buch redet bewusst vom alt sein. Die Frage lautet nicht: Wie werde ich alt? Sondern: Wie bin ich alt? Heribert Arens und Martino Machowiak ist ein anderer Akzent wichtig: lebendig sein! Auch alte Menschen können lebendig, mit Lebenslust, Lebensenergie und der Frage "Was kann ich erst jetzt?" ihre Tage gestalten, selbst wenn das Alter ihnen Schweres zumutet.
 
Bd. 27 Stefan Knobloch: Das Hiersein übertreffen. Gottsuche in der Gegenwartsliteratur
Franz von Assisi war ein Literat. Man denke nur an seinen Sonnengesang. Er war in seinem ganzen Leben wie in seinem Schreiben ein Verweis auf Gott. Auch heute können Literaten unterschiedlichster Coleur in eindrücklicher Weise die Gottesfrage aufwerfen. Zwei von ihnen stehen in diesem Band exemplarisch dafür: Elazar Benyoetz, ein israelischer Schriftsteller, insbesondere mit seiner Veröffentlichung „Aberwenndig. Mein Weg als Israeli und Jude ins Deutsche“; und Ulla Hahn mit ihrem Werk „Wir werden erwartet“.
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Priesterweihe bei Kapuzinern
Der Bischof des Bistums Münster, Felix Genn, hat den Kapuziner Jens Kusenberg am 6. September 2020 zum Priester geweiht. Der Gottesdienst zur Weihe fand im St.-Paulus-Dom Münster statt. Das Leitmotiv des Kapuziners Br. Jens lautet: Arm dem armen Christus folgen. „Ich weiß, wie schwach und alleingelassen ich ohne die anderen bin. Ich bin nichts ohne meine Gemeinschaft und nichts ohne den Gott, der für mich Mensch geworden ist“, sagt er.
Wegen der Corona-Pandemie musste die für Mai geplante Weihe des Kapuziners in den September verlegt werden. Am 27. September feiert Jens Kusenberg seine Heimatprimiz in St. Marien-Rothebusch in Oberhausen. Zum 4. Oktober wechselt Br. Jens, der bisher als Diakon in Frankfurt gearbeitet hat, als Kaplan in den Pfarrverband Isarvorstadt in die bayerische Landeshauptstadt München.
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Corona-Pandemie: Krise als Herausforderung
Die aktuelle Corona-Pandemie prägt weltweit das gesellschaftliche Leben und beeinträchtigt die Wirtschaft. Die franziskanische Zeitschrift TAUWETTER für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung widmet sich in zwei Ausgaben dem Thema. Heft 2/2020 „Krise als Herausforderung“ beschreibt die aktuelle Situation und die medizinischen, politischen, sozialen und theologischen Aspekte, die sich angesichts von Covid-19 aufgetan haben.
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Corona-Pandemie: Krise als Kairos
Heft 3/2020 „Krise als Kairos“ beleuchtet die Zeit nach Corona und die Chancen sowie Veränderungsnotwendigkeiten, die die Pandemie für Ökonomie, Ökologie und Ekklesiologie aufgezeigt hat.
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Franziskaner verlassen Berlin – St. Ludwig
Am 30. August 2020 verabschiedeten sich die Franziskaner aus der Pfarrei St. Ludwig in Berlin-Wilmersdorf. 1986 hatten sie in der Berliner Innenstadtpfarrei die Seelsorge übernommen und St. Ludwig zu einem der profiliertesten Kirchorte in der Hauptstadt gemacht.
Nun sagten sie trotz vieler Proteste aufgrund des Personalmangels Adieu.
Mit dem Kloster und der Suppenküche in Pankow bleiben die Franziskaner aber in Berlin präsent.
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Schöpfungszeit 2020: Weinklang
Die Wochen vom 1. September bis 4. Oktober werden in vielen christlichen Kirchen als "Schöpfungszeit" begangen. Beteiligt sind etwa der Lutherische Weltbund, der Ökumenischen Rat der Kirchen, das Global Catholic Climate Movement und das Umweltnetzwerk der Anglikanischen Gemeinschaft. Der 4. Oktober ist der Festtag des heiligen Franz von Assisi (1181/82-1226), der als Patron des Umweltschutzes verehrt wird.
Der zentrale Eröffnungsgottesdienst zum ökumenischen Tag der Schöpfung der ACK wird in diesem Jahr am 4. September um 16 h in Landau sein. Veranstaltungshinweise und Materialien finden sich unter
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Feierliche Profess bei den Franziskanern
Am 29. August 2020 legte Br. Johannes Roth in Ohrbeck seine Feierliche Profess ab. Für die Franziskaner wird es die vorerst letzte Feier dieser Art sein. Von daher freuten sich die rund 40 gekommenen Brüder sowie die weiteren Gäste über den Entschluss von Br. Johannes, sich auf Lebenszeit an die Gemeinschaft der Minderen Brüder zu binden und in den Fußspuren Jesu Christi zu gehen. Die Feier fand coronabedingt im großen Parkgarten der Bildungsstätte Haus Ohrbeck statt.
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Einkleidung in Olpe
Die Franziskanerinnen von Olpe freuen sich, dass sie nach längerer Zeit mal wieder eine Einkleidung begehen konnten. Am Festtag der hl. Klara, am 11. August 2020, wurde Annika Zöll ins Noviziat aufgenommen. Von Provinzoberin Sr. Scholastika Kaiser bekam sie nicht nur die Ordenskleidung, sondern auch den neuen Namen: Sr. M. Jakoba.
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775. Todestag von Alexander von Hales
Franziskus von Assisi hatte noch Vorbehalte gegen jede wissenschaftliche Theologie. Keine Berührungsängste hatte dagegen der bedeutende Pariser Scholastiker und spätere Franziskaner Alexander von Hales. Er lehrte in Paris, mit rund 110.000 Einwohnern um das Jahr 1200 nach Palermo die zweitgrößte Metropole Europas - und ein Treibhaus für das zarte Pflänzlein der Wissenschaft. Professoren und Studierende sammelten sich hier in der Bewegung der Scholastik, der Theologie und christlichen Philosophie des Mittelalters. Vor 775 Jahren, am 21. August 1245, starb er in Paris.
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Kommentar zur Instruktion
Die Kleruskongregation hat am 20. Juli 2020 eine Instruktion „Die pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche“ veröffentlicht. Diese ist auf massive Kritik gestoßen, da sie angesichts des Priestermangels lediglich auf bisherige Regelungen des Kirchenrechts von 1983 verweist, ohne wirklich neue Wege für die Pfarrei aufzuzeigen, um „pulsierendes Zentrum der Evangelisierung zu sein“. „Roma locuta, causa finita“ – Rom hat gesprochen und die Sache ist beendet – wieder einmal! Ein Kommentar zum
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Noviziatsprojekt 2021
Die INFAG bietet vom 10. Mai bis 10. Juli 2021 ein weiteres Noviziatsprojekt an. Es findet in Luxemburg statt und wird von Sr. Beatrice Kohler (Franziskanerin - Baldegg) und Sr. Elvira Reuberger (Franziskanerin - Amstetten) begleitet.
An dem Projekt teilnehmen können Novizinnen im 1. oder 2. Ausbildungsjahr, Postulantinnen, die kurz vor dem Noviziat und Erstprofessinnen, die kurz nach dem Noviziat stehen. Gemeinschaften, die Interesse haben, wenden sich bitte an die INFAG-Geschäftsstelle.

Sr. M. Karin Berger neue Generaloberin in Sießen
Seit dem 1. August tagt das Generalkapitel in Sießen. Am 11. August 2020 wählten die Delegierten der Kongregation eine neue Generalleitung. Neue Generaloberin ist Sr. M. Karin Berger, Generalvikarin Sr. M. Tanja Lohr und Generalrätin Sr. M. Emanuela Tieze. Weltweit hat die Kongregation der Franziskanerinnen von Sießen derzeit ca. 300 Mitglieder, die in Deutschland mit verschiedenen Niederlassungen, in Südafrika und Brasilien sowie in Italien und Schweden tätig sind.
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Neue Generalleitung in Schönbrunn
Am 8. August 2020 haben die Franziskanerinnen von Schönbrunn Sr. Maria Gabriele Konrad zur Generaloberin gewählt. Sr. Maria Johanna Süß, Sr. Maria Barbara März und Sr. Maria Elisabeth Schemmerer sind zu Generalrätinnen bestimmt worden. Das Generalkapitel der Franziskanerinnen von Schönbrunn vom 03.-07. August 2020 stand unter dem Motto „Seid mutig, entschlossen, habt keine Angst, Gott selber wird mit euch ziehen!“ (Deut. 31,6)
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Brief zum Klarafest 2020
Der Generalminister der Franziskaner – Br. Michael Anthony Perry – hat seinen Gruß an die Klarissen zum Klarafest am 11. August in Anlehnung an ein Wort von Papst Johannes Paul II. unter den Gedanken gestellt „Der Herr rettet uns nicht vor der Geschichte, sondern in der Geschichte“. Er betrachtet die Situation der Klarissen während der Coronazeit mit all den Schwierigkeiten, macht aber auch Hoffnung: „Diese Solidarität transformiert die Grenzen menschlicher Grenzen, um jede menschliche Person, jedes Lebewesen einzuschließen, und ermöglicht uns, unsere wahre Identität als miteinander verbundene Wesen anzunehmen, die in einem gemeinsamen Zuhause leben“. Der Brief zum
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Explosion in Beirut zerstört auch Franziskanerkonvent
Die gravierende Explosion im Hafen von Beirut im Libanon am 4. August 2020 hat auch den rund 800 m entfernten Konvent der Franziskaner inklusive der Kirche schwerst beschädigt. Bruder Roger Saad, ein Franziskaner aus dem Libanon, der zur Kustodie des Heiligen Landes gehört und seit vier Jahren im Kloster in Beirut als Ökonom tätig ist, beschreibt die Katastrophe. Auch im Franziskanerkloster in Harissa barsten die Fensterscheiben. Die Brüder vor Ort bitten um das Gebet, aber auch um finanzielle Unterstützung.
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75 Jahre Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki
Vor 75 Jahren, am 6. und 9. August 1945, wurden die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. 65.000 Menschen verdampften und verbrannten auf der Stelle, bis zum Ende des Jahres starben mehr als 200.000. Diese Opfer mahnen uns, die katastrophalen humanitären Folgen von Atomwaffen zu erkennen und für eine Welt ohne Atomwaffen einzustehen! Orte und Termine von Gedenkveranstaltungen sowie Aktionsanregungen auf der Webside von Ohne Rüstung leben...
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Noviziatsaufnahme und Erstprofess in Reute
Die Franziskanerinnen von Reute freuen sich, dass drei junge Frauen am 02. August 2020 einen weiteren Schritt auf dem Weg der Ordensausbildung wagen. Die beiden Novizinnen Sr. Jakoba Gäbler (36) und Sr. Tobia Hartmann (27) legten ihre Erstprofess ab, Postulantin Sonja Eisele (33) wurde eingekleidet und ins Noviziat aufgenommen. Sie erhielt den neuen Schwesternnamen Evamaria.
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Buchtipp: Franziskus von Assisi. Geschichte und Erinnerung
Bereits im vergangenen Jahr (2019) ist die deutsche Übersetzung der französischen Franziskus-Biografie des Mediävisten André Vauchez von 2009 erschienen. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie dem „Nachleben“ des Heiligen besondere Aufmerksamkeit widmet, angefangen von seiner Heiligsprechung, seinem „zweiten Tod“ sowie den Bildern und Mythen, die vom Mittelalter bis heute über ihn existieren. Ein weiterer Teil beschäftigt sich mit der Franziskanischen Neuheit anhand der Schriften von Franziskus. Eine Buchbesprechung zum
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Bischof Jung eröffnet Franziskusweg in Handthal
Am 24. Juli 2020 wurde ein neuer Franziskusweg feierlich eingeweiht. Er befindet sich im Steigerwald nahe dem kleinen Dorf Handthal. Handthal ist ein Ortsteil des Marktes Oberschwarzach im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt (östlich von Würzburg). Neben dem Franziskusweg weihte der Würzburger Bischof Franz Jung auch die frisch renovierte Magdalenen-Kapelle ein. Zuvor hatte Jung im Steigerwaldzentrum bereits die Wanderausstellung "Was uns angeht" eröffnet. Der Franziskusweg greift verschiedene Tierlegenden rund um den Heiligen aus Assisi auf.
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